DWD -> WARNLAGEBERICHT für Deutschland -
VHDL30 DWOG 230200
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Montag, 23.02.2015, 05:00 Uhr
Ausgangs der Nacht im Nordwesten Schnee und Regen mit Glättegefahr,
begleitet von stark böigem Wind bis Sturmstärke, auf dem Brocken
Orkan. Am Tage verbreitet Niederschlag, Schneefallgrenze in der Mitte
um 500, im Süden um 1000 m. Dabei um 5, lokal um 10 cm Neuschnee, bei
Böen bis Sturmstärke mit Verwehungen.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Dienstag, 24.02.2015, 05:00 Uhr:
Das Frontensystem eines Tiefs bei Island überquert Deutschland mit
seinem Niederschlagsgebiet von Nordwesten her. Auf seiner Rückseite
wird feuchte Meeresluft herangeführt.
Ausgangs der Nacht gibt es auch im Binnenland starke (Bft. 7) bis
stürmische (Bft. 8) Böen aus Süd bis Südwest. Im Nordseeumfeld und in
den Kamm- bzw. Gipfellagen des Berglandes ist mit Sturmböen (Bft. 9),
vereinzelt mit schweren Sturmböen (Bft. 10) zu rechnen, auf dem
Brocken auch mit Orkanböen (Bft. 12). In der Nordwesthälfte fällt
teilweise bis in tiefe Lagen Schnee. Im Flachland kann sich dabei
gebietsweise eine dünne Nassschneedecke mit Glätte durch Schneematsch
ausbilden. In höheren Lagen können bis zum frühen Vormittag einige
Zentimeter Neuschnee fallen, in den Staulagen der westlichen
Mittelgebirge (vor allem Bergisches Land, Sieger- und Sauerland,
später Harz und Rhön) bis in den Vormittag hinein bis um 5, lokal bis
zu 10 cm. Die Schneefallgrenze liegt in den Vormittagsstunden bei 200
bis 400 m. Beim angesprochenen kräftigen Wind muss mit
Schneeverwehungen gerechnet werden. Gebietsweise kann es in einigen
Flusstälern Westdeutschlands auch Regen mit Glatteisbildung geben.
Im Tagesverlauf weiten sich die Niederschläge rasch ostwärts aus und
erreichen am frühen Nachmittag auch Südostbayern. Im Nordosten kann
es am Vormittag zeitweise noch bis in tiefe Lagen scheinen und es
kann dort örtlich Glätte durch Schneematsch geben. Ansonsten steigt
die Schneefallgrenze auf 300 bis 700 m, im Südwesten auch auf über
1000 m. In den Weststaulagen der Mittelgebirge können dabei in den
entsprechenden Höhenlagen bis zum Nachmittag bzw. Abend insgesamt
gebietsweise 5 bis über 10 cm, lokal bis 15 cm Neuschnee fallen,
wobei vor allem am Vormittag weiter mit Schneeverwehungen zu rechnen
ist.
Im Laufe des Nachmittags verlagern sich die Schneefälle unter
leichter Abschwächung südostwärts, so dass dann vor allem die
östlichen Mittelgebirge von Schneefall betroffen sein werden. Es
fallen dort bis zum Abend aber meist nur wenige cm Neuschnee, in den
Kann- und Gipfellagen bis 10 cm Neuschnee, wobei auch mit
Schneeverwehungen zu rechnen ist. Im Westen und Norden lassen die
Niederschläge mittags vorübergehend nach, nachmittags und abends gibt
es aber erneut einzelne Regen- und Graupelschauer, ab etwa 400 bis
500 m auch Schneeschauer, im Nordseeumfeld sind kurze Gewitter nicht
ausgeschlossen.
Der Wind weht vormittags im Norden und Westen noch in Böen stark, in
freien Lagen auch stürmisch aus Südwest, an den Küsten und im
Bergland gibt es Sturm-, anfangs auch schwere Sturmböen. Mittags und
nachmittags lässt er dort rasch nach. Bis zum Abend gibt es an der
Ostsee noch starke Böen, im höheren Bergland, vor allem in den
östlichen Mittelgebirgen und im Süden, stürmische Böen oder
Sturmböen.
In der Nacht zu Dienstag kommt es anfangs noch in der gesamten
Südhälfte zu Niederschlägen, wobei die Schneefallgrenze in der Mitte
zwischen 500 und 700 Meter, im Süden zwischen 800 m (Schwarzwald) und
1200 Meter (Alpen) liegt. Im Laufe der Nacht ziehen sich die
Niederschläge nach Südostbayern zurück, wobei die Schneefallgrenze
auf 400 bis 600 Meter absinkt. Somit kann es dort in höheren Lagen
erneut um 5 cm Neuschnee geben, in Staulagen auch 10 bis 15 cm mit
entsprechender Glättegefahr. Vor allem in höheren Mittelgebirgslagen
und im Alpenvorland sowie an den Alpen gibt es darüber hinaus
leichten Frost mit Glätte durch überfrierende Nässe. Der Wind bleibt
in der Nacht lebhaft, mit starken Böen an der Nordsee und in den
Mittelgebirgen, in Kamm- und Gipfellagen sind dort einzelne
stürmische Böen oder Sturmböen möglich.
Warnung vor Schneefall/Glätte:
Im Süden gebietsweise Glätte durch überfrorene Nässe. In der Nacht
von Nordwesten aufkommende Niederschläge, ab 200 bis 400 m, im Norden
bis in tiefe Lagen als Schnee. Dabei in den höheren Lagen der
westlichen Mittelgebirge bis zum Montagnachmittag bis zu 15 cm
Neuschnee in Staulagen. Bei sehr lebhaftem Wind ist auch mit
Schneeverwehungen zu rechnen.
Warnung vor Windböen/Sturmböen:
Im erweiterten Nordseeumfeld und in Mittelgebirgslagen starke
Windböen aus Süd bis Südwest, an der Nordsee sowie in höheren
Mittelgebirgslagen auch Sturmböen, lokal schwere Sturmböen, auf dem
Brocken Orkanböen.
Warnung vor Nebel:
Gebietsweise Nebel mit Sichtweiten unter 150 Meter.
Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 23.02.2015, 07:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl. Met. Martin Jonas
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Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Montag, 23.02.2015, 05:00 Uhr
Ausgangs der Nacht im Nordwesten Schnee und Regen mit Glättegefahr,
begleitet von stark böigem Wind bis Sturmstärke, auf dem Brocken
Orkan. Am Tage verbreitet Niederschlag, Schneefallgrenze in der Mitte
um 500, im Süden um 1000 m. Dabei um 5, lokal um 10 cm Neuschnee, bei
Böen bis Sturmstärke mit Verwehungen.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Dienstag, 24.02.2015, 05:00 Uhr:
Das Frontensystem eines Tiefs bei Island überquert Deutschland mit
seinem Niederschlagsgebiet von Nordwesten her. Auf seiner Rückseite
wird feuchte Meeresluft herangeführt.
Ausgangs der Nacht gibt es auch im Binnenland starke (Bft. 7) bis
stürmische (Bft. 8) Böen aus Süd bis Südwest. Im Nordseeumfeld und in
den Kamm- bzw. Gipfellagen des Berglandes ist mit Sturmböen (Bft. 9),
vereinzelt mit schweren Sturmböen (Bft. 10) zu rechnen, auf dem
Brocken auch mit Orkanböen (Bft. 12). In der Nordwesthälfte fällt
teilweise bis in tiefe Lagen Schnee. Im Flachland kann sich dabei
gebietsweise eine dünne Nassschneedecke mit Glätte durch Schneematsch
ausbilden. In höheren Lagen können bis zum frühen Vormittag einige
Zentimeter Neuschnee fallen, in den Staulagen der westlichen
Mittelgebirge (vor allem Bergisches Land, Sieger- und Sauerland,
später Harz und Rhön) bis in den Vormittag hinein bis um 5, lokal bis
zu 10 cm. Die Schneefallgrenze liegt in den Vormittagsstunden bei 200
bis 400 m. Beim angesprochenen kräftigen Wind muss mit
Schneeverwehungen gerechnet werden. Gebietsweise kann es in einigen
Flusstälern Westdeutschlands auch Regen mit Glatteisbildung geben.
Im Tagesverlauf weiten sich die Niederschläge rasch ostwärts aus und
erreichen am frühen Nachmittag auch Südostbayern. Im Nordosten kann
es am Vormittag zeitweise noch bis in tiefe Lagen scheinen und es
kann dort örtlich Glätte durch Schneematsch geben. Ansonsten steigt
die Schneefallgrenze auf 300 bis 700 m, im Südwesten auch auf über
1000 m. In den Weststaulagen der Mittelgebirge können dabei in den
entsprechenden Höhenlagen bis zum Nachmittag bzw. Abend insgesamt
gebietsweise 5 bis über 10 cm, lokal bis 15 cm Neuschnee fallen,
wobei vor allem am Vormittag weiter mit Schneeverwehungen zu rechnen
ist.
Im Laufe des Nachmittags verlagern sich die Schneefälle unter
leichter Abschwächung südostwärts, so dass dann vor allem die
östlichen Mittelgebirge von Schneefall betroffen sein werden. Es
fallen dort bis zum Abend aber meist nur wenige cm Neuschnee, in den
Kann- und Gipfellagen bis 10 cm Neuschnee, wobei auch mit
Schneeverwehungen zu rechnen ist. Im Westen und Norden lassen die
Niederschläge mittags vorübergehend nach, nachmittags und abends gibt
es aber erneut einzelne Regen- und Graupelschauer, ab etwa 400 bis
500 m auch Schneeschauer, im Nordseeumfeld sind kurze Gewitter nicht
ausgeschlossen.
Der Wind weht vormittags im Norden und Westen noch in Böen stark, in
freien Lagen auch stürmisch aus Südwest, an den Küsten und im
Bergland gibt es Sturm-, anfangs auch schwere Sturmböen. Mittags und
nachmittags lässt er dort rasch nach. Bis zum Abend gibt es an der
Ostsee noch starke Böen, im höheren Bergland, vor allem in den
östlichen Mittelgebirgen und im Süden, stürmische Böen oder
Sturmböen.
In der Nacht zu Dienstag kommt es anfangs noch in der gesamten
Südhälfte zu Niederschlägen, wobei die Schneefallgrenze in der Mitte
zwischen 500 und 700 Meter, im Süden zwischen 800 m (Schwarzwald) und
1200 Meter (Alpen) liegt. Im Laufe der Nacht ziehen sich die
Niederschläge nach Südostbayern zurück, wobei die Schneefallgrenze
auf 400 bis 600 Meter absinkt. Somit kann es dort in höheren Lagen
erneut um 5 cm Neuschnee geben, in Staulagen auch 10 bis 15 cm mit
entsprechender Glättegefahr. Vor allem in höheren Mittelgebirgslagen
und im Alpenvorland sowie an den Alpen gibt es darüber hinaus
leichten Frost mit Glätte durch überfrierende Nässe. Der Wind bleibt
in der Nacht lebhaft, mit starken Böen an der Nordsee und in den
Mittelgebirgen, in Kamm- und Gipfellagen sind dort einzelne
stürmische Böen oder Sturmböen möglich.
Warnung vor Schneefall/Glätte:
Im Süden gebietsweise Glätte durch überfrorene Nässe. In der Nacht
von Nordwesten aufkommende Niederschläge, ab 200 bis 400 m, im Norden
bis in tiefe Lagen als Schnee. Dabei in den höheren Lagen der
westlichen Mittelgebirge bis zum Montagnachmittag bis zu 15 cm
Neuschnee in Staulagen. Bei sehr lebhaftem Wind ist auch mit
Schneeverwehungen zu rechnen.
Warnung vor Windböen/Sturmböen:
Im erweiterten Nordseeumfeld und in Mittelgebirgslagen starke
Windböen aus Süd bis Südwest, an der Nordsee sowie in höheren
Mittelgebirgslagen auch Sturmböen, lokal schwere Sturmböen, auf dem
Brocken Orkanböen.
Warnung vor Nebel:
Gebietsweise Nebel mit Sichtweiten unter 150 Meter.
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