DWD -> Regionenwetter - Baden-Württemberg -
VHDL16 DWSG 221000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 22.11.2017, 11:30 Uhr
Verbreitet sonnig. Nachts stellenweise Frost mit Reifglätte, lokal
Nebel, Sturmböen in Schwarzwaldgipfellagen.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und Nachmittag ist es verbreitet sonnig und trocken. Die
Luft erwärmt sich auf 10 Grad am Bodensee und bis 17 Grad mit
reichlich Sonnenunterstützung im Markgräflerland. Der Wind weht
schwach bis mäßig aus Südwest, im höheren Bergland ist es zeitweise
noch stark böig.
In der Nacht zum Donnerstag ist es meist klar und es bleibt trocken.
Vor allem am Hochrhein und am Bodensee können sich lokale Nebelfelder
mit vereinzelter Reifglätte bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen
+7 Grad entlang des Rheins und -2 Grad im Allgäu. Im Hochschwarzwald
weht der Wind aus Südwest stark, teils stürmisch, exponiert muss mit
Sturmböen gerechnet werden.
Am Donnerstag lösen sich vorhandene Nebelfelder bald auf und der Tag
startet sonnig. Im Tagesverlauf nehmen die Wolken von Westen her zu.
Es bleibt aber überwiegend trocken. Die Temperaturen reichen von 11
Grad bei anfänglichem Nebel bis zu sehr milden 19 Grad im Breisgau.
Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest und frischt tagsüber
teils stark böig auf, im höheren Schwarzwald treten verbreitet starke
bis stürmische Böen, in Gipfellagen auch Sturmböen oder schwere
Sturmböen auf.
In der Nacht zum Freitag ist es anfangs oft gering bewölkt und
trocken. Im Laufe der Nacht ziehen im Westen und Norden zeitweise
Wolkenfelder durch und im Norden können ausgangs der Nacht erste
Tropfen fallen. Im Süden kann sich stellenweise Nebel bilden. Die
Luft kühlt auf 9 bis 1 Grad ab. Im Hochschwarzwald kommt es zu
starken bis stürmischen Böen, exponiert auch zu schweren Sturmböen.
Am Freitag nehmen die Wolken von Westen her zu. Nebelfelder im Süden
lösen sich am Vormittag auf. Gegen Nachmittag setzt von Westen Regen
ein, der sich im Tagesverlauf bis in den Osten ausbreitet. Die
Höchstwerte liegen zwischen 11 Grad bei längerem Nebel im Süden und
17 Grad im Breisgau. Der schwache bis mäßige Südwestwind frischt
zeitweise böig auf. Auf Schwarzwaldgipfeln sind stürmische Böen, am
Feldberg auch schwere Sturmböen möglich.
In der Nacht zum Samstag überwiegen die Wolken, verbreitet regnet es,
im Schwarzwald auch kräftig. Die Tiefstwerte liegen zwischen 8 und 3
Grad. Auf Schwarzwaldgipfeln sind stürmische Böen, am Feldberg auch
schwere Sturmböen möglich.
Am Samstag ist es meist stark bewölkt und verbreitet fällt mäßiger,
im Schwarzwald teils kräftiger Regen. Zum Abend lassen die
Niederschläge nach, es kommt zu einzelnen Schauern, die im Bergland
dann zunehmend auch als Schnee fallen. Die Temperatur erreicht Werte
zwischen 6 Grad im Schwarzwald und 11 Grad im Breisgau. Der Wind weht
schwach bis mäßig, in Böen teils stark, im Schwarzwald stark bis
stürmisch aus südwestlichen Richtungen.
In der Nacht zum Sonntag ist es weiter stark bewölkt, zeitweise fällt
noch etwas Regen, im Bergland Schnee. Dort muss örtlich mit Glätte
gerechnet werden. Die Temperatur geht auf +3 Grad am Rhein und -3
Grad im Schwarzwald zurück.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 22.11.2017, 11:30 Uhr -
"Bei uns in Deutschland scheint auch in diesem Jahr ein Ende November
prinzipiell durchaus möglicher, frühwinterlicher Kälteeinbruch nicht
auf der Tagesordnung zu stehen. Vielmehr zeigt sich derzeit ein
"verspäteter Martinssommer", der bis einschließlich Freitag meist
zweistellige Tageshöchsttemperaturen hervorbringt, wobei am morgigen
Donnerstag am Oberrhein örtlich bis zu 19 Grad erreicht werden
können. Ursache für diese "Temperaturanomalie" ist der
Sturmtiefkomplex REINHARD über Nordwesteuropa, an dessen Vorderseite
warme Meeresluft nach Mitteleuropa gelangt. Erst ab Samstag
"normalisieren" sich die Temperaturen wieder, dann werden bis zum
Monatsende der Jahreszeit entsprechende einstellige, jedoch meist
positive Höchstwerte erreicht.
Während die Tage bis einschließlich Freitag mild sind, gibt es vor
allem im Bergland sowie bei Aufklaren in Süddeutschland leichten
Frost. Es wird windig und vor allem an der See und im Bergland
zeitweise stürmisch, zeit- und gebietsweise regnet es. "
Das erklärt Dipl.-Met. Thomas Ruppert von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
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Sie können diesen Newsletter über die Webseite
http://www.dwd.de/DE/service/newsletter/newsletter_deutschlandwetter_node.html
zu jeder Zeit wieder abbestellen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Pressestelle des DWD
Telefon: 069 8062 4501
Fax: 069 8062 4509
E-Mail: pressestelle@dwd.de
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Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 22.11.2017, 11:30 Uhr
Verbreitet sonnig. Nachts stellenweise Frost mit Reifglätte, lokal
Nebel, Sturmböen in Schwarzwaldgipfellagen.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und Nachmittag ist es verbreitet sonnig und trocken. Die
Luft erwärmt sich auf 10 Grad am Bodensee und bis 17 Grad mit
reichlich Sonnenunterstützung im Markgräflerland. Der Wind weht
schwach bis mäßig aus Südwest, im höheren Bergland ist es zeitweise
noch stark böig.
In der Nacht zum Donnerstag ist es meist klar und es bleibt trocken.
Vor allem am Hochrhein und am Bodensee können sich lokale Nebelfelder
mit vereinzelter Reifglätte bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen
+7 Grad entlang des Rheins und -2 Grad im Allgäu. Im Hochschwarzwald
weht der Wind aus Südwest stark, teils stürmisch, exponiert muss mit
Sturmböen gerechnet werden.
Am Donnerstag lösen sich vorhandene Nebelfelder bald auf und der Tag
startet sonnig. Im Tagesverlauf nehmen die Wolken von Westen her zu.
Es bleibt aber überwiegend trocken. Die Temperaturen reichen von 11
Grad bei anfänglichem Nebel bis zu sehr milden 19 Grad im Breisgau.
Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest und frischt tagsüber
teils stark böig auf, im höheren Schwarzwald treten verbreitet starke
bis stürmische Böen, in Gipfellagen auch Sturmböen oder schwere
Sturmböen auf.
In der Nacht zum Freitag ist es anfangs oft gering bewölkt und
trocken. Im Laufe der Nacht ziehen im Westen und Norden zeitweise
Wolkenfelder durch und im Norden können ausgangs der Nacht erste
Tropfen fallen. Im Süden kann sich stellenweise Nebel bilden. Die
Luft kühlt auf 9 bis 1 Grad ab. Im Hochschwarzwald kommt es zu
starken bis stürmischen Böen, exponiert auch zu schweren Sturmböen.
Am Freitag nehmen die Wolken von Westen her zu. Nebelfelder im Süden
lösen sich am Vormittag auf. Gegen Nachmittag setzt von Westen Regen
ein, der sich im Tagesverlauf bis in den Osten ausbreitet. Die
Höchstwerte liegen zwischen 11 Grad bei längerem Nebel im Süden und
17 Grad im Breisgau. Der schwache bis mäßige Südwestwind frischt
zeitweise böig auf. Auf Schwarzwaldgipfeln sind stürmische Böen, am
Feldberg auch schwere Sturmböen möglich.
In der Nacht zum Samstag überwiegen die Wolken, verbreitet regnet es,
im Schwarzwald auch kräftig. Die Tiefstwerte liegen zwischen 8 und 3
Grad. Auf Schwarzwaldgipfeln sind stürmische Böen, am Feldberg auch
schwere Sturmböen möglich.
Am Samstag ist es meist stark bewölkt und verbreitet fällt mäßiger,
im Schwarzwald teils kräftiger Regen. Zum Abend lassen die
Niederschläge nach, es kommt zu einzelnen Schauern, die im Bergland
dann zunehmend auch als Schnee fallen. Die Temperatur erreicht Werte
zwischen 6 Grad im Schwarzwald und 11 Grad im Breisgau. Der Wind weht
schwach bis mäßig, in Böen teils stark, im Schwarzwald stark bis
stürmisch aus südwestlichen Richtungen.
In der Nacht zum Sonntag ist es weiter stark bewölkt, zeitweise fällt
noch etwas Regen, im Bergland Schnee. Dort muss örtlich mit Glätte
gerechnet werden. Die Temperatur geht auf +3 Grad am Rhein und -3
Grad im Schwarzwald zurück.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 22.11.2017, 11:30 Uhr -
"Bei uns in Deutschland scheint auch in diesem Jahr ein Ende November
prinzipiell durchaus möglicher, frühwinterlicher Kälteeinbruch nicht
auf der Tagesordnung zu stehen. Vielmehr zeigt sich derzeit ein
"verspäteter Martinssommer", der bis einschließlich Freitag meist
zweistellige Tageshöchsttemperaturen hervorbringt, wobei am morgigen
Donnerstag am Oberrhein örtlich bis zu 19 Grad erreicht werden
können. Ursache für diese "Temperaturanomalie" ist der
Sturmtiefkomplex REINHARD über Nordwesteuropa, an dessen Vorderseite
warme Meeresluft nach Mitteleuropa gelangt. Erst ab Samstag
"normalisieren" sich die Temperaturen wieder, dann werden bis zum
Monatsende der Jahreszeit entsprechende einstellige, jedoch meist
positive Höchstwerte erreicht.
Während die Tage bis einschließlich Freitag mild sind, gibt es vor
allem im Bergland sowie bei Aufklaren in Süddeutschland leichten
Frost. Es wird windig und vor allem an der See und im Bergland
zeitweise stürmisch, zeit- und gebietsweise regnet es. "
Das erklärt Dipl.-Met. Thomas Ruppert von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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