DWD -> Regionenwetter - Baden-Württemberg -
VHDL16 DWSG 271000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 27.12.2014, 11:30 Uhr
Teils kräftiger, unwetterartiger Schneefall und auflebender Wind, in
höheren Lagen starke Schneeverwehungen.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute ist es stark bewölkt oder bedeckt und es gibt teils kräftige
Schneefälle. Vor allem in höher gelegenen Staulagen können
beträchtliche Neuschneemengen fallen! In den tiefen Lagen unterhalb
von 200 bis 300 m kann der Schnee zeitweise in Regen oder Schneeregen
übergehen. Mit Glätte durch Schnee und Schneematsch ist zu rechnen.
Die Temperatur steigt auf -2 Grad im Bergland und bis +5 Grad am
Rhein. Der Wind aus Südwest wird zunehmend lebhaft und kann in Böen
stark bis stürmisch aufleben. In höheren Lagen sind Sturmböen, auf
Schwarzwaldgipfeln auch orkanartige Böen möglich. Dabei muss vor
allem in höheren Lagen des Berglandes mit starken Schneeverwehungen
gerechnet werden. Es besteht auch Schneebruchgefahr.
In der Nacht zum Sonntag ist es stark bewölkt oder bedeckt und es
fällt Schnee, wobei der Schneefall allmählich schwächer wird. Mit
Glätte durch Schnee, Schneematsch und überfrierende Nässe muss
verbreitet gerechnet werden. Die Luft kühlt auf Werte zwischen +1
Grad am Rhein und -5 Grad im Allgäu ab. Der Südwest- bis Westwind
lässt im Laufe der Nacht vorübergehend nach und dreht gegen Morgen
auf Nordost.
Der Sonntag zeigt sich bedeckt mit zeitweiligem Schneefall, der im
Tagesverlauf von Norden her abklingt. Dahinter lockern die Wolken
auf. Die Höchstwerte liegen zwischen -4 Grad im Bergland und +2 Grad
in der Ortenau. Dazu lebt der Nordostwind im Tagesverlauf wieder
teils stark böig auf, in den Hochlagen sind einzelne stürmische Böen
mit dabei. In höheren Berglagen treten weiterhin Schneeverwehungen
auf.
In der Nacht zu Montag fällt besonders im Süden noch etwas Schnee,
von Norden her lockert die Bewölkung weiter auf. Die Temperaturminima
liegen zwischen -7 im Rheintal und -13 Grad im Allgäu.
Am Montag ist es stark bewölkt, im Tagesverlauf breitet sich
zeitweiliger Schneefall nach Süden aus. Es stellt sich verbreitet
Dauerfrost ein mit Höchsttemperaturen zwischen -7 Grad im Bergland
und -1 Grad am Rhein. Der schwache bis mäßige Nordwestwind frischt in
Böen auf.
In der Nacht zum Dienstag fällt vor allem im Süden gelegentlich noch
etwas Schnee. Die Luft kühlt auf -4 bis -12 Grad ab.
Am Dienstag ist es teils aufgelockert, teils stärker bewölkt.
Gebietsweise tritt leichter Schneefall auf. Bei Dauerfrost mit
Höchstwerten zwischen -1 und -8 Grad weht ein schwacher Wind aus
bevorzugt östlichen Richtungen.
In der Nacht zu Mittwoch ist es meist stark bewölkt und gebietsweise
fällt ein wenig Schnee. Es werden eisige Tiefstwerte zwischen -4 Grad
im Rheintal und -15 Grad im Allgäu erwartet.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 27.12.2014, 11:30 Uhr -
"Die Weihnachtsfeiertage liegen hinter uns und für die meisten blieb
der Traum von einem weißen Weihnachtsfest ein Traum. Am heutigen
Samstag bringt uns ein Tief vielerorts mit dem ersten Schnee eine
verspätete weiße Bescherung.
Dieses Tief hat sich in der Nacht zum Freitag westlich von Irland
gebildet, verstärkt sich seitdem unter dem Namen "Hiltrud" und
erreicht heute Mittag etwa die belgisch-deutsche Grenze. Im weiteren
Verlauf dreht es ab und zieht über Baden-Württemberg Richtung Süden.
HILTRUD dreht sich wie jedes andere Tief auf der Nordhalbkugel
entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn, sodass auf der Westseite des Tiefs
kalte Luft aus dem Norden heran geführt wird. Dabei geht die
Verbindung zum Atlantik verloren, die in letzter Zeit für recht milde
Temperaturen gesorgt hat.
Die dicken Schneewolken breiten sich heute noch etwas weiter nach
Osten aus, sodass bis zum Abend südwestlich einer Linie vom
Münsterland über Nordhessen bis zum Bayerischen Wald die weiße Pracht
beobachtet werden kann - sogar bis ins Flachland, nur in den
südwestlichen Flusstälern wie dem Oberrheingraben geht der Schnee bei
leichten Plusgraden in Regen über.
Vielerorts bringt uns HILTRUD 5 bis 10 cm Neuschnee, in höheren Lagen
über 20 cm in 12 Stunden. Besonders im Schwarzwald können mit über
30 cm ein Dutzend Schneemänner gebaut werden. Für diese sollte ein
windgeschütztes Örtchen gesucht werden, denn kräftige Windböen führen
vor allem im Bergland zu Schneeverwehungen und sorgen auf den Straßen
für teils chaotische Verhältnisse.
Weil HILTRUD wie oben erwähnt nach Süden abzieht, ist der Norden und
Osten des Landes nicht vom Schneetreiben betroffen. Dort zeigt sich
heute bei leichtem Dauerfrost auch häufiger mal die Sonne.
In der kommenden Nacht schneit es in der Südhälfte noch etwas weiter,
wenn auch nicht mehr so stark. Die Temperaturen sinken dabei auf 0
Grad am Oberrhein und bis -8 Grad im Osten.
Am Sonntag zieht sich der Schneefall an den Alpenrand zurück,
nördlich des Mains ist es hingegen meist trocken und vielfach zeigt
sich auch die Sonne. Allerdings sollte man beim letzten
Sonntagsspaziergang in diesem Jahr die dicke Daunenjacke nicht
vergessen: Die Temperaturen bleiben tagsüber bei -1 bis -6 Grad
verbreitet unter den Gefrierpunkt, nur an der Küste und im Südwesten
wird es mit leichten Plusgraden etwas wärmer.
In der Nacht zu Montag sinkt das Quecksilber-Thermometer dann noch
weiter nach unten, abgesehen vom Norden wird es mit -5 bis -10 Grad
knackig kalt. Wenn der Himmel aufklart, können frostige
Gefrierschrank-Temperaturen unter -15 Grad erreicht werden! Dabei
kommen von Norden neue Niederschläge auf, die am Montag Richtung
Süden durchziehen und die Schneedecke etwas weiter ansteigen lassen.
Die Temperaturen steigen tagsüber im Nordwesten auf leichte
Plusgrade, sonst auf Werte zwischen -1 und -5 Grad.
Am Dienstag gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken und es fallen
zeitweise Regen- oder Schneeschauer. Dabei ist es mit 4 Grad an der
Nordsee etwa zehn Grad wärmer als im Allgäu.
Für den Jahreswechsel sieht es nach recht ruhigem Wetter aus. Es
bleibt bei einem großen Temperaturunterschied innerhalb Deutschlands,
im Norden klettern die Temperaturen etwas über den Gefrierpunkt, im
Süden muss man bei Dauerfrost und strengen Nachtfrösten deutlich
stärker bibbern."
Das erklärt Dipl.-Met. Magdalena Bertelmann von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
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Sie können diesen Newsletter über die Webseite
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zu jeder Zeit wieder abbestellen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Pressestelle des DWD
Telefon: 069 8062 4501
Fax: 069 8062 4509
E-Mail: pressestelle@dwd.de
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Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 27.12.2014, 11:30 Uhr
Teils kräftiger, unwetterartiger Schneefall und auflebender Wind, in
höheren Lagen starke Schneeverwehungen.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute ist es stark bewölkt oder bedeckt und es gibt teils kräftige
Schneefälle. Vor allem in höher gelegenen Staulagen können
beträchtliche Neuschneemengen fallen! In den tiefen Lagen unterhalb
von 200 bis 300 m kann der Schnee zeitweise in Regen oder Schneeregen
übergehen. Mit Glätte durch Schnee und Schneematsch ist zu rechnen.
Die Temperatur steigt auf -2 Grad im Bergland und bis +5 Grad am
Rhein. Der Wind aus Südwest wird zunehmend lebhaft und kann in Böen
stark bis stürmisch aufleben. In höheren Lagen sind Sturmböen, auf
Schwarzwaldgipfeln auch orkanartige Böen möglich. Dabei muss vor
allem in höheren Lagen des Berglandes mit starken Schneeverwehungen
gerechnet werden. Es besteht auch Schneebruchgefahr.
In der Nacht zum Sonntag ist es stark bewölkt oder bedeckt und es
fällt Schnee, wobei der Schneefall allmählich schwächer wird. Mit
Glätte durch Schnee, Schneematsch und überfrierende Nässe muss
verbreitet gerechnet werden. Die Luft kühlt auf Werte zwischen +1
Grad am Rhein und -5 Grad im Allgäu ab. Der Südwest- bis Westwind
lässt im Laufe der Nacht vorübergehend nach und dreht gegen Morgen
auf Nordost.
Der Sonntag zeigt sich bedeckt mit zeitweiligem Schneefall, der im
Tagesverlauf von Norden her abklingt. Dahinter lockern die Wolken
auf. Die Höchstwerte liegen zwischen -4 Grad im Bergland und +2 Grad
in der Ortenau. Dazu lebt der Nordostwind im Tagesverlauf wieder
teils stark böig auf, in den Hochlagen sind einzelne stürmische Böen
mit dabei. In höheren Berglagen treten weiterhin Schneeverwehungen
auf.
In der Nacht zu Montag fällt besonders im Süden noch etwas Schnee,
von Norden her lockert die Bewölkung weiter auf. Die Temperaturminima
liegen zwischen -7 im Rheintal und -13 Grad im Allgäu.
Am Montag ist es stark bewölkt, im Tagesverlauf breitet sich
zeitweiliger Schneefall nach Süden aus. Es stellt sich verbreitet
Dauerfrost ein mit Höchsttemperaturen zwischen -7 Grad im Bergland
und -1 Grad am Rhein. Der schwache bis mäßige Nordwestwind frischt in
Böen auf.
In der Nacht zum Dienstag fällt vor allem im Süden gelegentlich noch
etwas Schnee. Die Luft kühlt auf -4 bis -12 Grad ab.
Am Dienstag ist es teils aufgelockert, teils stärker bewölkt.
Gebietsweise tritt leichter Schneefall auf. Bei Dauerfrost mit
Höchstwerten zwischen -1 und -8 Grad weht ein schwacher Wind aus
bevorzugt östlichen Richtungen.
In der Nacht zu Mittwoch ist es meist stark bewölkt und gebietsweise
fällt ein wenig Schnee. Es werden eisige Tiefstwerte zwischen -4 Grad
im Rheintal und -15 Grad im Allgäu erwartet.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 27.12.2014, 11:30 Uhr -
"Die Weihnachtsfeiertage liegen hinter uns und für die meisten blieb
der Traum von einem weißen Weihnachtsfest ein Traum. Am heutigen
Samstag bringt uns ein Tief vielerorts mit dem ersten Schnee eine
verspätete weiße Bescherung.
Dieses Tief hat sich in der Nacht zum Freitag westlich von Irland
gebildet, verstärkt sich seitdem unter dem Namen "Hiltrud" und
erreicht heute Mittag etwa die belgisch-deutsche Grenze. Im weiteren
Verlauf dreht es ab und zieht über Baden-Württemberg Richtung Süden.
HILTRUD dreht sich wie jedes andere Tief auf der Nordhalbkugel
entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn, sodass auf der Westseite des Tiefs
kalte Luft aus dem Norden heran geführt wird. Dabei geht die
Verbindung zum Atlantik verloren, die in letzter Zeit für recht milde
Temperaturen gesorgt hat.
Die dicken Schneewolken breiten sich heute noch etwas weiter nach
Osten aus, sodass bis zum Abend südwestlich einer Linie vom
Münsterland über Nordhessen bis zum Bayerischen Wald die weiße Pracht
beobachtet werden kann - sogar bis ins Flachland, nur in den
südwestlichen Flusstälern wie dem Oberrheingraben geht der Schnee bei
leichten Plusgraden in Regen über.
Vielerorts bringt uns HILTRUD 5 bis 10 cm Neuschnee, in höheren Lagen
über 20 cm in 12 Stunden. Besonders im Schwarzwald können mit über
30 cm ein Dutzend Schneemänner gebaut werden. Für diese sollte ein
windgeschütztes Örtchen gesucht werden, denn kräftige Windböen führen
vor allem im Bergland zu Schneeverwehungen und sorgen auf den Straßen
für teils chaotische Verhältnisse.
Weil HILTRUD wie oben erwähnt nach Süden abzieht, ist der Norden und
Osten des Landes nicht vom Schneetreiben betroffen. Dort zeigt sich
heute bei leichtem Dauerfrost auch häufiger mal die Sonne.
In der kommenden Nacht schneit es in der Südhälfte noch etwas weiter,
wenn auch nicht mehr so stark. Die Temperaturen sinken dabei auf 0
Grad am Oberrhein und bis -8 Grad im Osten.
Am Sonntag zieht sich der Schneefall an den Alpenrand zurück,
nördlich des Mains ist es hingegen meist trocken und vielfach zeigt
sich auch die Sonne. Allerdings sollte man beim letzten
Sonntagsspaziergang in diesem Jahr die dicke Daunenjacke nicht
vergessen: Die Temperaturen bleiben tagsüber bei -1 bis -6 Grad
verbreitet unter den Gefrierpunkt, nur an der Küste und im Südwesten
wird es mit leichten Plusgraden etwas wärmer.
In der Nacht zu Montag sinkt das Quecksilber-Thermometer dann noch
weiter nach unten, abgesehen vom Norden wird es mit -5 bis -10 Grad
knackig kalt. Wenn der Himmel aufklart, können frostige
Gefrierschrank-Temperaturen unter -15 Grad erreicht werden! Dabei
kommen von Norden neue Niederschläge auf, die am Montag Richtung
Süden durchziehen und die Schneedecke etwas weiter ansteigen lassen.
Die Temperaturen steigen tagsüber im Nordwesten auf leichte
Plusgrade, sonst auf Werte zwischen -1 und -5 Grad.
Am Dienstag gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken und es fallen
zeitweise Regen- oder Schneeschauer. Dabei ist es mit 4 Grad an der
Nordsee etwa zehn Grad wärmer als im Allgäu.
Für den Jahreswechsel sieht es nach recht ruhigem Wetter aus. Es
bleibt bei einem großen Temperaturunterschied innerhalb Deutschlands,
im Norden klettern die Temperaturen etwas über den Gefrierpunkt, im
Süden muss man bei Dauerfrost und strengen Nachtfrösten deutlich
stärker bibbern."
Das erklärt Dipl.-Met. Magdalena Bertelmann von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
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www.wettergefahren.de
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Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
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