VHDL30 DWOG WARNLAGEBERICHT 1800UTC fuer Deutschland
VHDL30 DWOG 261800
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 26.01.2014, 21:00 Uhr
Im Nordosten in der Nacht wieder strenger Frost. Von Westen her
Niederschläge, im Nordwesten und oberhalb 400 m Schneefall.
Auffrischender Wind, im Nordwesten und im Bergland Gefahr von
Schneeverwehungen. Verbreitet Glätte.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Montag, 27.01.2014, 21:00 Uhr:
Am Rande eines umfangreichen Hochs über Nordosteuropa gelangt mit
einer östlichen Bodenströmung weiterhin kalte Festlandsluft in den
Norden und Osten sowie in die östliche Mitte Deutschlands. In den
Süden und Westen hingegen ist recht milde Atlantikluft eingeflossen.
Mittlerweile dringt ein weiterer Tiefausläufer von Westen her nach
Deutschland vor. Er gehört zu einem Sturmtief mit Kern westlich von
Schottland und führt auf seiner Rückseite relativ milde Meeresluft
heran.
Im Westen und Südwesten frischt der Wind mehr und mehr auf und es ist
mit einzelnen steifen, zum Teil auch stürmischen Böen zu rechnen. In
den Gipfelregionen sind Sturmböen oder auf höheren Berggipfeln
schwere Sturmböen möglich.
Von Schleswig-Holstein bis Brandenburg ist es noch weitgehend trocken
oder es fällt nur hier und da etwas Schnee oder Schneegriesel. Bis in
den Montagvormittag hinein ist dort auch wieder mit strengem Frost zu
rechnen.
Im Westen hat es zu regnen begonnen, oberhalb 400 m sowie im
Nordwesten zu schneien. In der Nacht breitet sich das
Niederschlagsgebiet rasch ostwärts aus (Schneefallgrenze etwa um 300
Meter), wobei es diesmal auch im Nordosten Deutschlands etwas
schneien wird. Damit setzt dort gleichzeitig Milderung ein. Im Westen
sind gegen Morgen einzelne kurze Gewitter möglich. Die
Neuschneemengen in der Nacht zum Montag erreichen in
Mittelgebirgslagen und am Alpenrand 10 bis 15 cm. In den Hochlagen
der westlichen Mittelgebirge sind zudem Schneeverwehungen zu
erwarten.
Am Montag zieht das Schneefallgebiet rasch über den Osten und
Südosten Deutschlands ab, wobei im Nordosten mit Winddrehung auf Süd
eine deutliche Milderung zu erwarten ist. Sonst ist es im Nordwesten
und im Bergland windig mit steifen bis stürmischen Böen. Im
Nordwesten sowie in Lagen oberhalb 400 m gibt es zwischendurch
Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauer. Vereinzelt treten auch
kurze Gewitter auf.
Warnung vor Wind- und Sturmböen:
An den Küsten sowie in den Hochlagen des Schwarzwaldes und der Alpen
stürmische Böen. Im Westen und Südwesten, später auch in Bayern
steife Böen.
Warnung vor Schneefall:
Im Nordwesten am Abend Schneefall, im Westen oberhalb etwa 400 m
Schnee. Später in die mittleren Teile und auch in den Süden
ausbreitend. Neuschneemengen 5 bis 10 cm, im Bergland auch darüber.
Warnung vor Schneeverwehungen:
Von Westen her Schneefall, dabei im Nordwesten Gefahr von
Schneeverwehungen, desgleichen im westlichen Bergland.
Warnung vor strengem Frost:
In Teilen Ost- und Nordostdeutschlands weiterhin strenger Frost unter
-10°C, zum Teil um -15 Grad.
Warnung vor Glätte:
In den Nachtstunden verbreitet Glättegefahr, teils durch
überfrierende Nässe, teils durch Schnee.
Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 27.01.2014, 05:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Burkhard Kirsch.
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 26.01.2014, 21:00 Uhr
Im Nordosten in der Nacht wieder strenger Frost. Von Westen her
Niederschläge, im Nordwesten und oberhalb 400 m Schneefall.
Auffrischender Wind, im Nordwesten und im Bergland Gefahr von
Schneeverwehungen. Verbreitet Glätte.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Montag, 27.01.2014, 21:00 Uhr:
Am Rande eines umfangreichen Hochs über Nordosteuropa gelangt mit
einer östlichen Bodenströmung weiterhin kalte Festlandsluft in den
Norden und Osten sowie in die östliche Mitte Deutschlands. In den
Süden und Westen hingegen ist recht milde Atlantikluft eingeflossen.
Mittlerweile dringt ein weiterer Tiefausläufer von Westen her nach
Deutschland vor. Er gehört zu einem Sturmtief mit Kern westlich von
Schottland und führt auf seiner Rückseite relativ milde Meeresluft
heran.
Im Westen und Südwesten frischt der Wind mehr und mehr auf und es ist
mit einzelnen steifen, zum Teil auch stürmischen Böen zu rechnen. In
den Gipfelregionen sind Sturmböen oder auf höheren Berggipfeln
schwere Sturmböen möglich.
Von Schleswig-Holstein bis Brandenburg ist es noch weitgehend trocken
oder es fällt nur hier und da etwas Schnee oder Schneegriesel. Bis in
den Montagvormittag hinein ist dort auch wieder mit strengem Frost zu
rechnen.
Im Westen hat es zu regnen begonnen, oberhalb 400 m sowie im
Nordwesten zu schneien. In der Nacht breitet sich das
Niederschlagsgebiet rasch ostwärts aus (Schneefallgrenze etwa um 300
Meter), wobei es diesmal auch im Nordosten Deutschlands etwas
schneien wird. Damit setzt dort gleichzeitig Milderung ein. Im Westen
sind gegen Morgen einzelne kurze Gewitter möglich. Die
Neuschneemengen in der Nacht zum Montag erreichen in
Mittelgebirgslagen und am Alpenrand 10 bis 15 cm. In den Hochlagen
der westlichen Mittelgebirge sind zudem Schneeverwehungen zu
erwarten.
Am Montag zieht das Schneefallgebiet rasch über den Osten und
Südosten Deutschlands ab, wobei im Nordosten mit Winddrehung auf Süd
eine deutliche Milderung zu erwarten ist. Sonst ist es im Nordwesten
und im Bergland windig mit steifen bis stürmischen Böen. Im
Nordwesten sowie in Lagen oberhalb 400 m gibt es zwischendurch
Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauer. Vereinzelt treten auch
kurze Gewitter auf.
Warnung vor Wind- und Sturmböen:
An den Küsten sowie in den Hochlagen des Schwarzwaldes und der Alpen
stürmische Böen. Im Westen und Südwesten, später auch in Bayern
steife Böen.
Warnung vor Schneefall:
Im Nordwesten am Abend Schneefall, im Westen oberhalb etwa 400 m
Schnee. Später in die mittleren Teile und auch in den Süden
ausbreitend. Neuschneemengen 5 bis 10 cm, im Bergland auch darüber.
Warnung vor Schneeverwehungen:
Von Westen her Schneefall, dabei im Nordwesten Gefahr von
Schneeverwehungen, desgleichen im westlichen Bergland.
Warnung vor strengem Frost:
In Teilen Ost- und Nordostdeutschlands weiterhin strenger Frost unter
-10°C, zum Teil um -15 Grad.
Warnung vor Glätte:
In den Nachtstunden verbreitet Glättegefahr, teils durch
überfrierende Nässe, teils durch Schnee.
Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 27.01.2014, 05:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Burkhard Kirsch.