DWD -> Regionenwetter - Baden-Württemberg -
VHDL16 DWSG 261000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Freitag, 26.12.2014, 11:30 Uhr
Heute vereinzelt Schnee-, in tiefen Lagen auch Regenschauer. Nachts
von Westen her kräftiger Schneefall und auflebender Wind.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Nachmittag kann anfangs an den Westhängen im Südschwarzwald und
der Alb sowie Richtung Allgäu noch leichter Schneefall auftreten.
Sonst sind bis zum Abend allenfalls einzelne Schnee-, in tiefen Lagen
an Rhein und Neckar auch Regenschauer möglich. Die Höchsttemperatur
liegt zwischen -2 Grad im Bergland und +6 Grad am Rhein. Es weht ein
schwacher bis mäßiger Nordwestwind, der in Schauernähe stark böig
aufleben kann.
In der Nacht zu Samstag ist es meist stark bewölkt, im Osten klart es
anfangs auf. Von Frankreich her verdichten sich die Wolken und in der
zweiten Nachthälfte setzt in Baden kräftiger Schneefall ein. Bei
Tiefstwerten zwischen +1 und -4 Grad, im Allgäu auch bis -8 Grad muss
mit Glätte durch Schnee und überfrierende Nässe gerechnet werden. Im
höheren Schwarzwald kann es durch zunehmende Sturmböen auch
Verwehungen geben.
Am Samstag ist es stark bewölkt oder bedeckt und der teils kräftige
Schneefall breitet sich von Baden ostwärts aus. In höher gelegenen
Staulagen können beträchtliche Neuschneemengen fallen! In den
tiefsten Lagen geht der Schnee zeitweise in Regen über. Mit Glätte
durch Schnee und Schneematsch ist zu rechnen. Die Temperatur steigt
auf -2 Grad im Bergland und bis +5 Grad am Rhein. Der Wind aus
Südwest wird zunehmend lebhaft und kann in Böen stark bis stürmisch
aufleben. In höheren Lagen sind Sturmböen, auf Schwarzwaldgipfeln
auch orkanartige Böen möglich. Dabei muss mit Schneeverwehungen
gerechnet werden.
In der Nacht zum Sonntag ist es stark bewölkt oder bedeckt und
verbreitet fällt Schnee, im Flachland ist Regen mit dabei. Mit Glätte
durch Schnee, Schneematsch und überfrierende Nässe muss gerechnet
werden. Die Luft kühlt auf Werte zwischen +1 Grad am Rhein und -7
Grad im Allgäu ab. Der Wind lässt auch in höheren Lagen deutlich
nach.
Der Sonntag zeigt sich bedeckt mit zeitweiligen Schneefällen, die im
Tagesverlauf von Norden her nachlassen. Die Höchstwerte liegen
zwischen -4 Grad im Bergland und +3 Grad in der Ortenau. Dazu weht
ein schwacher bis mäßiger, in freien Lagen stark böiger Wind aus
Nordost.
In der Nacht zu Montag fällt besonders im Süden noch etwas Schnee,
von Norden her lockert die Bewölkung auf. Die Temperaturminima liegen
zwischen -5 im Rheintal und -12 Grad im Allgäu.
Am Montag ist es stark bewölkt, im Tagesverlauf entwickeln sich vor
allem im Bergland Schneeschauer. Bei Höchsttemperaturen zwischen -7
Grad im Bergland und bis -2 Grad am Rhein gibt es verbreitet
Dauerfrost. Der schwache bis mäßige Nordwestwind frischt in Böen auf.
In der Nacht zum Dienstag fällt im Süden gelegentlich noch etwas
Schnee. Dort bleibt es überwiegend stark bewölkt, in Norden hingegen
kann es zeitweise auflockern. Die Luft kühlt auf -5 bis -12 Grad ab.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 26.12.2014, 11:30 Uhr -
"*Die altbekannte Freia hat mit einigen Schneeschauern den
Niederungen Ostdeutschlands örtlich eine Schneedecke gebracht.
Wiesenburg meldete immerhin 2 cm, Potsdam und der Leipziger Flughafen
1 cm Schnee. Im Erzgebirge hat der Beobachter in Chemnitz 6, in
Zinnwald immerhin bereits 10 cm Schnee vor der Tür.
In der Südwesthälfte sind die Niederungen noch vollständig
schneefrei.
In Nürburg auf der Eifel(485m NN) hat Freia 2 cm, in den höheren
Lagen des Schwarzwaldes 5 bis 10 cm hinterlassen. Das wird sich aber
morgen ändern, denn das Tief Hiltrud wird in schnell nach
Südwestdeutschland ziehen und voraussichtlich auch in den Niederungen
eine weiße Landschaft hinterlassen.
Wie bei solchen Tiefs üblich, kennt man dessen Zugbahn auch 24
Stunden vorher nicht exakt und kann also das Schneefallgebiet
zunächst nur auf die Südwesthälfte Deutschlands einschränken.
Wo und vor allem wie viel Schnee sich dann am Sonntag früh in den
Schneehöhenmeldungen wiederfindet, da sind sich die
Wettervorhersagemodelle infolgedessen uneins. Dass es in den
Höhenlagen Schneeverwehungen gibt, ist wohl unvermeidlich, weil
solche Tiefs immer viel Wind im Gepäck haben.
Im übrigen Deutschland wird man am Samstag wohl nur die Wolken des
Tiefs sehen, östlich der Elbe scheint voraussichtlich die Sonne.
Hinter dem nach Südosten abziehenden Tief dreht die Strömung ab
Sonntag in ganz Deutschland im Wesentlichen auf östliche bis
nördliche Richtungen. Die dann zu uns strömenden kontinentalen
Luftmassen kommen zwar nicht gerade aus Sibirien, haben aber mit der
milden Meeresluft der vergangenen Wochen nichts mehr zu tun. Es wird
in großen Teilen Deutschlands leichten Dauerfrost geben und über
Schnee wird man in der Frühe nach klarer Nacht zweistellige
Minuswerte messen. Dann sind im Laufe der kommenden Woche in den
bekannten Kältelöchern auch -20 Grad möglich.
Ab Sonntag beruhigt sich das Wetter auch im Südwesten wieder.
Das zugehörige Hoch, das sich in der Nacht zu Sonntag südlich Islands
entwickeln - und nach Großbritannien ziehend uns bis ins neue Jahr
begleiten wird, hat noch keinen Namen. Genau so wenig wie die
Skandinavientiefs, deren Niederschlagsgebiete sich immer wieder, wenn
auch wegen des Hochs in abgeschwächter Form, uns überqueren werden.
Insbesondere am Montag soll es aus einer dieser Kaltfronten überall
noch etwas schneien, so dass der Übergang ins neue Jahr im größten
Teil Deutschlands in weißer Umgebung stattfinden wird."
Das erklärt Dipl.-Met. Christoph Hartmann von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
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Sie können diesen Newsletter über die Webseite
http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop/?_nfpb=true&_pageLabel=_dwdwww_wetter_warnungen_Newsletter_Deutschlandwetter_aktuell
zu jeder Zeit wieder abbestellen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Pressestelle des DWD
Telefon: 069 8062 4501
Fax: 069 8062 4509
E-Mail: pressestelle@dwd.de
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Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Freitag, 26.12.2014, 11:30 Uhr
Heute vereinzelt Schnee-, in tiefen Lagen auch Regenschauer. Nachts
von Westen her kräftiger Schneefall und auflebender Wind.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Nachmittag kann anfangs an den Westhängen im Südschwarzwald und
der Alb sowie Richtung Allgäu noch leichter Schneefall auftreten.
Sonst sind bis zum Abend allenfalls einzelne Schnee-, in tiefen Lagen
an Rhein und Neckar auch Regenschauer möglich. Die Höchsttemperatur
liegt zwischen -2 Grad im Bergland und +6 Grad am Rhein. Es weht ein
schwacher bis mäßiger Nordwestwind, der in Schauernähe stark böig
aufleben kann.
In der Nacht zu Samstag ist es meist stark bewölkt, im Osten klart es
anfangs auf. Von Frankreich her verdichten sich die Wolken und in der
zweiten Nachthälfte setzt in Baden kräftiger Schneefall ein. Bei
Tiefstwerten zwischen +1 und -4 Grad, im Allgäu auch bis -8 Grad muss
mit Glätte durch Schnee und überfrierende Nässe gerechnet werden. Im
höheren Schwarzwald kann es durch zunehmende Sturmböen auch
Verwehungen geben.
Am Samstag ist es stark bewölkt oder bedeckt und der teils kräftige
Schneefall breitet sich von Baden ostwärts aus. In höher gelegenen
Staulagen können beträchtliche Neuschneemengen fallen! In den
tiefsten Lagen geht der Schnee zeitweise in Regen über. Mit Glätte
durch Schnee und Schneematsch ist zu rechnen. Die Temperatur steigt
auf -2 Grad im Bergland und bis +5 Grad am Rhein. Der Wind aus
Südwest wird zunehmend lebhaft und kann in Böen stark bis stürmisch
aufleben. In höheren Lagen sind Sturmböen, auf Schwarzwaldgipfeln
auch orkanartige Böen möglich. Dabei muss mit Schneeverwehungen
gerechnet werden.
In der Nacht zum Sonntag ist es stark bewölkt oder bedeckt und
verbreitet fällt Schnee, im Flachland ist Regen mit dabei. Mit Glätte
durch Schnee, Schneematsch und überfrierende Nässe muss gerechnet
werden. Die Luft kühlt auf Werte zwischen +1 Grad am Rhein und -7
Grad im Allgäu ab. Der Wind lässt auch in höheren Lagen deutlich
nach.
Der Sonntag zeigt sich bedeckt mit zeitweiligen Schneefällen, die im
Tagesverlauf von Norden her nachlassen. Die Höchstwerte liegen
zwischen -4 Grad im Bergland und +3 Grad in der Ortenau. Dazu weht
ein schwacher bis mäßiger, in freien Lagen stark böiger Wind aus
Nordost.
In der Nacht zu Montag fällt besonders im Süden noch etwas Schnee,
von Norden her lockert die Bewölkung auf. Die Temperaturminima liegen
zwischen -5 im Rheintal und -12 Grad im Allgäu.
Am Montag ist es stark bewölkt, im Tagesverlauf entwickeln sich vor
allem im Bergland Schneeschauer. Bei Höchsttemperaturen zwischen -7
Grad im Bergland und bis -2 Grad am Rhein gibt es verbreitet
Dauerfrost. Der schwache bis mäßige Nordwestwind frischt in Böen auf.
In der Nacht zum Dienstag fällt im Süden gelegentlich noch etwas
Schnee. Dort bleibt es überwiegend stark bewölkt, in Norden hingegen
kann es zeitweise auflockern. Die Luft kühlt auf -5 bis -12 Grad ab.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 26.12.2014, 11:30 Uhr -
"*Die altbekannte Freia hat mit einigen Schneeschauern den
Niederungen Ostdeutschlands örtlich eine Schneedecke gebracht.
Wiesenburg meldete immerhin 2 cm, Potsdam und der Leipziger Flughafen
1 cm Schnee. Im Erzgebirge hat der Beobachter in Chemnitz 6, in
Zinnwald immerhin bereits 10 cm Schnee vor der Tür.
In der Südwesthälfte sind die Niederungen noch vollständig
schneefrei.
In Nürburg auf der Eifel(485m NN) hat Freia 2 cm, in den höheren
Lagen des Schwarzwaldes 5 bis 10 cm hinterlassen. Das wird sich aber
morgen ändern, denn das Tief Hiltrud wird in schnell nach
Südwestdeutschland ziehen und voraussichtlich auch in den Niederungen
eine weiße Landschaft hinterlassen.
Wie bei solchen Tiefs üblich, kennt man dessen Zugbahn auch 24
Stunden vorher nicht exakt und kann also das Schneefallgebiet
zunächst nur auf die Südwesthälfte Deutschlands einschränken.
Wo und vor allem wie viel Schnee sich dann am Sonntag früh in den
Schneehöhenmeldungen wiederfindet, da sind sich die
Wettervorhersagemodelle infolgedessen uneins. Dass es in den
Höhenlagen Schneeverwehungen gibt, ist wohl unvermeidlich, weil
solche Tiefs immer viel Wind im Gepäck haben.
Im übrigen Deutschland wird man am Samstag wohl nur die Wolken des
Tiefs sehen, östlich der Elbe scheint voraussichtlich die Sonne.
Hinter dem nach Südosten abziehenden Tief dreht die Strömung ab
Sonntag in ganz Deutschland im Wesentlichen auf östliche bis
nördliche Richtungen. Die dann zu uns strömenden kontinentalen
Luftmassen kommen zwar nicht gerade aus Sibirien, haben aber mit der
milden Meeresluft der vergangenen Wochen nichts mehr zu tun. Es wird
in großen Teilen Deutschlands leichten Dauerfrost geben und über
Schnee wird man in der Frühe nach klarer Nacht zweistellige
Minuswerte messen. Dann sind im Laufe der kommenden Woche in den
bekannten Kältelöchern auch -20 Grad möglich.
Ab Sonntag beruhigt sich das Wetter auch im Südwesten wieder.
Das zugehörige Hoch, das sich in der Nacht zu Sonntag südlich Islands
entwickeln - und nach Großbritannien ziehend uns bis ins neue Jahr
begleiten wird, hat noch keinen Namen. Genau so wenig wie die
Skandinavientiefs, deren Niederschlagsgebiete sich immer wieder, wenn
auch wegen des Hochs in abgeschwächter Form, uns überqueren werden.
Insbesondere am Montag soll es aus einer dieser Kaltfronten überall
noch etwas schneien, so dass der Übergang ins neue Jahr im größten
Teil Deutschlands in weißer Umgebung stattfinden wird."
Das erklärt Dipl.-Met. Christoph Hartmann von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
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telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
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