VHDL16 DWSG 261000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
VHDL16 DWSG 261000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 26.01.2014, 11:30 Uhr
Vor allem im Osten noch Schneefall, nachmittags nachlassend, lokal
Auflockerungen. Abends und nachts erneut teils Schnee, teils Regen,
dabei Glatteis nicht ausgeschlossen.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag schneit es vor allem in den östlichen Landesteilen noch.
Im Westen fällt kaum noch Schnee, im Laufe des Nachmittages ist es
auch im Osten meist trocken und die Wolkendecke lockert etwas auf.
Vor allem in Südbaden zeigt sich die Sonne auch mal längere Zeit.
Abends werden die Wolken von Frankreich wieder dichter und es setzt
erneut teils Schnee, teils Regen ein, der auf gefrorenem Boden im
höheren Schwarzwald Glatteis bringen kann. Die Temperatur steigt auf
Werte zwischen -1 Grad im Bergland und knapp +7 Grad am Rhein. Der
Wind aus westlichen Richtungen weht schwach bis mäßig und lebt noch
mit einzelnen Windböen auf, in den Hochlagen sind auch stürmische
Böen möglich.
In der Nacht zu Montag ist es stark bewölkt und der Niederschlag
weitet sich rasch nach Osten aus. In tieferen Lagen ist es Regen,
oberhalb von etwa 500 bis 800 Meter fällt teils Schnee, teils aber
auch Regen, der auf gefrorenem Boden zu Glatteis gefrieren kann. Zum
Morgen sinkt die Schneefallgrenze dann rasch auf 300 bis 400 Meter
ab. Auch in den tieferen Lagen kann es dann vorübergehend zu Glätte
durch Schneematsch kommen, sonst muss oft mit Glätte durch Schnee und
gefrierende Nässe gerechnet werden. Im Bergland, vereinzelt auch in
tiefen Lagen, kommt es zu starken, in den Hochlagen zu Sturmböen aus
Südwest bis West. Auf exponierten Schwarzwaldgipfeln sind schwere
Sturmböen möglich. Vor allem in den Schwarzwaldhochlagen muss mit
teils starken Schneeverwehungen gerechnet werden. Die Tiefstwerte
liegen zwischen +3 und -3 Grad.
Der Montag bringt wechselnde bis starke Bewölkung und zeitweilig
fällt vormittags Schnee, in den Niederungen Regen oder Schneeregen,
anfangs teils auch Schnee. Nachmittags folgen lokal weitere Schauer
nach, oft ist es aber bei aufgelockerter Bewölkung auch trocken. Die
Schneefallgrenze liegt bei 300 bis 400 m. Im Bergland verharrt die
Temperatur meist um den Gefrierpunkt, sonst werden 2 bis 6 Grad
erreicht. Der Südwestwind weht mäßig und lebt vor allem in der ersten
Tageshälfte böig auf, im Bergland sind starke Böen, im
Hochschwarzwald in freien Gipfellagen noch Sturmböen möglich.
In der Nacht zu Dienstag ist es teils dicht bewölkt mit vereinzeltem
Schnee bzw. im nördlichen Rheintal sowie am unteren Neckar
Schneeregen, teils ist es gering bewölkt. Die Temperatur sinkt auf +1
bis -7 Grad. Es besteht Glättegefahr.
Am Dienstag gibt es neben Wolken auch zeitweiligen Sonnenschein und
es bleibt trocken. Die Höchstwerte liegen um 0 Grad im Bergland und
erreichen 6 Grad am Rhein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus
südlichen bis südöstlichen Richtungen.
In der Nacht zu Mittwoch ist es teils wolkig, teils auch klar und
weitgehend trocken. Örtlich bildet sich Nebel. Die Tiefstwerte liegen
zwischen -1 Grad am Rhein und -9 Grad im Bergland, Richtung Allgäu
sind -12 Grad möglich. Lokal muss mit Glätte gerechnet werden.
Der Mittwoch zeigt sich wechselnd wolkig mit einigen heiteren
Abschnitten. In höheren Lagen stellt sich leichter Dauerfrost um -2
Grad ein, sonst liegen die Tageshöchstwerte zwischen 0 und 5 Grad.
Dazu weht ein schwacher, in Böen mäßiger Wind aus östlichen
Richtungen.
In der Nacht zu Donnerstag ist es teils stärker, teils gering bewölkt
und gebietsweise bildet sich Nebel aus. Die Temperatur geht auf Werte
zwischen -2 Grad am Rhein und -12 Grad bei klarem Himmel im Bergland
zurück. Stellenweise kann es glatt sein.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 26.01.2014, 11:30 Uhr -
Das Wetter in Deutschland wird weiterhin von einer markanten
Luftmassengrenze geprägt. Während das ausgeprägte Hoch BENJAMIN mit
Zentrum über Nordosteuropa sehr kalte und meist trockene Luft in den
Nordosten von Deutschland führt, bringen die Ausläufer von Tief LILLI
südlich von Island mildere und feuchtere Luft in den Südwesten der
Republik. Damit verbunden treten in der Südwesthälfte wiederholt
Niederschläge auf, die im Grenzbereich teils bis in tiefe Lagen,
weiter nach Westen und Süden jedoch nur oberhalb von 400 bis 600 m,
als Schnee fallen.
Dabei konnte sich bis heute Sonntagmorgen von Norderney über
Nordhessen bis nach Bayern bis in tiefe Lagen eine Schneedecke
ausbilden. Verbreitet wurde im Tiefland 2 bis 15, in höheren Lagen
auch bis 20 cm Schnee gemessen. Weiter westlich hatte die weiße
Pracht jedoch nur in höheren Lagen eine Überlebenschance. Zumindest
dort müssen sich Winterfreunde noch weiter gedulden. Größere
Schneehöhen findet man mit bis zu 50 cm nur noch in den Alpen
(Zugspitze ~175 cm) sowie in den Hochlagen von Schwarzwald und
Bayerischen Wald.
In der kalten Luft sibirischen Ursprungs im Nordosten blieb es
dagegen trocken. Jedoch sank dort das Thermometer wieder deutlich in
den strengen Frostbereich. In Teilen Vorpommerns und Brandenburgs
sank die Temperatur bis auf -20 Grad. Durch den mäßigen bis starken
Wind fühlte sich dies dann sogar noch wesentlich kälter an.
Auch in der Mitte und Westen lebte der Wind mit Durchzug des
Tiefausläufers auf. Insbesondere im Bergland traten starke, teils
auch stürmische Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h
auf. Der Weinbiet und der Feldberg im Schwarzwald meldeten sogar
schwere Sturmböen bis 101 km/h. Die Kombination mit dem leichten bis
mäßigen Schneefall führte dann zu teils starken Schneeverwehungen.
Auch die Nacht zu Montag wird wettertechnisch wieder interessant.
Wiederholt zieht von Westen ein Tiefausläufer nach Deutschland und
bringt mäßige, teils auch starke Niederschläge mit sich. Anfangs
fallen diese bis in tiefe Lagen als Schnee oder Schneeregen, später
aber bis in mittlere, ganz im Westen auch höheren Lagen als Regen. Da
auch der Wind insbesondere in den höheren Lagen wieder auflebt und
gebietsweise stürmischen Charakter annimmt, muss vor allem im
Rothaargebirge und dem Schwarzwald wieder mit teils starken
Schneeverwehungen gerechnet werden. Weitere Informationen zum Thema
Schneeverwehungen finden sie auch auf der Homepage des Deutschen
Wetterdienstes unter dem "Thema des Tages".
Da sich das "Russland-Hoch" etwas nach Osten verlagert, kann der
Tiefausläufer weiter nach Osten vordringen und auch dort Schnee
bringen. Gleichzeitig setzt in den bisher unterkühlten Regionen eine
deutliche Milderung ein. Die Temperaturen liegen dort dann tagsüber
nur noch um 0 Grad und nachts um -3 Grad. Im Westen werden zunächst
weiterhin Höchstwerte von 2 bis 7 Grad erreicht.
Zur Wochenmitte verlagert sich dann jedoch ein Tief ins westliche
Mittelmeer, sodass Deutschland wieder zunehmend in eine östliche
Strömung gelangt. Resultierend sinken die Temperaturen landesweit auf
Werte um oder unter 0 Grad ab.
Das erklärt Dipl.-Met. Lars Kirchhübel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 26.01.2014, 11:30 Uhr
Vor allem im Osten noch Schneefall, nachmittags nachlassend, lokal
Auflockerungen. Abends und nachts erneut teils Schnee, teils Regen,
dabei Glatteis nicht ausgeschlossen.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag schneit es vor allem in den östlichen Landesteilen noch.
Im Westen fällt kaum noch Schnee, im Laufe des Nachmittages ist es
auch im Osten meist trocken und die Wolkendecke lockert etwas auf.
Vor allem in Südbaden zeigt sich die Sonne auch mal längere Zeit.
Abends werden die Wolken von Frankreich wieder dichter und es setzt
erneut teils Schnee, teils Regen ein, der auf gefrorenem Boden im
höheren Schwarzwald Glatteis bringen kann. Die Temperatur steigt auf
Werte zwischen -1 Grad im Bergland und knapp +7 Grad am Rhein. Der
Wind aus westlichen Richtungen weht schwach bis mäßig und lebt noch
mit einzelnen Windböen auf, in den Hochlagen sind auch stürmische
Böen möglich.
In der Nacht zu Montag ist es stark bewölkt und der Niederschlag
weitet sich rasch nach Osten aus. In tieferen Lagen ist es Regen,
oberhalb von etwa 500 bis 800 Meter fällt teils Schnee, teils aber
auch Regen, der auf gefrorenem Boden zu Glatteis gefrieren kann. Zum
Morgen sinkt die Schneefallgrenze dann rasch auf 300 bis 400 Meter
ab. Auch in den tieferen Lagen kann es dann vorübergehend zu Glätte
durch Schneematsch kommen, sonst muss oft mit Glätte durch Schnee und
gefrierende Nässe gerechnet werden. Im Bergland, vereinzelt auch in
tiefen Lagen, kommt es zu starken, in den Hochlagen zu Sturmböen aus
Südwest bis West. Auf exponierten Schwarzwaldgipfeln sind schwere
Sturmböen möglich. Vor allem in den Schwarzwaldhochlagen muss mit
teils starken Schneeverwehungen gerechnet werden. Die Tiefstwerte
liegen zwischen +3 und -3 Grad.
Der Montag bringt wechselnde bis starke Bewölkung und zeitweilig
fällt vormittags Schnee, in den Niederungen Regen oder Schneeregen,
anfangs teils auch Schnee. Nachmittags folgen lokal weitere Schauer
nach, oft ist es aber bei aufgelockerter Bewölkung auch trocken. Die
Schneefallgrenze liegt bei 300 bis 400 m. Im Bergland verharrt die
Temperatur meist um den Gefrierpunkt, sonst werden 2 bis 6 Grad
erreicht. Der Südwestwind weht mäßig und lebt vor allem in der ersten
Tageshälfte böig auf, im Bergland sind starke Böen, im
Hochschwarzwald in freien Gipfellagen noch Sturmböen möglich.
In der Nacht zu Dienstag ist es teils dicht bewölkt mit vereinzeltem
Schnee bzw. im nördlichen Rheintal sowie am unteren Neckar
Schneeregen, teils ist es gering bewölkt. Die Temperatur sinkt auf +1
bis -7 Grad. Es besteht Glättegefahr.
Am Dienstag gibt es neben Wolken auch zeitweiligen Sonnenschein und
es bleibt trocken. Die Höchstwerte liegen um 0 Grad im Bergland und
erreichen 6 Grad am Rhein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus
südlichen bis südöstlichen Richtungen.
In der Nacht zu Mittwoch ist es teils wolkig, teils auch klar und
weitgehend trocken. Örtlich bildet sich Nebel. Die Tiefstwerte liegen
zwischen -1 Grad am Rhein und -9 Grad im Bergland, Richtung Allgäu
sind -12 Grad möglich. Lokal muss mit Glätte gerechnet werden.
Der Mittwoch zeigt sich wechselnd wolkig mit einigen heiteren
Abschnitten. In höheren Lagen stellt sich leichter Dauerfrost um -2
Grad ein, sonst liegen die Tageshöchstwerte zwischen 0 und 5 Grad.
Dazu weht ein schwacher, in Böen mäßiger Wind aus östlichen
Richtungen.
In der Nacht zu Donnerstag ist es teils stärker, teils gering bewölkt
und gebietsweise bildet sich Nebel aus. Die Temperatur geht auf Werte
zwischen -2 Grad am Rhein und -12 Grad bei klarem Himmel im Bergland
zurück. Stellenweise kann es glatt sein.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 26.01.2014, 11:30 Uhr -
Das Wetter in Deutschland wird weiterhin von einer markanten
Luftmassengrenze geprägt. Während das ausgeprägte Hoch BENJAMIN mit
Zentrum über Nordosteuropa sehr kalte und meist trockene Luft in den
Nordosten von Deutschland führt, bringen die Ausläufer von Tief LILLI
südlich von Island mildere und feuchtere Luft in den Südwesten der
Republik. Damit verbunden treten in der Südwesthälfte wiederholt
Niederschläge auf, die im Grenzbereich teils bis in tiefe Lagen,
weiter nach Westen und Süden jedoch nur oberhalb von 400 bis 600 m,
als Schnee fallen.
Dabei konnte sich bis heute Sonntagmorgen von Norderney über
Nordhessen bis nach Bayern bis in tiefe Lagen eine Schneedecke
ausbilden. Verbreitet wurde im Tiefland 2 bis 15, in höheren Lagen
auch bis 20 cm Schnee gemessen. Weiter westlich hatte die weiße
Pracht jedoch nur in höheren Lagen eine Überlebenschance. Zumindest
dort müssen sich Winterfreunde noch weiter gedulden. Größere
Schneehöhen findet man mit bis zu 50 cm nur noch in den Alpen
(Zugspitze ~175 cm) sowie in den Hochlagen von Schwarzwald und
Bayerischen Wald.
In der kalten Luft sibirischen Ursprungs im Nordosten blieb es
dagegen trocken. Jedoch sank dort das Thermometer wieder deutlich in
den strengen Frostbereich. In Teilen Vorpommerns und Brandenburgs
sank die Temperatur bis auf -20 Grad. Durch den mäßigen bis starken
Wind fühlte sich dies dann sogar noch wesentlich kälter an.
Auch in der Mitte und Westen lebte der Wind mit Durchzug des
Tiefausläufers auf. Insbesondere im Bergland traten starke, teils
auch stürmische Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h
auf. Der Weinbiet und der Feldberg im Schwarzwald meldeten sogar
schwere Sturmböen bis 101 km/h. Die Kombination mit dem leichten bis
mäßigen Schneefall führte dann zu teils starken Schneeverwehungen.
Auch die Nacht zu Montag wird wettertechnisch wieder interessant.
Wiederholt zieht von Westen ein Tiefausläufer nach Deutschland und
bringt mäßige, teils auch starke Niederschläge mit sich. Anfangs
fallen diese bis in tiefe Lagen als Schnee oder Schneeregen, später
aber bis in mittlere, ganz im Westen auch höheren Lagen als Regen. Da
auch der Wind insbesondere in den höheren Lagen wieder auflebt und
gebietsweise stürmischen Charakter annimmt, muss vor allem im
Rothaargebirge und dem Schwarzwald wieder mit teils starken
Schneeverwehungen gerechnet werden. Weitere Informationen zum Thema
Schneeverwehungen finden sie auch auf der Homepage des Deutschen
Wetterdienstes unter dem "Thema des Tages".
Da sich das "Russland-Hoch" etwas nach Osten verlagert, kann der
Tiefausläufer weiter nach Osten vordringen und auch dort Schnee
bringen. Gleichzeitig setzt in den bisher unterkühlten Regionen eine
deutliche Milderung ein. Die Temperaturen liegen dort dann tagsüber
nur noch um 0 Grad und nachts um -3 Grad. Im Westen werden zunächst
weiterhin Höchstwerte von 2 bis 7 Grad erreicht.
Zur Wochenmitte verlagert sich dann jedoch ein Tief ins westliche
Mittelmeer, sodass Deutschland wieder zunehmend in eine östliche
Strömung gelangt. Resultierend sinken die Temperaturen landesweit auf
Werte um oder unter 0 Grad ab.
Das erklärt Dipl.-Met. Lars Kirchhübel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
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