DWD -> WARNLAGEBERICHT für Baden-Württemberg -
VHDL30 DWSG 251800
WARNLAGEBERICHT
für Baden-Württemberg
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Montag, 25.04.2016, 20:30 Uhr
Nachts Windböen, im Bergland leichter Frost, Schnee und Sturm.
Dienstag im Süden Regen bzw. Schnee, im Norden Übergang zu Schauern
und Gewittern.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis
Dienstag, 26.04.2016, 20:30 Uhr:
Im Bereich eines umfangreichen Tiefdrucksystems über Nord- und
Mitteleuropa strömt von Norden Meeresluft polaren Ursprungs heran. In
der Nacht zum Dienstag erreicht eine weitere Kaltfront das Land.
WIND/STURM:
In der Nacht zum Dienstag muss verbreitet bis in tiefe Lagen mit Böen
bis 60 km/h (Bft 7) gerechnet werden, im Bergland treten dann
stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8), in exponierten Gipfellagen des
Schwarzwaldes teils schwere Sturmböen um 100 km/h (Bft 10) auf.
Am Dienstag bleibt der Wind zunächst vor allem in den südlichen
Landesteilen noch stark böig, im Bergland teils stürmisch. Im Norden
lebt er im Zusammenhang mit Schauern und Gewitter ab den
Mittagsstunden erneut auf, stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8) sind
dann möglich.
SCHNEE/FROST/GLÄTTE:
Im höheren Bergland tritt teils leichter Frost bis -2 Grad auf.
Außerdem kommen von Nordwesten im Laufe der Nacht zum Dienstag
zunehmend Niederschläge auf, die zunächst oberhalb etwa 700 bis 800
Meter als Schnee fallen. In den Frühstunden sinkt die
Schneefallgrenze von Norden auf Werte um 500 Meter ab. Dabei werden
insbesondere in Höhenlagen oberhalb etwa 600 Meter Neuschneehöhen von
1 bis 5 cm erwartet, in Staulagen des Schwarzwaldes vor allem
oberhalb etwa 800 Meter können bis zu 15 cm Neuschnee zusammen
kommen. Mit entsprechender Glätte muss dann gerechnet werden. In den
Gipfellagen kann es zu Schneeverwehungen kommen, es besteht zudem
teils die Gefahr von Schneebruch.
Am Dienstag tagsüber dauern die Niederschläge im Süden weiter an,
oberhalb etwa 500 bis 700 Meter fällt dann Schnee. Es werden nochmals
Neuschneehöhen von 1 bis 5 cm, in Hochlagen des Südschwarzwaldes
sowie Richtung Allgäu auch teils um 10 cm erwartet. In Schauern im
Norden kann es auch mal bis in tiefere Lagen Schnee, Schneeregen oder
Graupel mit entsprechender, vorübergehender Glättegefahr geben.
GEWITTER:
Am Dienstag muss ab den Mittagsstunden in der Nordhälfte mit
örtlichen Gewittern gerechnet werden, die dann vor allem von
stürmischen Böen (um 70 km/h, Bft 8) begleitet werden können.
Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 26.04.2016, 04:30 Uhr
Deutscher Wetterdienst, Regionale Wetterberatung Stuttgart, Sabine
Krüger
===============================================
Hinweis:
Etwaige Verspätungen in der Zustellung der E-Mail aufgrund technischer Probleme des Netz- oder Knotenbetreibers liegen nicht in der Verantwortung des DWD!
Sie können diesen Newsletter über die Webseite
http://www.dwd.de/DE/service/newsletter/newsletter_warnlageberichte_node.html
zu jeder Zeit wieder abbestellen.
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Dienstag im Süden Regen bzw. Schnee, im Norden Übergang zu Schauern
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Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis
Dienstag, 26.04.2016, 20:30 Uhr:
Im Bereich eines umfangreichen Tiefdrucksystems über Nord- und
Mitteleuropa strömt von Norden Meeresluft polaren Ursprungs heran. In
der Nacht zum Dienstag erreicht eine weitere Kaltfront das Land.
WIND/STURM:
In der Nacht zum Dienstag muss verbreitet bis in tiefe Lagen mit Böen
bis 60 km/h (Bft 7) gerechnet werden, im Bergland treten dann
stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8), in exponierten Gipfellagen des
Schwarzwaldes teils schwere Sturmböen um 100 km/h (Bft 10) auf.
Am Dienstag bleibt der Wind zunächst vor allem in den südlichen
Landesteilen noch stark böig, im Bergland teils stürmisch. Im Norden
lebt er im Zusammenhang mit Schauern und Gewitter ab den
Mittagsstunden erneut auf, stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8) sind
dann möglich.
SCHNEE/FROST/GLÄTTE:
Im höheren Bergland tritt teils leichter Frost bis -2 Grad auf.
Außerdem kommen von Nordwesten im Laufe der Nacht zum Dienstag
zunehmend Niederschläge auf, die zunächst oberhalb etwa 700 bis 800
Meter als Schnee fallen. In den Frühstunden sinkt die
Schneefallgrenze von Norden auf Werte um 500 Meter ab. Dabei werden
insbesondere in Höhenlagen oberhalb etwa 600 Meter Neuschneehöhen von
1 bis 5 cm erwartet, in Staulagen des Schwarzwaldes vor allem
oberhalb etwa 800 Meter können bis zu 15 cm Neuschnee zusammen
kommen. Mit entsprechender Glätte muss dann gerechnet werden. In den
Gipfellagen kann es zu Schneeverwehungen kommen, es besteht zudem
teils die Gefahr von Schneebruch.
Am Dienstag tagsüber dauern die Niederschläge im Süden weiter an,
oberhalb etwa 500 bis 700 Meter fällt dann Schnee. Es werden nochmals
Neuschneehöhen von 1 bis 5 cm, in Hochlagen des Südschwarzwaldes
sowie Richtung Allgäu auch teils um 10 cm erwartet. In Schauern im
Norden kann es auch mal bis in tiefere Lagen Schnee, Schneeregen oder
Graupel mit entsprechender, vorübergehender Glättegefahr geben.
GEWITTER:
Am Dienstag muss ab den Mittagsstunden in der Nordhälfte mit
örtlichen Gewittern gerechnet werden, die dann vor allem von
stürmischen Böen (um 70 km/h, Bft 8) begleitet werden können.
Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 26.04.2016, 04:30 Uhr
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Krüger
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