VHDL17 DWOG 10-Tage-Vorhersage fuer Deutschland

VHDL17 DWOG 261200

Deutscher Wetterdienst

10-Tage-Vorhersage für Deutschland

von Freitag, 29.01.2016 bis Freitag, 05.02.2016

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach

am Dienstag, 26.01.2016, 13:30 Uhr



Am Wochenende in der Mitte kräftige Regenfälle. Im östlichen Bergland

kann es in der Nacht zum Montag vorübergehend etwas schneien. Ab

Samstag stürmischer Westwind, im Bergland und an den Küsten teils

schwere Sturmböen.



Vorhersage für Deutschland bis Dienstag, 02.02.2016,

Am Freitag lässt der Regen im Alpenraum allmählich nach und

anschließend gibt es im Süden neben trübem Himmel örtlich etwas

Sonnenschein. Ansonsten wird es teils wolkig, teils heiter mit etwas

Niederschlag im Norden. Mit Temperaturmaxima zwischen 3 und 9 Grad

wird es etwas kühler als bisher, lediglich vom Emsland bis zum

Niederrhein werden nochmals bis 11 Grad erreicht. Der Wind weht im

Süden nur schwach aus Süd. Im Norden frischt er auf und dreht auf

Südwest. An der See und auf den Bergen gibt es Sturmböen.

In der Nacht zu Sonnabend ist es teils locker, teils stärker bewölkt

und meist trocken. Die Luft kühlt sich auf 5 bis 0 Grad ab. In den

Hochlagen der Mittelgebirge sowie gebietsweise auch im Süden gibt es

leichten Frost.



Am Samstag breitet sich dichte Bewölkung auf weite Bereiche

Deutschlands aus, einzig südlich der Donau lockert die Bewölkung

wiederholt für längere Zeit auf. Anhaltender Regen erreicht bis zum

Abend eine Linie Saarland-Ostsee, sonst ist es trocken. Der

Südwestwind weht im Tiefland stark böig, besonders in der Mitte und

im Norden auch stürmisch aus Südwest. Zeitweise sind Sturmböen (Bft

8), im Bergland durchweg Sturmböen (Bft 8-9) zu erwarten. Im

Küstenumfeld können auch wiederholt schwere Sturmböen (Bft 10)

auftreten und auf dem Brocken erreicht der Südwestwind volle

Orkanstärke (Bft 12). Es bleibt mild mit 7 bis 11 Grad.

In der Nacht zum Sonntag weitet sich bei bedecktem Himmel der

Niederschlag südwärts aus und es regnet besonders in der Mitte

Deutschlands teils länger anhaltend und kräftig. Südlich der Donau

bleibt es meist noch trocken und entlang der Nordseeküste können

Schauer auftreten. Die Temperatur geht auf 6 bis 2 Grad zurück, im

östlichen Bergland und in geschützten Alpentälern muss mit leichtem

Frost um -1 Grad gerechnet werden. Die Windsituation bleibt

unverändert, wobei nun auch im Tiefland häufig Sturmböen aus Südwest

auftreten können.



Am Sonntag lockert die Wolkendecke nur im Norden zeitweise auf, sonst

bleibt es bedeckt und entlang und südlich der Mittelgebirge regnet es

teils länger anhaltend. In den Gipfellagen der Mittelgebirge kann der

Niederschlag in Schnee übergehen und dort wird es glatt. Der West-

bis Südwestwind weht im Tiefland stark böig, teils auch stürmisch. Im

Bergland treten weiterhin Sturmböen, teils auch schwere Sturmböen auf

und auf den Alpengipfeln und auf dem Brocken sind orkanartige Böen

wahrscheinlich. Insgesamt verlagern sich die stärksten Winde im

Tagesverlauf zunehmend zu den Alpen und schwächen sich von Norden her

vorübergehend etwas ab. Die Temperatur liegt bei 6 bis 9 Grad im

Norden und Nordosten und erreicht im Südwesten milde 9 bis 13 Grad.



In der Nacht zum Montag zeigt sich der Himmel deutschlandweit bedeckt

und wiederholt fällt Regen. Besonders in den östlichen Mittelgebirgen

kann der Regen teils bis in mittlere Lagen in Schnee übergehen und

dort besteht Glätte durch etwas Neuschnee. Die Temperatur geht auf 7

bis 3 Grad, auf den Gipfeln der östlichen Mittelgebirgen und der

Alpengipfel bis 0 Grad zurück. Im Tiefland weht der Südwestwind böig,

im Norden zeitweise auch stürmisch und erreicht auf den Berggipfeln

und entlang der Küsten volle Sturmstärke. Auf dem Brocken sind

Orkanböen möglich.



Am Montag regnet es besonders nördlich der Mittelgebirge zeitweise

und dort ist der Himmel überwiegend bedeckt. Im Süden bleibt es

hingegen trocken und die Sonne kann teils für längere Zeit scheinen.

Im Norden bleiben die Maxima im Regen mit 7 bis 11 Grad etwas

niedriger, während es im Südwesten mit 11 bis 15 Grad teils

ungewöhnlich mild wird. Der West- bis Südwestwind erreicht im

Norddeutschen Tiefland erneut Sturmstärke, während er im Süden stark

böig auffrischt. Auf den Bergen und entlang der Küsten sind schwere

Sturmböen und auf dem Brocken auch Orkanböen zu erwarten.

In der Nacht zum Dienstag ändert sich wenig. Besonders im Norden

regnet es aus starker Bewölkung zeitweise, während es südlich der

Donau trocken bleibt und dort lockert die Bewölkung wiederholt auf.

Die Tiefstwerte liegen bei 7 bis 2 Grad. Besonders im Norden weht der

Westwind weiterhin stürmisch, im Süden böig und auf den Bergen treten

Sturmböen, entlang der Küsten auch schwere Sturmböen und auf dem

Brocken Orkanböen auf.



Am Dienstag tagsüber ist es überwiegend stark bewölkt mit

wiederholten Regenfällen. Die Höchstwerte verharren mit 8 bis 14 Grad

weiterhin auf einem milden Niveau. Der West- bis Südwestwind schwächt

sich zwar im Tagesverlauf ab, jedoch treten besonders in

Norddeutschland noch zeitweise Sturmböen auf. Südlich der

Mittelgebirge weht der Wind weiterhin böig und auf den Bergen treten

Sturmböen, entlang der Küsten auch zeitweise noch schwere Sturmböen

auf.



Trendprognose für Deutschland, von Mittwoch, 03.02.2016 bis Freitag,

05.02.2016,

Mittwoch bis Freitag Fortdauer der wechselhaften und insgesamt milden

Westwindwetterlage. Wiederholt überqueren Niederschlagsgebiete

Deutschland von Nordwest nach Südost. Aus heutiger Sicht muss jedoch

mit keinen ergiebigen Niederschlägen gerechnet werden, die zudem

zeitweise in den Berglagen in Schnee übergehen. Am Mittwoch können

nochmals Sturmböen aus West auftreten, bevor sich der Wind

nachfolgend abschwächt.



Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Helge Tuschy

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