SXDL33 DWAV 1030UTC DWD Synoptische Uebersicht MITTELFRIST
S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Donnerstag, den 26.12.2013 um 10.30 UTC
Fortdauer der relativ milden winterlichen Südwestlage, im Norden und Westen zeitweise
windig und etwas Regen, nach Südosten hin dagegen oft ruhiges Wetter und kaum
Niederschlag.
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Synoptische Entwicklung bis zum Donnerstag, den 02.01.2014
Kennzeichnend ist die mäandrierende westliche Höheströmung mit wandernden Trögen und
Keilen. Im Bodendruckfeld prägt das sich stets regenerierende Zentraltief im Seegebiet
südlich und westlich von Island das Bild, an dessen Südflanke Randtiefs über den
Nordatlantik ostwärts wandern und vor allem im Westen und Norden Deutschlands für leichten
Regen und frischen südwestlichen Wind sorgen.
Auf der anderen Seite erstreckt sich von Südwesteuropa eine Hochdruckbrücke über die Alpen
nach Polen, die zumindest im Süden und Südosten Deutschlands zeitweise für einen leicht
antizyklonalen "touch" sorgt.
Zu Beginn(Sonntag zu Montag) liegt Deutschland rückseitig einer über Polen angelangten
Kaltfront und im Bereich eines über Mitteleuropa hinweg wandernden Troges. Am Alpenrand
sowie im höheren Bergland fällt etwas Schnee.
Anschließend greifen von Westen weitere atlantische Frontensysteme auf Deutschland über,
die sich aber nach Osten und Süden hin gegen den hohen Luftdruck abschwächen.
Die Höchsttemperaturen liegen meist zwischen +4 und +9 Grad, im Südosten teils nur wenig
über 0 Grad, nachts bleibt es im Norden und Westen vielfach frostfrei, während es in der
Südosthälfte verbreitet leichten Frost gibt.
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Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Die Konsistenz ist insgesamt als brauchbar zu bewerten.
Wie schon die Ergebnisse der vorangegangenen Läufe zeigten, bleibt auch nach dem neusten
EZMW-Lauf vom 26.12.2013, 00 UTC im Mittelfristzeitraum die Westwetterlage bzw. im
Bodenfeld die Südwestlage erhalten.
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Vergleich mit anderen globalen Modellen
Die Vorhersageprofile der anderen vorliegenden operationellen Modelle reihen sich im
Wesentlichen in die vom EZMW vorgegebenen Szenarien ein.
Auch sie zeigen atlantische Frontenübergriffe bzw. Frontpassagen im Wechsel mit
Zwischenhochs, die sich vor allem nach Südosten hin auswirken.
Bei GFS sind die heranziehenden Randtiefs teils besser entwickelt und bringen im Norden
und Westen einen stärkeren Gradienten mit mehr Wind.
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Bewertung der Ensemblevorhersagen
Die EPS-EZMW-Rauchfahnen zeigen bei mittlerem "spread" einen gemäßigten Temperaturverlauf
mit Werten zwischen -3°C und 0°C in 850 hPA, von Donnerstag auf Freitag der kommenden
Woche zeigt sich dann ein geringer Abwärtstrend. Das Spektrum der Geopotentialkurven 500
hPa geht zum Donnerstag hin allerdings sehr weit auseinander.
Ähnliche Aussagen liefert das ENS-EPS, auch hier zeigt sich zum Ende hin ein leichter
Abwärtstrend der Temperaturen Richtung Klimamittel, echt kalte Lösungen sind aber kaum
auszumachen!
Die New-Clusters des EZMW 120-168h bringen nur eine "Zweiereinteilung" mit ähnlicher
Gewichtung. Im ersten CLUSTER greift Mittwoch/Donnerstag ein markanter Trog von Westeuropa
ganz auf Mitteleuropa über, verbunden mit dem Starkwindfeld eines markanten Randtiefs im
Bodendruckfeld(siehe auch GFS).
Im zweiten CLUSTER hingegen bleibt dieser Trog über Westeuropa außen vor, da der Keil über
dem östlichen Mitteleuropa blockiert. Daraus würde zu diesem Zeitpunkt über großen Teilen
Deutschlands der antizyklonale Wettercharakter dominieren, das Starkwindfeld nur den
Norden und Westen berühren(EZMW).
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Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Lediglich bezüglich der Windentwicklung gibt es Signale für markante Ereignisse in der
Nordwesthälfte(EPS-Tabelle)
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Basis für Mittelfristvorhersage
MOS-MIX mit Beachtung von EZMW-EPS.
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VBZ Offenbach / Dipl. Met. Michael Goethel
ausgegeben am Donnerstag, den 26.12.2013 um 10.30 UTC
Fortdauer der relativ milden winterlichen Südwestlage, im Norden und Westen zeitweise
windig und etwas Regen, nach Südosten hin dagegen oft ruhiges Wetter und kaum
Niederschlag.
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Synoptische Entwicklung bis zum Donnerstag, den 02.01.2014
Kennzeichnend ist die mäandrierende westliche Höheströmung mit wandernden Trögen und
Keilen. Im Bodendruckfeld prägt das sich stets regenerierende Zentraltief im Seegebiet
südlich und westlich von Island das Bild, an dessen Südflanke Randtiefs über den
Nordatlantik ostwärts wandern und vor allem im Westen und Norden Deutschlands für leichten
Regen und frischen südwestlichen Wind sorgen.
Auf der anderen Seite erstreckt sich von Südwesteuropa eine Hochdruckbrücke über die Alpen
nach Polen, die zumindest im Süden und Südosten Deutschlands zeitweise für einen leicht
antizyklonalen "touch" sorgt.
Zu Beginn(Sonntag zu Montag) liegt Deutschland rückseitig einer über Polen angelangten
Kaltfront und im Bereich eines über Mitteleuropa hinweg wandernden Troges. Am Alpenrand
sowie im höheren Bergland fällt etwas Schnee.
Anschließend greifen von Westen weitere atlantische Frontensysteme auf Deutschland über,
die sich aber nach Osten und Süden hin gegen den hohen Luftdruck abschwächen.
Die Höchsttemperaturen liegen meist zwischen +4 und +9 Grad, im Südosten teils nur wenig
über 0 Grad, nachts bleibt es im Norden und Westen vielfach frostfrei, während es in der
Südosthälfte verbreitet leichten Frost gibt.
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Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Die Konsistenz ist insgesamt als brauchbar zu bewerten.
Wie schon die Ergebnisse der vorangegangenen Läufe zeigten, bleibt auch nach dem neusten
EZMW-Lauf vom 26.12.2013, 00 UTC im Mittelfristzeitraum die Westwetterlage bzw. im
Bodenfeld die Südwestlage erhalten.
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Vergleich mit anderen globalen Modellen
Die Vorhersageprofile der anderen vorliegenden operationellen Modelle reihen sich im
Wesentlichen in die vom EZMW vorgegebenen Szenarien ein.
Auch sie zeigen atlantische Frontenübergriffe bzw. Frontpassagen im Wechsel mit
Zwischenhochs, die sich vor allem nach Südosten hin auswirken.
Bei GFS sind die heranziehenden Randtiefs teils besser entwickelt und bringen im Norden
und Westen einen stärkeren Gradienten mit mehr Wind.
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Bewertung der Ensemblevorhersagen
Die EPS-EZMW-Rauchfahnen zeigen bei mittlerem "spread" einen gemäßigten Temperaturverlauf
mit Werten zwischen -3°C und 0°C in 850 hPA, von Donnerstag auf Freitag der kommenden
Woche zeigt sich dann ein geringer Abwärtstrend. Das Spektrum der Geopotentialkurven 500
hPa geht zum Donnerstag hin allerdings sehr weit auseinander.
Ähnliche Aussagen liefert das ENS-EPS, auch hier zeigt sich zum Ende hin ein leichter
Abwärtstrend der Temperaturen Richtung Klimamittel, echt kalte Lösungen sind aber kaum
auszumachen!
Die New-Clusters des EZMW 120-168h bringen nur eine "Zweiereinteilung" mit ähnlicher
Gewichtung. Im ersten CLUSTER greift Mittwoch/Donnerstag ein markanter Trog von Westeuropa
ganz auf Mitteleuropa über, verbunden mit dem Starkwindfeld eines markanten Randtiefs im
Bodendruckfeld(siehe auch GFS).
Im zweiten CLUSTER hingegen bleibt dieser Trog über Westeuropa außen vor, da der Keil über
dem östlichen Mitteleuropa blockiert. Daraus würde zu diesem Zeitpunkt über großen Teilen
Deutschlands der antizyklonale Wettercharakter dominieren, das Starkwindfeld nur den
Norden und Westen berühren(EZMW).
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Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Lediglich bezüglich der Windentwicklung gibt es Signale für markante Ereignisse in der
Nordwesthälfte(EPS-Tabelle)
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Basis für Mittelfristvorhersage
MOS-MIX mit Beachtung von EZMW-EPS.
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VBZ Offenbach / Dipl. Met. Michael Goethel