VHDL16 DWSG 231000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
VHDL16 DWSG 231000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 23.02.2014, 11:30 Uhr
Tagsüber immer mehr Sonne. Kommende Nacht verbreitet Frost,
streckenweise Nebel und Glätte.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und am Nachmittag lockern die Wolken weiterhin auf und
es zeigt sich immer öfter die Sonne. Es bleibt trocken. Die
Temperatur steigt auf 6 Grad im Bergland und bis 13 Grad am
Oberrhein. Der Wind weht schwach bis mäßig, bevorzugt aus südlichen
Richtungen.
In der Nacht zu Montag ist der Himmel meist gering bewölkt, in
feuchten Niederungen bildet sich Nebel. Die Tiefstwerte liegen
zwischen +1 Grad in einigen Niederungen und bis -6 Grad im Bergland.
Streckenweise muss mit Reifglätte gerechnet werden.
Am Montag löst sich der Nebel bis Mittag nach und nach auf, abseits
der Nebelfelder sowie am Nachmittag zeigen sich nur wenige hohe
Wolkenfelder und es ist verbreitet sonnig. Die Höchstwerte liegen
zwischen 8 Grad im Bergland sowie bei längerem Nebel und bis 14 Grad
im Kraichgau. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen,
teils südlichen Richtungen, im Hochschwarzwald frischt er böig auf.
In der Nacht zu Dienstag bleibt es gering bewölkt oder klar. Gegen
Morgen tauchen in Baden neue Wolkenfelder auf, es bleibt aber
trocken. Streckenweise bildet sich Nebel. Das Thermometer sinkt auf
+3 bis -3 Grad, Richtung Allgäu sind tiefere Werte möglich. Örtlich
ist Reifglätte zu erwarten.
Der Dienstag beginnt oftmals heiter, von Westen her ziehen jedoch
mehr und mehr Wolken heran. Nebelfelder lösen sich am Vormittag auf.
In Baden fällt am Nachmittag und Abend örtlich etwas Regen, auf den
höchsten Schwarzwaldgipfeln Schnee. Das Thermometer erreicht 9 Grad
in Oberschwaben und 13 Grad in der Ortenau, im Bergland um 7 Grad.
Dazu weht ein in Böen mäßiger bis frischer Südwestwind, auf den
Schwarzwaldgipfeln wird es stürmisch.
In der Nacht zu Mittwoch fällt bei wechselnder bis starker Bewölkung
gebietsweise Regen, im höheren Bergland Schnee oder Schneeregen. Das
Quecksilber sinkt auf +5 bis -1 Grad. Im Bergland können die Straßen
glatt sein. In den Gipfellagen des Südschwarzwaldes muss mit
stürmischen Böen aus Südwest gerechnet werden.
Am Mittwoch regnet es bei oft stärkerer Bewölkung zeitweise, im
höheren Bergland fällt Schnee oder Schneeregen. Die Höchstwerte
liegen zwischen 5 Grad im Bergland und bis 11 Grad entlang des
Rheins. Der schwache bis mäßige Südwestwind lebt tagsüber böig auf,
in den Gipfellagen des Südschwarzwaldes treten stürmische Böen auf.
In der Nacht zu Donnerstag fällt aus dichten Wolken gelegentlich
etwas Regen, im höheren Bergland Schnee. In der zweiten Nachthälfte
fällt im Südosten noch zeitweise Niederschlag. Sonst lockern die
Wolken teils auf und örtlich kann sich Nebel bilden. Die Tiefstwerte
liegen zwischen +3 und -3 Grad. Streckenweise muss mit Glätte
gerechnet werden. In den Gipfellagen des Südschwarzwaldes kommt es zu
Windböen aus Südwest.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 23.02.2014, 11:30 Uhr -
Hoch Friedhelm bringt Deutschland bei frühlingshaften Temperaturen
ruhiges und sonniges Wetter. Nach Abzug von Tief Violetta nach Osten,
wo es derzeit noch im Bereich des Balkans wetterbestimmend ist,
könnte sich Friedhelm vom Mittelmeer aus nach Norden ausbreiten.
Somit versperrt er zumindest vorübergehend den Tiefdruckgebieten samt
Ausläufern das Vordringen nach Osten. Somit muss auch Xenia mit
Zentrum südlich von Island einen etwas nördlicheren Umweg in Kauf
nehmen. Auch die Tiefausläufer ziehen mit der Strömung über die
Britischen Inseln und Norwegen hinweg nach Norden. Die Folge sind
weitere Regenfälle in Großbritannien und Norwegen sowie eine trockene
Phase in Mitteleuropa.
Durch das nächtliche Aufklaren konnte sich auch wieder Nebel oder
Hochnebel ausbilden. An der Grenzfläche zwischen abgekühlter
Bodenschicht und des wärmeren Höhenbereichs konnten der Wasserdampf
kondensieren und somit Tröpfchen bilden. Allerdings hat die Sonne
Ende Februar schon so viel Stärke gewonnen, dass der Nebel häufig
komplett weggeheizt werden kann. Physikalisch bedeutet dies nichts
anderes, als das Anheben der Lufttemperatur in der Grenzschicht. Da
wärmere Luft wieder mehr Feuchte aufnehmen kann, verdunsten die
kleinen Nebeltröpfchen wieder. Die Sonne kann dann fast ungehindert
bis zum Boden strahlen. In den Randbereichen des Hochdruckgebietes,
wo die Luft nicht ganz so stabil ist wie im Zentrum eines Hochs, kann
sich im Verlauf des Tages örtlich Quellbewölkung bilden. Dies ist
speziell im Nordwesten der Fall, der teilweise noch von
Hebungsgebieten der Tiefausläufer beeinflusst ist.
Auch Montag kann sich Hoch Friedhelm weiter behaupten und Deutschland
Temperaturen bis zu 15 Grad bescheren. Erst in der Nacht zu Dienstag
schwächelt Friedhelm langsam und zieht sich nach Osten zurück.
Nachfolgend schieben sich wieder Tiefausläufer von Westen ins Land,
die aber zunächst nur in der Westhälfte gebietsweise für Regen
sorgen. Ab Mittwoch muss sich dann auch die Osthälfte zunehmend auf
Niederschläge einstellen.
Das erklärt Dipl. -Met. Lars Kirchhübel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 23.02.2014, 11:30 Uhr
Tagsüber immer mehr Sonne. Kommende Nacht verbreitet Frost,
streckenweise Nebel und Glätte.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und am Nachmittag lockern die Wolken weiterhin auf und
es zeigt sich immer öfter die Sonne. Es bleibt trocken. Die
Temperatur steigt auf 6 Grad im Bergland und bis 13 Grad am
Oberrhein. Der Wind weht schwach bis mäßig, bevorzugt aus südlichen
Richtungen.
In der Nacht zu Montag ist der Himmel meist gering bewölkt, in
feuchten Niederungen bildet sich Nebel. Die Tiefstwerte liegen
zwischen +1 Grad in einigen Niederungen und bis -6 Grad im Bergland.
Streckenweise muss mit Reifglätte gerechnet werden.
Am Montag löst sich der Nebel bis Mittag nach und nach auf, abseits
der Nebelfelder sowie am Nachmittag zeigen sich nur wenige hohe
Wolkenfelder und es ist verbreitet sonnig. Die Höchstwerte liegen
zwischen 8 Grad im Bergland sowie bei längerem Nebel und bis 14 Grad
im Kraichgau. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen,
teils südlichen Richtungen, im Hochschwarzwald frischt er böig auf.
In der Nacht zu Dienstag bleibt es gering bewölkt oder klar. Gegen
Morgen tauchen in Baden neue Wolkenfelder auf, es bleibt aber
trocken. Streckenweise bildet sich Nebel. Das Thermometer sinkt auf
+3 bis -3 Grad, Richtung Allgäu sind tiefere Werte möglich. Örtlich
ist Reifglätte zu erwarten.
Der Dienstag beginnt oftmals heiter, von Westen her ziehen jedoch
mehr und mehr Wolken heran. Nebelfelder lösen sich am Vormittag auf.
In Baden fällt am Nachmittag und Abend örtlich etwas Regen, auf den
höchsten Schwarzwaldgipfeln Schnee. Das Thermometer erreicht 9 Grad
in Oberschwaben und 13 Grad in der Ortenau, im Bergland um 7 Grad.
Dazu weht ein in Böen mäßiger bis frischer Südwestwind, auf den
Schwarzwaldgipfeln wird es stürmisch.
In der Nacht zu Mittwoch fällt bei wechselnder bis starker Bewölkung
gebietsweise Regen, im höheren Bergland Schnee oder Schneeregen. Das
Quecksilber sinkt auf +5 bis -1 Grad. Im Bergland können die Straßen
glatt sein. In den Gipfellagen des Südschwarzwaldes muss mit
stürmischen Böen aus Südwest gerechnet werden.
Am Mittwoch regnet es bei oft stärkerer Bewölkung zeitweise, im
höheren Bergland fällt Schnee oder Schneeregen. Die Höchstwerte
liegen zwischen 5 Grad im Bergland und bis 11 Grad entlang des
Rheins. Der schwache bis mäßige Südwestwind lebt tagsüber böig auf,
in den Gipfellagen des Südschwarzwaldes treten stürmische Böen auf.
In der Nacht zu Donnerstag fällt aus dichten Wolken gelegentlich
etwas Regen, im höheren Bergland Schnee. In der zweiten Nachthälfte
fällt im Südosten noch zeitweise Niederschlag. Sonst lockern die
Wolken teils auf und örtlich kann sich Nebel bilden. Die Tiefstwerte
liegen zwischen +3 und -3 Grad. Streckenweise muss mit Glätte
gerechnet werden. In den Gipfellagen des Südschwarzwaldes kommt es zu
Windböen aus Südwest.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 23.02.2014, 11:30 Uhr -
Hoch Friedhelm bringt Deutschland bei frühlingshaften Temperaturen
ruhiges und sonniges Wetter. Nach Abzug von Tief Violetta nach Osten,
wo es derzeit noch im Bereich des Balkans wetterbestimmend ist,
könnte sich Friedhelm vom Mittelmeer aus nach Norden ausbreiten.
Somit versperrt er zumindest vorübergehend den Tiefdruckgebieten samt
Ausläufern das Vordringen nach Osten. Somit muss auch Xenia mit
Zentrum südlich von Island einen etwas nördlicheren Umweg in Kauf
nehmen. Auch die Tiefausläufer ziehen mit der Strömung über die
Britischen Inseln und Norwegen hinweg nach Norden. Die Folge sind
weitere Regenfälle in Großbritannien und Norwegen sowie eine trockene
Phase in Mitteleuropa.
Durch das nächtliche Aufklaren konnte sich auch wieder Nebel oder
Hochnebel ausbilden. An der Grenzfläche zwischen abgekühlter
Bodenschicht und des wärmeren Höhenbereichs konnten der Wasserdampf
kondensieren und somit Tröpfchen bilden. Allerdings hat die Sonne
Ende Februar schon so viel Stärke gewonnen, dass der Nebel häufig
komplett weggeheizt werden kann. Physikalisch bedeutet dies nichts
anderes, als das Anheben der Lufttemperatur in der Grenzschicht. Da
wärmere Luft wieder mehr Feuchte aufnehmen kann, verdunsten die
kleinen Nebeltröpfchen wieder. Die Sonne kann dann fast ungehindert
bis zum Boden strahlen. In den Randbereichen des Hochdruckgebietes,
wo die Luft nicht ganz so stabil ist wie im Zentrum eines Hochs, kann
sich im Verlauf des Tages örtlich Quellbewölkung bilden. Dies ist
speziell im Nordwesten der Fall, der teilweise noch von
Hebungsgebieten der Tiefausläufer beeinflusst ist.
Auch Montag kann sich Hoch Friedhelm weiter behaupten und Deutschland
Temperaturen bis zu 15 Grad bescheren. Erst in der Nacht zu Dienstag
schwächelt Friedhelm langsam und zieht sich nach Osten zurück.
Nachfolgend schieben sich wieder Tiefausläufer von Westen ins Land,
die aber zunächst nur in der Westhälfte gebietsweise für Regen
sorgen. Ab Mittwoch muss sich dann auch die Osthälfte zunehmend auf
Niederschläge einstellen.
Das erklärt Dipl. -Met. Lars Kirchhübel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
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