DWD -> Regionenwetter - Baden-Württemberg -

VHDL16 DWSG 251000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 25.12.2017, 11:30 Uhr

Heute, am 1. Weihnachtsfeiertag, oftmals sonnig, im Norden und am
Bodensee längere Zeit trüb durch hochnebelartige Bewölkung.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag halten sich im Norden und am Bodensee dichte Wolken.
Sonst lockern diese von Süden her vermehrt auf und lassen die Sonne
gewähren. Die Temperatur steigt auf 3 Grad am Bodensee und bis 9 Grad
in der Kurpfalz. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland
zunehmend frisch aus Südwest. Am Feldberg kommen stürmische Böen auf.


In der Nacht zum Dienstag zeigt sich der Himmel überwiegend gering
bewölkt. Stellenweise entsteht jedoch Nebel. Die Tiefstwerte liegen
zwischen +3 Grad am Oberrhein, teilweise aber auch in den Hochlagen
des Schwarzwaldes und -4 Grad im Allgäu. Im Bergland sowie zwischen
Donau und Bodensee kann vereinzelt Reifglätte entstehen. Im
Hochschwarzwald treten in der zweiten Nachthälfte schwere Sturmböen
aus Südwest auf.

Am Dienstag (2. Weihnachtsfeiertag) ist es zunächst teils trüb durch
Nebel, oft startet der Tag aber sonnig. Im Laufe des Vormittages
kommt von Westen her dichte Bewölkung und zeitweiliger Regen auf. Im
Hochschwarzwald fällt ein wenig Schnee, in Oberschwaben bleibt es
trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 5 Grad im höheren Bergland
sowie bei längerem Hochnebel und 12 Grad am Oberrhein. Der Wind weht
überwiegend mäßig, in Böen zunehmend stark, teils auch stürmisch aus
Südwest. Im Schwarzwald werden Sturmböen, in den Gipfellagen
vereinzelt auch orkanartige Böen erwartet.

In der Nacht zum Mittwoch ist es wolkig und vorerst weitgehend
trocken. In der Früh kommt in Nordbaden ein neues Regenband an.
Besonders am Bodensee und am Hochrhein können sich Nebel- und
Hochnebelfelder bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen +4 Grad am
Rhein und um -2 Grad im Bergland sowie im Westallgäu. Hier kann
Glätte durch überfrierende Nässe oder Reif auftreten. In exponierten
Lagen des Schwarzwaldes treten stürmische Böen oder Sturmböen aus
Südwest auf.

Am Mittwoch werden die Wolken von Westen her dichter. Vorhandener
Nebel und Hochnebel lösen sich dann bald auf. Im Tagesverlauf fällt
in Baden und Oberschwaben zeitweise Regen, im Hochschwarzwald Schnee.
Im Nordosten regnet es wenn nur etwas. Die Temperatur steigt auf 3
Grad im Bergland und 9 Grad am südlichen Oberrhein. Der Wind weht
schwach, in Böen frisch aus Südwest. Im Hochschwarzwald werden
stürmische Böen, am Feldberg Sturmböen erwartet.

In der Nacht zum Donnerstag ist es wechselnd stark bewölkt. Es fällt
zeitweise Niederschlag, wobei die Schneefallgrenze bis in mittlere
Lagen sinkt. Die Temperatur geht auf Werte zwischen +4 Grad am Rhein
und -3 Grad im Bergland zurück. Im Bergland, in den Frühstunden dann
auch in tieferen Lagen muss mit Glätte durch Schnee und Eis gerechnet
werden. Im Hochschwarzwald treten stürmische Böen aus Südwest auf.

Am Donnerstag dominieren vormittags die Wolken und häufig fällt
Schnee, nur in den tiefsten Lagen fällt Regen. Am Nachmittag wird der
Niederschlag dann weniger und es kann sich auch mal die Sonne zeigen.
Die Höchstwerte liegen bei -1 Grad im Bergland und bis zu +6 Grad am
Rhein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest und lebt stark
böig, im Hochschwarzwald mitunter auch stürmisch auf.

In der Nacht zum Freitag ist es wolkig, Schnee fällt nur noch
vereinzelt. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 0 Grad am nördlichen
Oberrhein und -6 Grad im Bergland. Es muss verbreitet mit Glätte
gerechnet werden. In den Gipfellagen des Südschwarzwaldes treten
stürmische Böen aus Südwest auf.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 25.12.2017, 11:30 Uhr -
"Hoch Carina, das für eine gebietsweise sonnenscheinfreie Woche
verantwortlich war, liegt nun über dem Mittelmeer und haucht ihr
Leben aus.
Tief Diethelm macht sich nun mit einem dritten Anlauf bemerkbar und
heißt daher Diethelm III.
Es wird, von der Nordsee kommend, morgen Mittag den Süden Norwegens
erreichen. In seinem näheren Einflussbereich wird es im Nordwesten
Deutschlands auch in den Niederungen recht windig mit schweren
Sturmböen an der Nordsee und einigen Gipfellagen aller Mittelgebirge,
sogar orkanartigen Böen am Ausflugsziel Brocken. Die zugehörige
Kaltfront überquert morgen die Nordwesthälfte Deutschland. Viel
Niederschlag, meist als Regen, wird dabei nicht erwartet. In der
Südosthälfte bleibt es meist trocken und im Föhn von Alpen und
Erzgebirge auch sonnig.
Auch wenn eine Kaltfront kommt, wirklich kalt wird es hinter ihr
erstmal nicht. Die Temperaturen gehen um etwa 2 Grad auf Werte um 8
Grad zurück;
immer noch etwa 4 Grad über den mittleren Werten Ende Dezember.
Am Mittwoch erreicht uns eine weitere Kaltfront. Sie gehört zu einem
noch namenlosen Tief, das vom Kanal über die Beneluxstaaten nach
Norwegen zieht.
Hinter dieser Kaltfront werden nach längerer Zeit mal wieder die zu
dieser Zeit normalen Höchstwerte erreicht. Null bis 5 Grad am Tage
und Frostgefahr in der Nacht lauten dann die Prognosen für den Norden
und die Mitte, im Süden muss man täglich mit Nachtfrost rechnen. Bei
diesen Temperaturen stellt sich auch wieder die Frage nach Schnee in
den Niederungen. Nachts und bis in den Vormittag hinein muss mit
Schneefall gerechnet werden.
Abgesehen von Nordstaulagen werden die Mengen aber meist nur gering
bleiben. Glätte wird dann überall unser morgendlicher Begleiter sein.

Nach dem voraussichtlich kältesten Tag, dem Freitag, setzt mit
verbreitetem Niederschlag eine deutliche Milderung ein. Am Wochenende
können wir selbst im eigentlich kühleren Süden verbreitet mit
Höchstwerten von 10 Grad rechnen. Der frisch gefallene Schnee geht
dann in den Mittelgebirgen in Schmelzwasser über."

Das erklärt Dipl.-Met. Christoph Hartmann von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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