VHDL16 DWSG 221000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

VHDL16 DWSG 221000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 22.02.2014, 11:30 Uhr

Wolken und Sonne, ab dem Nachmittag im Westen etwas Regen, im
Bergland etwas Schnee.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag ist es teils aufgeheitert, teils bewölkt. Während
nachmittags in den östlichen Landesteilen zeitweise noch die Sonne
scheint, nimmt die Bewölkung in Baden zu und nachfolgend fällt hier
stellenweise etwas Regen, oberhalb von etwa 800 bis 1000 Meter
geringer Schnee. Die Höchstwerte liegen bei 4 Grad auf der
Albhochfläche und bei 10 Grad am Rhein. Der schwache bis mäßige
Südwestwind lebt im Tagesverlauf zeitweise böig auf.

In der Nacht zu Sonntag fällt bei stärkerer Bewölkung gebietsweise
etwas Regen, oberhalb von etwa 800 Meter Schnee. In der zweiten
Nachthälfte gibt es kaum noch Niederschlag, gebietsweise können die
Wolken dann auflockern und sich örtlich Nebel bilden. Die Temperatur
geht auf +4 bis -2 Grad zurück und vor allem im Bergland sowie im
Süden muss mit Glätte gerechnet werden.

Am Sonntag lockern die Wolken im Tagesverlauf zunehmend auf und es
zeigt sich immer öfter die Sonne. Nebel- oder Hochnebelfelder lösen
sich im Laufe des Vormittags auf. Die Temperatur steigt auf 6 Grad im
Bergland und auf 13 Grad am Oberrhein. Der Wind weht schwach bis
mäßig aus bevorzugt südlichen bis südöstlichen Richtungen.

In der Nacht zu Montag ist der Himmel meist gering bewölkt, in
feuchten Niederungen bildet sich Nebel. Die Tiefstwerte liegen
zwischen +1 und -5 Grad. Streckenweise muss mit Reifglätte gerechnet
werden.

Am Montag zeigen sich nach Auflösung lokaler Nebelfelder nur wenige
hohe Wolkenfelder und es ist verbreitet sonnig. Die Höchstwerte
liegen zwischen 7 Grad im Bergland und um 13 Grad im Kraichgau. Der
Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen, teils südlichen
Richtungen, im Hochschwarzwald frischt er böig auf.

In der Nacht zu Dienstag bleibt es gering bewölkt oder klar. Gegen
Morgen tauchen in Baden neue Wolkenfelder auf, es bleibt aber zumeist
trocken. In der Osthälfte bildet sich lokal Nebel. Das Thermometer
sinkt auf +3 bis -3 Grad, Richtung Allgäu sind tiefere Werte möglich.
Örtlich kann sich Reifglätte bilden.

Der Dienstag beginnt oftmals heiter, von Westen her ziehen jedoch
mehr und mehr Wolken heran. Vor allem in Baden fällt dann im
Tagesverlauf örtlich etwas Regen, auf den Schwarzwaldgipfeln Schnee.
Das Thermometer erreicht 9 Grad in Oberschwaben und 13 Grad in der
Ortenau, im Bergland um 7 Grad. Dazu weht ein in Böen mäßiger bis
frischer Südwestwind, auf den Schwarzwaldgipfeln wird es stürmisch.

In der Nacht zu Mittwoch fällt bei wechselnder bis starker Bewölkung
gebietsweise Regen, in den Hochlagen Schnee. Das Quecksilber sinkt
auf +5 bis 0 Grad. Im Bergland können die Straßen glatt sein.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 22.02.2014, 11:30 Uhr -
Auch morgen finden wir die bekannten Namen Violetta, Waltraud, Xenia
und Friedhelm in der Wetterkarte. Und ausgerechnet das ehemalige
Randtief von Xenia, das namenlos geblieben ist, bringt heute dem
Westen und Südwesten das eher bescheidene Wetter mit schauerartigen
Regen- auf den Bergen Schneefällen.
Waldraud liegt inzwischen nördlich von Großbritannien und liefert dem
äußersten Norden heute noch ein paar Wolken, Violetta sorgt für die
schwachen Niederschläge am Alpenrand und Xenia auf dem Atlantik hat
so recht keine Lust uns Tiefdruckwetter vorbeizuschicken.
"Spielverderber" ist das Hoch Friedhelm, eigentlich eher eine
Hochdruckbrücke vom Azoren- zum Sibirischen Hoch. Zum Glück verdirbt
Friedhelm dem Tief Xenia das Wolken- und Regenspiel und so können wir
kurzfristig in eine sonnige Zukunft schauen.
Die restlichen Wolken von Xenias Randtief werden morgen von Friedhelm
aufgelöst und am Montag sieht es in ganz Deutschland nach einem
sonnigen und überwiegend sehr mildem Tag aus. Sehr mild bedeutet im
Winter, dass die Höchstwerte 10 Grad oder mehr betragen.
Am Dienstag kommt aber infolge einer ziemlich komplexen
Tiefdruckgemengelage Xenia doch noch mal ins Spiel und in zusammen
mit ihrer Nachfolgerin, voraussichtlich Yvonne genannt, kommen im
Tagesverlauf von Westen Wolken auf, die dann später der Westhälfte
Regen bringen.
Der Rest der Woche verläuft dann wieder unbeständig und mild.
Der meteorologische Winter, so man ihn als solchen bezeichnen kann,
geht also einem unspektakulären Ende entgegen.
Das erklärt Dipl. -Met. Christoph Hartmann von der

Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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