SXDL33 DWAV 1030UTC DWD Synoptische Uebersicht MITTELFRIST
S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Montag, den 22.09.2014 um 10.30 UTC
Nach Durchzug eines Troges stellt sich ab Freitag eher ruhiges Hochdruckwetter
ein. Es wird wieder milder.
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Synoptische Entwicklung bis zum Montag, den 29.09.2014
Nach Abzug eines Langwellentroges nach Osten im Laufe des Donnerstags greift vom
Atlantik ein ausgedehntes hochreichendes Hochdruckgebiet auf Westeuropa über.
Freitag 12 UTC befindet sich der Kern des Hochs über Frankreich. Deutschland
befindet sich dabei zwischen dem abgezogenen Langwellentrog über Osteuropa und
dem hochreichenden Hoch über Frankreich. Auf der Rückseite des Troges strömt
anfangs noch kühlere und wechselhafte Luft nach Deutschland, bevor das Hoch sich
weiter nach Osten verlagert und zunehmend mildere Luft vom Atlantik
herantransportiert. Auf der Nordflanke des Hochs ziehen ab Samstag einzelne
Randtröge in Richtung Nordosteuropa, dabei wird auch immer mal wieder der Norden
von Deutschland von Tiefausläufern gestreift.
Insgesamt hält sich aber bis zum erweiterten Mittelfristbereich der
antizyklonale Einfluss über Mitteleuropa.
Auch in dem Großwetterlagen Tree von Paul James werden bis Ende nächster Woche
fast nur antizyklonale Großwetterlagen aufgezeigt.
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Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Nach Abzug des Langwellentroges nach Osten am Donnerstag stellt sich auch im
aktuellen ECMWF Lauf antizyklonaler Einfluss ein. Am Donnerstag ist der
Druckgradient im Norden etwas stärker, somit soll auch der Wind vor allem im
Küstenbereich etwas stärker ausfallen. Starke bis stürmische Böen sind an der
Küste möglich.
Über Mitteleuropa sind auch im gestrigen 12 UTC Lauf keine großen Unterschiede
zu erkennen.
Die Konsistenz ist recht gut.
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Vergleich mit anderen globalen Modellen
Bis einschließlich Samstag sind die Prognosen der verschiedenen betrachteten
Globalmodelle recht ähnlich. Unterscheide bestehen darin, inwieweit Randtröge,
auf der Nordflanke des Hochs, auf den Norden von Deutschland übergreifen. ECMWF
hat im Mittelfristbereich sowie auch im erweiterten Mittelfristbereich den
Hochdruckeinfluss am stärksten simuliert. Am Sonntag soll nach GFS ein schwacher
Trog den Hochdruckeinfluss stören. Auch GME simuliert das Hoch ab Sonntag nicht
mehr so stark wie ECMWF. Signifikante Unterschiede in den Wettergefahren sind
aber nicht zu erkennen.
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Bewertung der Ensemblevorhersagen
ECMWF Plumes
Der Spread des 500 hPa Geopotentials bleibt bis einschließlich Samstag recht
eng. Nachfolgend öffnet er sich zwar, das Potential bleibt aber bis Mitte
nächster Woche recht hoch. Im 850 hPa Temperaturverlauf bleibt der Spread "nur"
bis etwa Donnerstag recht eng. Die Temperatur steigt zwar im Mittel deutlich an
(auf um die 10 Grad) jedoch sind vermehrt auch Ausreißer nach unten zu
verzeichnen. Ab dem Wochenende pendelt sich die 850 hPa Temperatur im
Enmemblemean etwa auf 9 Grad ein. Sehr gut zu erkennen ist das Übergreifen des
Langwellentroges auf Deutschland am Mittwoch.
Auch im Ensemble des GFS ist der Trogdurchgang am Mittwoch/Donnerstag gut zu
erkennen. Auch dort pendelt sich die 850 hPa Temperatur ab dem Wochenende um die
9 bis 10 Grad ein. Wobei dort mehr Ausreißer nach unten vorzufinden sind.
In der Cluster Analyse des ECMWFS gibt es 4 verschiedene Cluster. Der
Operationelle Lauf befindet sich in Cluster 2 mit 13 Membern. In Cluster 1 sind
23 Member enthalten. Gerade für Sonntag/Montag erinnert das Potentialfeld in
Cluster 1 eher an GFSs Variante mit einem Randtrog, der auch auf Norddeutschland
übergreifen soll. Insgesamt zeigen aber alle Cluster eine Hochdrucklage. Die
entsprechenden Ausrichtungen werden jedoch jeweils unterschiedlich simuliert.
Die größte Unsicherheit ist in der Entwicklung im Norden zu finden. Inwieweit
und wie weit nach Süden Randtröge auf Deutschland übergreifen können, ist
aktuell noch ungewiss.
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Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
An der Küste gibt es immer mal wieder schwache Signale für Windböen. Am Mittwoch
und Donnerstag können mit Trogdurchgang zeitweise an der Küste und auf den
Mittelgebirgen Sturmböen auftreten. Auch einzelne kräftige Kaltluftgewitter (mit
Sturmböen und kleinkörnigem Hagel) sind möglich.
Ab Freitag stellt sich eine eher ruhige Hochdruckwetterlage ein.
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Basis für Mittelfristvorhersage
ECMWF, EPS, MOSMIX
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VBZ Offenbach / Dipl. Met. Christina Speicher
ausgegeben am Montag, den 22.09.2014 um 10.30 UTC
Nach Durchzug eines Troges stellt sich ab Freitag eher ruhiges Hochdruckwetter
ein. Es wird wieder milder.
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Synoptische Entwicklung bis zum Montag, den 29.09.2014
Nach Abzug eines Langwellentroges nach Osten im Laufe des Donnerstags greift vom
Atlantik ein ausgedehntes hochreichendes Hochdruckgebiet auf Westeuropa über.
Freitag 12 UTC befindet sich der Kern des Hochs über Frankreich. Deutschland
befindet sich dabei zwischen dem abgezogenen Langwellentrog über Osteuropa und
dem hochreichenden Hoch über Frankreich. Auf der Rückseite des Troges strömt
anfangs noch kühlere und wechselhafte Luft nach Deutschland, bevor das Hoch sich
weiter nach Osten verlagert und zunehmend mildere Luft vom Atlantik
herantransportiert. Auf der Nordflanke des Hochs ziehen ab Samstag einzelne
Randtröge in Richtung Nordosteuropa, dabei wird auch immer mal wieder der Norden
von Deutschland von Tiefausläufern gestreift.
Insgesamt hält sich aber bis zum erweiterten Mittelfristbereich der
antizyklonale Einfluss über Mitteleuropa.
Auch in dem Großwetterlagen Tree von Paul James werden bis Ende nächster Woche
fast nur antizyklonale Großwetterlagen aufgezeigt.
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Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Nach Abzug des Langwellentroges nach Osten am Donnerstag stellt sich auch im
aktuellen ECMWF Lauf antizyklonaler Einfluss ein. Am Donnerstag ist der
Druckgradient im Norden etwas stärker, somit soll auch der Wind vor allem im
Küstenbereich etwas stärker ausfallen. Starke bis stürmische Böen sind an der
Küste möglich.
Über Mitteleuropa sind auch im gestrigen 12 UTC Lauf keine großen Unterschiede
zu erkennen.
Die Konsistenz ist recht gut.
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Vergleich mit anderen globalen Modellen
Bis einschließlich Samstag sind die Prognosen der verschiedenen betrachteten
Globalmodelle recht ähnlich. Unterscheide bestehen darin, inwieweit Randtröge,
auf der Nordflanke des Hochs, auf den Norden von Deutschland übergreifen. ECMWF
hat im Mittelfristbereich sowie auch im erweiterten Mittelfristbereich den
Hochdruckeinfluss am stärksten simuliert. Am Sonntag soll nach GFS ein schwacher
Trog den Hochdruckeinfluss stören. Auch GME simuliert das Hoch ab Sonntag nicht
mehr so stark wie ECMWF. Signifikante Unterschiede in den Wettergefahren sind
aber nicht zu erkennen.
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Bewertung der Ensemblevorhersagen
ECMWF Plumes
Der Spread des 500 hPa Geopotentials bleibt bis einschließlich Samstag recht
eng. Nachfolgend öffnet er sich zwar, das Potential bleibt aber bis Mitte
nächster Woche recht hoch. Im 850 hPa Temperaturverlauf bleibt der Spread "nur"
bis etwa Donnerstag recht eng. Die Temperatur steigt zwar im Mittel deutlich an
(auf um die 10 Grad) jedoch sind vermehrt auch Ausreißer nach unten zu
verzeichnen. Ab dem Wochenende pendelt sich die 850 hPa Temperatur im
Enmemblemean etwa auf 9 Grad ein. Sehr gut zu erkennen ist das Übergreifen des
Langwellentroges auf Deutschland am Mittwoch.
Auch im Ensemble des GFS ist der Trogdurchgang am Mittwoch/Donnerstag gut zu
erkennen. Auch dort pendelt sich die 850 hPa Temperatur ab dem Wochenende um die
9 bis 10 Grad ein. Wobei dort mehr Ausreißer nach unten vorzufinden sind.
In der Cluster Analyse des ECMWFS gibt es 4 verschiedene Cluster. Der
Operationelle Lauf befindet sich in Cluster 2 mit 13 Membern. In Cluster 1 sind
23 Member enthalten. Gerade für Sonntag/Montag erinnert das Potentialfeld in
Cluster 1 eher an GFSs Variante mit einem Randtrog, der auch auf Norddeutschland
übergreifen soll. Insgesamt zeigen aber alle Cluster eine Hochdrucklage. Die
entsprechenden Ausrichtungen werden jedoch jeweils unterschiedlich simuliert.
Die größte Unsicherheit ist in der Entwicklung im Norden zu finden. Inwieweit
und wie weit nach Süden Randtröge auf Deutschland übergreifen können, ist
aktuell noch ungewiss.
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Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
An der Küste gibt es immer mal wieder schwache Signale für Windböen. Am Mittwoch
und Donnerstag können mit Trogdurchgang zeitweise an der Küste und auf den
Mittelgebirgen Sturmböen auftreten. Auch einzelne kräftige Kaltluftgewitter (mit
Sturmböen und kleinkörnigem Hagel) sind möglich.
Ab Freitag stellt sich eine eher ruhige Hochdruckwetterlage ein.
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Basis für Mittelfristvorhersage
ECMWF, EPS, MOSMIX
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VBZ Offenbach / Dipl. Met. Christina Speicher