VHDL30 DWOG WARNLAGEBERICHT 0400UTC fuer Deutschland
VHDL30 DWOG 270200
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Montag, 27.01.2014, 05:00 Uhr
Verbreitet Niederschläge, im Norden und oberhalb 400 m Schneefall.
Auffrischender Wind, örtlich Gefahr von Schneeverwehungen. Verbreitet
Glätte.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Dienstag, 28.01.2014, 05:00 Uhr:
Am Rande eines umfangreichen Hochs über Nordosteuropa gelangt mit
einer östlichen Bodenströmung zunächst noch kalte Festlandsluft in
den Norden und Osten Deutschlands. In den Süden und Westen hingegen
ist recht milde Atlantikluft eingeflossen. Mittlerweile ist ein
weiterer Tiefausläufer von Westen her nach Deutschland vorgedrungen.
Er gehört zu einem Sturmtief mit Kern westlich von Schottland und
führt auf seiner Rückseite relativ milde Meeresluft heran.
Das Hauptniederschlagsgebiet um den Tiefausläufer hat bereits
überwiegend die östliche Hälfte Deutschlands erreicht. Dabei regnet
es im Westen unterhalb von etwa 400 Metern, im Südwesten unterhalb
von 700 bis 800 Metern, sonst schneit es. Damit wird nun auch der
kalte Nordosten von Schneefall erfasst und es setzt dort gleichzeitig
Milderung ein. Im Westen sind gegen Morgen einzelne kurze Gewitter
möglich. Die Neuschneemengen bis zum Morgen erreichen in
Mittelgebirgslagen und am Alpenrand 10 bis 15 cm. In den Hochlagen
der westlichen Mittelgebirge sind zudem Schneeverwehungen zu
erwarten.
Heute zieht das Schneefallgebiet rasch über den Osten und Südosten
Deutschlands ab, wobei im Nordosten mit Winddrehung auf Süd eine
deutliche Milderung zu erwarten ist. Im Nordwesten sowie in Lagen
oberhalb 400 m gibt es zwischendurch Schnee-, Schneeregen- und
Graupelschauer. Vereinzelt treten auch kurze Gewitter auf. Im Westen
und Südwesten ist mit einzelnen steifen Böen zu rechnen. Im
Küstenbereich gibt es steife bis stürmische Böen. In den
Gipfelregionen sind Sturmböen oder auf höheren Berggipfeln schwere
Sturmböen, teilweise auf exponierten Alpengipfeln sogar anfangs
Orkanböen möglich. Nachmittags flaut der Wind deutlich ab.
In der Nacht zum Dienstag gibt es keinen strengen Frost mehr.
Verbreitet tritt aber leichter bis mäßiger Frost auf und es muss mit
Glätte durch Überfrieren von Nässe oder durch Schnee gerechnet
werden. In der Westhälfte kann es zeitweise etwas regnen oder
schneien.
Warnung vor Wind- und Sturmböen:
An den Küsten sowie in den Hochlagen der meisten Mittelgebirge und
der Alpen stürmische Böen. In exponierte Alpengipfellagen schwere
Sturmböen bis hin zu Orkanböen. Im Westen und Südwesten, später auch
in Bayern steife Böen.
Warnung vor Schneefall:
Primär in der Nordosthälfte und im Süden Schneefall, Schneefallgrenze
im Westen bei 400 m, im Südwesten um 800 m. Neuschneemengen 5 bis 10
cm, im Bergland auch darüber.
Warnung vor Schneeverwehungen:
Gebietsweise Gefahr von Schneeverwehungen.
Warnung vor Glätte:
Verbreitet Glättegefahr, teils durch überfrierende Nässe, teils durch
Schnee.
Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 27.01.2014, 07:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Burkhard Kirsch.
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Montag, 27.01.2014, 05:00 Uhr
Verbreitet Niederschläge, im Norden und oberhalb 400 m Schneefall.
Auffrischender Wind, örtlich Gefahr von Schneeverwehungen. Verbreitet
Glätte.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Dienstag, 28.01.2014, 05:00 Uhr:
Am Rande eines umfangreichen Hochs über Nordosteuropa gelangt mit
einer östlichen Bodenströmung zunächst noch kalte Festlandsluft in
den Norden und Osten Deutschlands. In den Süden und Westen hingegen
ist recht milde Atlantikluft eingeflossen. Mittlerweile ist ein
weiterer Tiefausläufer von Westen her nach Deutschland vorgedrungen.
Er gehört zu einem Sturmtief mit Kern westlich von Schottland und
führt auf seiner Rückseite relativ milde Meeresluft heran.
Das Hauptniederschlagsgebiet um den Tiefausläufer hat bereits
überwiegend die östliche Hälfte Deutschlands erreicht. Dabei regnet
es im Westen unterhalb von etwa 400 Metern, im Südwesten unterhalb
von 700 bis 800 Metern, sonst schneit es. Damit wird nun auch der
kalte Nordosten von Schneefall erfasst und es setzt dort gleichzeitig
Milderung ein. Im Westen sind gegen Morgen einzelne kurze Gewitter
möglich. Die Neuschneemengen bis zum Morgen erreichen in
Mittelgebirgslagen und am Alpenrand 10 bis 15 cm. In den Hochlagen
der westlichen Mittelgebirge sind zudem Schneeverwehungen zu
erwarten.
Heute zieht das Schneefallgebiet rasch über den Osten und Südosten
Deutschlands ab, wobei im Nordosten mit Winddrehung auf Süd eine
deutliche Milderung zu erwarten ist. Im Nordwesten sowie in Lagen
oberhalb 400 m gibt es zwischendurch Schnee-, Schneeregen- und
Graupelschauer. Vereinzelt treten auch kurze Gewitter auf. Im Westen
und Südwesten ist mit einzelnen steifen Böen zu rechnen. Im
Küstenbereich gibt es steife bis stürmische Böen. In den
Gipfelregionen sind Sturmböen oder auf höheren Berggipfeln schwere
Sturmböen, teilweise auf exponierten Alpengipfeln sogar anfangs
Orkanböen möglich. Nachmittags flaut der Wind deutlich ab.
In der Nacht zum Dienstag gibt es keinen strengen Frost mehr.
Verbreitet tritt aber leichter bis mäßiger Frost auf und es muss mit
Glätte durch Überfrieren von Nässe oder durch Schnee gerechnet
werden. In der Westhälfte kann es zeitweise etwas regnen oder
schneien.
Warnung vor Wind- und Sturmböen:
An den Küsten sowie in den Hochlagen der meisten Mittelgebirge und
der Alpen stürmische Böen. In exponierte Alpengipfellagen schwere
Sturmböen bis hin zu Orkanböen. Im Westen und Südwesten, später auch
in Bayern steife Böen.
Warnung vor Schneefall:
Primär in der Nordosthälfte und im Süden Schneefall, Schneefallgrenze
im Westen bei 400 m, im Südwesten um 800 m. Neuschneemengen 5 bis 10
cm, im Bergland auch darüber.
Warnung vor Schneeverwehungen:
Gebietsweise Gefahr von Schneeverwehungen.
Warnung vor Glätte:
Verbreitet Glättegefahr, teils durch überfrierende Nässe, teils durch
Schnee.
Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 27.01.2014, 07:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Burkhard Kirsch.