SXDL31 DWAV 0800UTC DWD Synoptische Uebersicht KURZFRIST
SXEU31 DWAV 230800
S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
ausgegeben am Sonntag, den 23.02.2014 um 08 UTC
GWL und markante Wettererscheinungen:
Lediglich an der Nordsee sowie im Harz einzelne Böen Bft 7 bis 8.
Synoptische Entwicklung bis Dienstag 24 UTC
--------------------------------------------------------------
Sonntag... Nach Abtropfen des gestrigen Troges zur Adria folgt von Westen ein Rücken, der
sich von der Iberischen
Halbinsel über Frankreich und Deutschland nordostwärts erstreckt. Der Bodendruck steigt
dadurch bis Mittag vor allem in der Südosthälfte noch etwas an, wodurch eine vom
westlichen Mittelmeer über das südöstliche Mitteleuropa bis nach Russland reichende
Hochdruckzone entsteht. Am Rande diese Hochdruckzone stellt sich eine milde südliche
Strömung ein, wobei der Gradient zur Nordsee hin in Richtung der über den Britischen
Inseln verlaufenden Frontalzone etwas stärker ausgeprägt ist. Somit sind im Nordseeumfeld
einzelne steife Böen wahrscheinlich, im Bereich der nordfriesischen Inseln sowie im Harz
vereinzelt stürmische Böen möglich.
Ansonsten ist tagsüber ruhiges und vorwiegend mildes Spätwinterwetter zu erwarten. Vor
allem im Nordseeküstenbereich und im Nordwesten macht sich zeitweise hohe Bewölkung an der
Südostflanke der nordwestlichen Frontalzone bemerkbar. In der Mitte und im Süden werden
sich zumindest bis in die Mittagsstunden noch tiefe Wolkenfelder halten. Diese dürften
sich dann aber nachmittags meist auflösen. Tagsüber werden 7 bis 12 Grad erreicht.
Die Nacht zum Montag bringt vielfach klaren Himmel. Abgesehen vom Küstenbereich kann sich
bei schwacher Luftbewegung die bodennahe Schicht deutlich abkühlen. Verbreitet ist in der
Mitte und im Süden mit leichtem Frost zu rechnen oder mit Werten bei 0 Grad, während im
Nordwesten die Temperaturen meist über dem Gefrierpunkt liegen. Besonders auf
Nebenstrecken ist mit Reifglätte zu rechnen. Örtlich tritt im Süden Nebel auf.
Montag... liegt Deutschland weiter am Rande des Hochschwerpunktes über Russland unter
absinkender Luftbewegung, tagsüber mit meist geringer Bewölkung. Zum Abend nähert sich
zwar über Westeuropa die Vorderseite eines neuen herannahenden Troges, die Höhenströmung
bleibt aber indifferent bzw. leicht konfluent und das nächste Frontensystem liegt noch
relativ weit außen vor über der Biskaya und England. Nur im Westen und Nordwesten können
sich abends hohe und mittelhohe Wolkenfelder hereinschieben. Nach Auflösung örtlicher
Nebelfelder über dem Süden, ist es tagsüber dann meist sonnig. Bei der bodennahen
südlichen bis südöstlichen Strömung können die Temperaturen dann am Oberrhein sowie im
Lee, d.h. am Nordrand der Mittelgebirge Werte bis 14 oder 15 Grad erreichen. Der etwas
ausgeprägtere Bodendruckgradient bleibt nach Nordwesten hin erhalten, wird sich im
Tagesverlauf infolge des sich weiter nach Osten zurückziehenden Hochs und gleichzeitig
einsetzendem leichten Druckfall im Westen noch etwas verschärfen, so dass nicht nur an der
Nordsee, sondern auch in den westlichen Mittelgebirgen Windböen Bft 7 möglich sind, am
Erzgebirgsrand könnte zeitweise auch der Böhmische Wind ( Bft 7) entfacht werden.
Die Nacht zum Dienstag bringt dann insbesondere im Süden und Südosten noch einmal örtlich
Frost und Reifglätte.
Dienstag... schwenkt der westeuropäische Höhentrog unter Ausweitung seiner Amplitude
heran. Vorderseitig greifen von Westen zwei atlantische Frontensysteme auf Deutschland
über, wobei das erstere nur noch schwach ausgeprägt ist.
Dabei setzt gegen Mittag oder früh nachmittags im Westen Regen ein, bis zum Abend fallen
aber kaum mehr als
1-2 mm(allenfalls in der Eifel und im Hunsrück auch etwas mehr.)
Der Wind nimmt zum Mittag hin erneut im Westen und Nordwesten zu und es können erste Böen
Bft 7 aus Süd auftreten.
Modellvergleich und -einschätzung
--------------------------------------------------------------
Die anderen vorliegenden Modelle zeigen im Wesentlichen keine abweichende
Wetterentwicklung
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Michael Goethel
S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
ausgegeben am Sonntag, den 23.02.2014 um 08 UTC
GWL und markante Wettererscheinungen:
Lediglich an der Nordsee sowie im Harz einzelne Böen Bft 7 bis 8.
Synoptische Entwicklung bis Dienstag 24 UTC
--------------------------------------------------------------
Sonntag... Nach Abtropfen des gestrigen Troges zur Adria folgt von Westen ein Rücken, der
sich von der Iberischen
Halbinsel über Frankreich und Deutschland nordostwärts erstreckt. Der Bodendruck steigt
dadurch bis Mittag vor allem in der Südosthälfte noch etwas an, wodurch eine vom
westlichen Mittelmeer über das südöstliche Mitteleuropa bis nach Russland reichende
Hochdruckzone entsteht. Am Rande diese Hochdruckzone stellt sich eine milde südliche
Strömung ein, wobei der Gradient zur Nordsee hin in Richtung der über den Britischen
Inseln verlaufenden Frontalzone etwas stärker ausgeprägt ist. Somit sind im Nordseeumfeld
einzelne steife Böen wahrscheinlich, im Bereich der nordfriesischen Inseln sowie im Harz
vereinzelt stürmische Böen möglich.
Ansonsten ist tagsüber ruhiges und vorwiegend mildes Spätwinterwetter zu erwarten. Vor
allem im Nordseeküstenbereich und im Nordwesten macht sich zeitweise hohe Bewölkung an der
Südostflanke der nordwestlichen Frontalzone bemerkbar. In der Mitte und im Süden werden
sich zumindest bis in die Mittagsstunden noch tiefe Wolkenfelder halten. Diese dürften
sich dann aber nachmittags meist auflösen. Tagsüber werden 7 bis 12 Grad erreicht.
Die Nacht zum Montag bringt vielfach klaren Himmel. Abgesehen vom Küstenbereich kann sich
bei schwacher Luftbewegung die bodennahe Schicht deutlich abkühlen. Verbreitet ist in der
Mitte und im Süden mit leichtem Frost zu rechnen oder mit Werten bei 0 Grad, während im
Nordwesten die Temperaturen meist über dem Gefrierpunkt liegen. Besonders auf
Nebenstrecken ist mit Reifglätte zu rechnen. Örtlich tritt im Süden Nebel auf.
Montag... liegt Deutschland weiter am Rande des Hochschwerpunktes über Russland unter
absinkender Luftbewegung, tagsüber mit meist geringer Bewölkung. Zum Abend nähert sich
zwar über Westeuropa die Vorderseite eines neuen herannahenden Troges, die Höhenströmung
bleibt aber indifferent bzw. leicht konfluent und das nächste Frontensystem liegt noch
relativ weit außen vor über der Biskaya und England. Nur im Westen und Nordwesten können
sich abends hohe und mittelhohe Wolkenfelder hereinschieben. Nach Auflösung örtlicher
Nebelfelder über dem Süden, ist es tagsüber dann meist sonnig. Bei der bodennahen
südlichen bis südöstlichen Strömung können die Temperaturen dann am Oberrhein sowie im
Lee, d.h. am Nordrand der Mittelgebirge Werte bis 14 oder 15 Grad erreichen. Der etwas
ausgeprägtere Bodendruckgradient bleibt nach Nordwesten hin erhalten, wird sich im
Tagesverlauf infolge des sich weiter nach Osten zurückziehenden Hochs und gleichzeitig
einsetzendem leichten Druckfall im Westen noch etwas verschärfen, so dass nicht nur an der
Nordsee, sondern auch in den westlichen Mittelgebirgen Windböen Bft 7 möglich sind, am
Erzgebirgsrand könnte zeitweise auch der Böhmische Wind ( Bft 7) entfacht werden.
Die Nacht zum Dienstag bringt dann insbesondere im Süden und Südosten noch einmal örtlich
Frost und Reifglätte.
Dienstag... schwenkt der westeuropäische Höhentrog unter Ausweitung seiner Amplitude
heran. Vorderseitig greifen von Westen zwei atlantische Frontensysteme auf Deutschland
über, wobei das erstere nur noch schwach ausgeprägt ist.
Dabei setzt gegen Mittag oder früh nachmittags im Westen Regen ein, bis zum Abend fallen
aber kaum mehr als
1-2 mm(allenfalls in der Eifel und im Hunsrück auch etwas mehr.)
Der Wind nimmt zum Mittag hin erneut im Westen und Nordwesten zu und es können erste Böen
Bft 7 aus Süd auftreten.
Modellvergleich und -einschätzung
--------------------------------------------------------------
Die anderen vorliegenden Modelle zeigen im Wesentlichen keine abweichende
Wetterentwicklung
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Michael Goethel