DWD Synoptische Uebersicht MITTELFRIST
S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Dienstag, den 24.09.2013 um 10.30 UTC
Im Nordosten teils heiter teils wolkig und meist trocken, aber relativ kühl, nach
Südwesten und Süden zu wechselhaft, aber mäßig warm oder warm
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Synoptische Entwicklung bis zum Dienstag, den 01.10.2013
Auf der Vorderseite eines dicht westlich von Deutschland gelegenen Höhenrückens ist am
Freitag die Höhenströmung noch leicht zyklonal geprägt, so dass im Bereich einer
Luftmassengrenze etwa südlich des Mains noch örtlich Regen fällt. Vereinzelt können sich
auch Gewitter entladen.
Am Samstag wandert der Höhenrücken langsam nach Deutschland, so dass in der 2.
Tageshälfte der Südwesten Deutschlands auf die Vorderseite eines Troges westlich von uns
gerät, der zusammen mit einem Höhentief über Frankreich auch am Sonntag das Wetter im
Westen und Süden bestimmt, wobei über der Nordsee sich erneut ein Höhenhoch entwickelt.
Am Montag wird das Tief von dem Trog über Osteuropa eingefangen und schwenkt zum Balkan.
Damit wird das Hoch mit Kern über Skandinavien stärker wirksam, das zusammen mit dem sich
kräftigenden Höhenrücken auch bis Mitte der Woche das Wetter bestimmt.
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Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Bis einschließlich Sonntag kann die Konsistenz des operationellen Laufs als sehr gut
bezeichnet werden.
Am Montag dann läuft der französische Höhentrog letztlich zum Mittelmeer ab, so dass die
Luftmassengrenze anfangs nur noch im äußersten Südwesten Wetteraktivität zeigt (in den
Läufen von gestern reichte die Aktivität noch bis zum mittleren Deutschland).
Am Dienstag und Mittwoch soll sich vorderseitig einer erneuten Austrogung über dem
Atlantik erneut ein Höhenrücken über Mitteleuropa verstärken (das blockierende Hoch über
der Nordsee wird ´eingefangen´). Damit würde bei uns Hochdruckeinfluss (H über
Skandinavien/Ostsee) für trockenes Wetter sorgen.
Die Läufe von gestern zeigen zwar ebenfalls eine Hochentwicklung über Nordosteuropa,
jedoch beeinflusst zeitweise das atlantische Tiefdrucksystem den Westen und Süden
Deutschlands.
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Vergleich mit anderen globalen Modellen
GFS, GEM (Can.) und das indische Modell sind Anfang der kommenden Woche eher auf der
Linie vom EZMW mit einem kräftigen Hoch über Nordosteuropa, dessen Einfluss zumindest bis
zum mittleren Deutschland reicht.
GME und JMA simulieren dagegen eine zyklonale, aber milde Südwestlage.
Das Australische Modell belässt letztendlich die Luftmassengrenze zusammen mit einer
Tiefdruckrinne über dem mittleren Deutschland, wobei kühle Luft den Norden beeinflusst.
Letztlich dürfte die Wahrheit dazwischen liegen.
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Bewertung der Ensemblevorhersagen
Die Rauchfahne von Offenbach bringt in der Kurzfrist vorübergehend einen
Temperaturrückgang. Bis Samstag aber steigt das Temperaturniveau in 850 hPa wieder über 10
Grad um sich in der neuen Woche auf einem recht hohen Niveau von 9 bis 10 Grad
einzupendeln.
Das Geopotential steigt nach einem flachen Tiefpunkt am Sonntag/Montag wieder an
(Ausbildung eines neuen Höhenrückens bei uns in einem Teil der Modellläufe).
Nur ein Cluster bringt bis 168 h ein blockierendes Hoch vor Norwegen und über Südeuropa
und den Alpen eine westliche Höhenströmung. Damit beschränkt sich Tiefdrucktätigkeit von
Sonntag bis Dienstag wahrscheinlich auf den Südwesten und Süden Deutschlands, während im
Norden und Osten das Hoch über Skandinavien wirksam ist.
Die EPS-Meteogramme zeigen bis Samstag in der Mitte und im Süden einen leichten
Temperaturanstieg auf 18 bis 26 Grad(Luftmassengrenze wird nach Norden geführt).
Anschließend pendeln sich die Werte auf ein etwas niedrigeren Temperaturwert ein. Ab
Dienstag/Mittwoch streuen die Temperaturen stark (entweder kühle Ostlagen oder milde Süd-
bis Südwestlagen.
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Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Die Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen sind nur gering. Ab Freitag
steigt im Südwesten die Gefahr von Starkregen in Verbindung mit einzelnen Gewittern oder
kräftigen Schauern etwas an.
An der See steigt ab Samstag nach EZMW-EPS die Wahrscheinlichkeit von steifen Böen an.
Stürmische Böen sind nur über der freien Nordsee zu erwarten. Nach CosmoLEPS sind am
Sonntag aber vereinzelt auch an der Ostsee Böen Bft 8 möglich.
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Basis für Mittelfristvorhersage
Mosmix, oper. Modelle, EPS.
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VBZ Offenbach / Dipl. Met. Olaf Pels Leusden
ausgegeben am Dienstag, den 24.09.2013 um 10.30 UTC
Im Nordosten teils heiter teils wolkig und meist trocken, aber relativ kühl, nach
Südwesten und Süden zu wechselhaft, aber mäßig warm oder warm
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Synoptische Entwicklung bis zum Dienstag, den 01.10.2013
Auf der Vorderseite eines dicht westlich von Deutschland gelegenen Höhenrückens ist am
Freitag die Höhenströmung noch leicht zyklonal geprägt, so dass im Bereich einer
Luftmassengrenze etwa südlich des Mains noch örtlich Regen fällt. Vereinzelt können sich
auch Gewitter entladen.
Am Samstag wandert der Höhenrücken langsam nach Deutschland, so dass in der 2.
Tageshälfte der Südwesten Deutschlands auf die Vorderseite eines Troges westlich von uns
gerät, der zusammen mit einem Höhentief über Frankreich auch am Sonntag das Wetter im
Westen und Süden bestimmt, wobei über der Nordsee sich erneut ein Höhenhoch entwickelt.
Am Montag wird das Tief von dem Trog über Osteuropa eingefangen und schwenkt zum Balkan.
Damit wird das Hoch mit Kern über Skandinavien stärker wirksam, das zusammen mit dem sich
kräftigenden Höhenrücken auch bis Mitte der Woche das Wetter bestimmt.
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Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Bis einschließlich Sonntag kann die Konsistenz des operationellen Laufs als sehr gut
bezeichnet werden.
Am Montag dann läuft der französische Höhentrog letztlich zum Mittelmeer ab, so dass die
Luftmassengrenze anfangs nur noch im äußersten Südwesten Wetteraktivität zeigt (in den
Läufen von gestern reichte die Aktivität noch bis zum mittleren Deutschland).
Am Dienstag und Mittwoch soll sich vorderseitig einer erneuten Austrogung über dem
Atlantik erneut ein Höhenrücken über Mitteleuropa verstärken (das blockierende Hoch über
der Nordsee wird ´eingefangen´). Damit würde bei uns Hochdruckeinfluss (H über
Skandinavien/Ostsee) für trockenes Wetter sorgen.
Die Läufe von gestern zeigen zwar ebenfalls eine Hochentwicklung über Nordosteuropa,
jedoch beeinflusst zeitweise das atlantische Tiefdrucksystem den Westen und Süden
Deutschlands.
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Vergleich mit anderen globalen Modellen
GFS, GEM (Can.) und das indische Modell sind Anfang der kommenden Woche eher auf der
Linie vom EZMW mit einem kräftigen Hoch über Nordosteuropa, dessen Einfluss zumindest bis
zum mittleren Deutschland reicht.
GME und JMA simulieren dagegen eine zyklonale, aber milde Südwestlage.
Das Australische Modell belässt letztendlich die Luftmassengrenze zusammen mit einer
Tiefdruckrinne über dem mittleren Deutschland, wobei kühle Luft den Norden beeinflusst.
Letztlich dürfte die Wahrheit dazwischen liegen.
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Bewertung der Ensemblevorhersagen
Die Rauchfahne von Offenbach bringt in der Kurzfrist vorübergehend einen
Temperaturrückgang. Bis Samstag aber steigt das Temperaturniveau in 850 hPa wieder über 10
Grad um sich in der neuen Woche auf einem recht hohen Niveau von 9 bis 10 Grad
einzupendeln.
Das Geopotential steigt nach einem flachen Tiefpunkt am Sonntag/Montag wieder an
(Ausbildung eines neuen Höhenrückens bei uns in einem Teil der Modellläufe).
Nur ein Cluster bringt bis 168 h ein blockierendes Hoch vor Norwegen und über Südeuropa
und den Alpen eine westliche Höhenströmung. Damit beschränkt sich Tiefdrucktätigkeit von
Sonntag bis Dienstag wahrscheinlich auf den Südwesten und Süden Deutschlands, während im
Norden und Osten das Hoch über Skandinavien wirksam ist.
Die EPS-Meteogramme zeigen bis Samstag in der Mitte und im Süden einen leichten
Temperaturanstieg auf 18 bis 26 Grad(Luftmassengrenze wird nach Norden geführt).
Anschließend pendeln sich die Werte auf ein etwas niedrigeren Temperaturwert ein. Ab
Dienstag/Mittwoch streuen die Temperaturen stark (entweder kühle Ostlagen oder milde Süd-
bis Südwestlagen.
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Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Die Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen sind nur gering. Ab Freitag
steigt im Südwesten die Gefahr von Starkregen in Verbindung mit einzelnen Gewittern oder
kräftigen Schauern etwas an.
An der See steigt ab Samstag nach EZMW-EPS die Wahrscheinlichkeit von steifen Böen an.
Stürmische Böen sind nur über der freien Nordsee zu erwarten. Nach CosmoLEPS sind am
Sonntag aber vereinzelt auch an der Ostsee Böen Bft 8 möglich.
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Basis für Mittelfristvorhersage
Mosmix, oper. Modelle, EPS.
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VBZ Offenbach / Dipl. Met. Olaf Pels Leusden