DWD -> Regionenwetter - Baden-Württemberg -
VHDL16 DWSG 251000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 25.05.2015, 11:30 Uhr
Zunächst trocken, jedoch wenig Sonne. Ab dem Nachmittag zunehmend
Schauer, örtlich starke Gewitter möglich.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Nachmittag ist es oft stark bewölkt, vor allem im Westen
vorübergehend auch mal aufgelockert. Es kommen Schauer auf. Zum Teil
sind auch Gewitter möglich. Die Temperatur steigt auf 14 Grad im
Schwarzwald und 20 Grad am Rhein. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger
Wind aus unterschiedlichen, gegen Abend nordwestlichen Richtungen.
Eingangs der Nacht zu Dienstag kommt es bei starker Bewölkung
gebietsweise zu Schauern und vereinzelten Gewittern. Im weiteren
Verlauf verlagern sich die Schauer südostwärts und klingen von
Nordbaden her ab. Das Quecksilber geht auf 10 bis 5 Grad zurück.
Am Dienstag ist es überwiegend stark bewölkt und im südlichen
Bergland besteht noch das Risiko lokaler Schauer, das abends aber von
Nordwesten her rasch abnimmt. Die Temperatur steigt auf Werte
zwischen 11 und 17 Grad. Der Wind weht mäßig aus Nordwest.
In der Nacht zum Mittwoch ist es meist trocken, die Wolken lockern
mehr und mehr auf. Dabei sinkt die Temperatur auf 9 bis 3 Grad.
Der Mittwoch beginnt freundlich. Tagsüber entwickelt sich teils
dichte Quellbewölkung, es bleibt aber trocken. Die Höchstwerte liegen
zwischen 12 Grad im Bergland und 20 Grad am Oberrhein. Der meist
schwache Wind kommt aus nordwestlichen Richtungen.
In der Nacht zu Donnerstag ist es oft klar, zeitweise ziehen dichtere
Wolkenfelder durch. Die Tiefstwerte liegen zwischen 10 und 3 Grad.
Der Donnerstag startet sonnig. Im Tagesverlauf werden von Nordwesten
her die Quellwolken dichter und in der zweiten Tageshälfte kommt es
zu Schauern. Die Luft erwärmt sich auf 14 Grad im Bergland und bis 21
Grad im Rheingraben. Der mäßige Südwestwind frischt in höheren Lagen
und teilweise in Schauernähe stark böig bis stürmisch auf.
In der Nacht zu Freitag klingen die Schauer bis Mitternacht
überwiegend ab, es bleibt aber meist wolkig. Nur im Südosten muss
noch weiterhin mit Niederschlägen gerechnet werden. Die Luft kühlt
auf 11 bis 7 Grad ab.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 25.05.2015, 11:30 Uhr -
"Das Wetter in Deutschland wird derzeit von dem Hoch Hubertus über
dem Ostatlantik und den Tiefdruckgebieten Gunnar und Erik geprägt.
Während Erik mit Kern über Osteuropa zunehmend aus unserem
Einflussbereich entschwindet, sorgen Gunnar I und II mit Zentren über
Nordeuropa samt Tiefausläufer für viele Wolken und Niederschlag.
Allerdings wird Deutschland am heutigen Montag von unterschiedlichen
Phänomenen heimgesucht.
Entlang des Tiefausläufers, der das Bundesgebiet von Nordwesten
langsam südostwärts überstreicht, kommt es zu leichtem Regen. Grund
sind dort unterschiedlich temperierte Luftmassen, die sich
übereinander schieben und somit für aufsteigende Luft sorgen. Durch
die Abkühlung der Luft mit der Höhe und einsetzender
Niederschlagsbildung kommt es in einem breiten Streifen zu leichtem
Regen. Auf der Vorderseite des Tiefausläufers liegt in Süd- und
Teilen Ostdeutschlands jedoch noch labil geschichtete, warm und
feuchte Luft. Teilweise kann auch noch die Sonne einstrahlen und das
Temperaturniveau zusätzlich anheben. Nachfolgend kommt es verstärkt
zu Quellwolken, begünstigt sind dabei zunächst die orographischen
Hindernisse wie Schwarzwald, Pfälzer Wald oder Odenwald. Im weiteren
Verlauf können sich die Quellwolken jedoch auch unabhängig von der
Orographie entwickeln. Ein zusätzlicher Impuls kommt zudem von dem
nahenden Tiefausläufer, an dem kühlere Luft in der Höhe vorauseilt.
Da die Luft vertikal größere Temperaturunterschiede aufweist, führen
die Umwälzungen der Atmosphäre zu hochreichenden Quellwolken, die
auch einzelne kräftige Gewitter mit Starkregen bringen können.
Im weiteren Verlauf kommt der Tiefausläufer von Gunnar I südostwärts
voran. Dabei verlangsamt er sich jedoch und beginnt, analog zu seinem
Verwandten aus der letzten Woche, an den Alpen zu schleifen.
Gleichzeitig bildet sich aufgrund der nördlichen Alpenanströmung
wieder ein neues Genuartief auf der Südseite. Es setzt also die
typische Lee-Zyklogenese ein. Das neue Tief transportiert auf der
Ostflanke schließlich feuchte und warme Mittelmeerluft nach Norden,
teilweise bis in den süddeutschen Raum. Zusammen mit dem schleifenden
Tiefausläufer kommt es vor allem südlich der Donau wieder zu länger
anhaltenden und schauerartig verstärkten Niederschlägen. Dabei können
innerhalb von 48 Stunden bis Mittwochmittag Regenmengen bis 40 l/qm
zusammenkommen.
Im Rest des Landes setzt etwas Wetterberuhigung ein. Da sich
Deutschland allerdings nicht direkt unter Hochdruckeinfluss befindet,
sondern nur auf dessen östlicher Vorderseite befindet, bleibt es
regional leicht unbeständig. Vor allem an der Küste und im
Mittelgebirgsraum muss mit einzelnen unergiebigen Schauern gerechnet
werden. Aber auch sonnige Phasen sind wiederholt drin."
Das erklärt Dipl.-Met. Lars Kirchhübel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
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Sie können diesen Newsletter über die Webseite
http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop/?_nfpb=true&_pageLabel=_dwdwww_wetter_warnungen_Newsletter_Deutschlandwetter_aktuell
zu jeder Zeit wieder abbestellen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Pressestelle des DWD
Telefon: 069 8062 4501
Fax: 069 8062 4509
E-Mail: pressestelle@dwd.de
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Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 25.05.2015, 11:30 Uhr
Zunächst trocken, jedoch wenig Sonne. Ab dem Nachmittag zunehmend
Schauer, örtlich starke Gewitter möglich.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Nachmittag ist es oft stark bewölkt, vor allem im Westen
vorübergehend auch mal aufgelockert. Es kommen Schauer auf. Zum Teil
sind auch Gewitter möglich. Die Temperatur steigt auf 14 Grad im
Schwarzwald und 20 Grad am Rhein. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger
Wind aus unterschiedlichen, gegen Abend nordwestlichen Richtungen.
Eingangs der Nacht zu Dienstag kommt es bei starker Bewölkung
gebietsweise zu Schauern und vereinzelten Gewittern. Im weiteren
Verlauf verlagern sich die Schauer südostwärts und klingen von
Nordbaden her ab. Das Quecksilber geht auf 10 bis 5 Grad zurück.
Am Dienstag ist es überwiegend stark bewölkt und im südlichen
Bergland besteht noch das Risiko lokaler Schauer, das abends aber von
Nordwesten her rasch abnimmt. Die Temperatur steigt auf Werte
zwischen 11 und 17 Grad. Der Wind weht mäßig aus Nordwest.
In der Nacht zum Mittwoch ist es meist trocken, die Wolken lockern
mehr und mehr auf. Dabei sinkt die Temperatur auf 9 bis 3 Grad.
Der Mittwoch beginnt freundlich. Tagsüber entwickelt sich teils
dichte Quellbewölkung, es bleibt aber trocken. Die Höchstwerte liegen
zwischen 12 Grad im Bergland und 20 Grad am Oberrhein. Der meist
schwache Wind kommt aus nordwestlichen Richtungen.
In der Nacht zu Donnerstag ist es oft klar, zeitweise ziehen dichtere
Wolkenfelder durch. Die Tiefstwerte liegen zwischen 10 und 3 Grad.
Der Donnerstag startet sonnig. Im Tagesverlauf werden von Nordwesten
her die Quellwolken dichter und in der zweiten Tageshälfte kommt es
zu Schauern. Die Luft erwärmt sich auf 14 Grad im Bergland und bis 21
Grad im Rheingraben. Der mäßige Südwestwind frischt in höheren Lagen
und teilweise in Schauernähe stark böig bis stürmisch auf.
In der Nacht zu Freitag klingen die Schauer bis Mitternacht
überwiegend ab, es bleibt aber meist wolkig. Nur im Südosten muss
noch weiterhin mit Niederschlägen gerechnet werden. Die Luft kühlt
auf 11 bis 7 Grad ab.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 25.05.2015, 11:30 Uhr -
"Das Wetter in Deutschland wird derzeit von dem Hoch Hubertus über
dem Ostatlantik und den Tiefdruckgebieten Gunnar und Erik geprägt.
Während Erik mit Kern über Osteuropa zunehmend aus unserem
Einflussbereich entschwindet, sorgen Gunnar I und II mit Zentren über
Nordeuropa samt Tiefausläufer für viele Wolken und Niederschlag.
Allerdings wird Deutschland am heutigen Montag von unterschiedlichen
Phänomenen heimgesucht.
Entlang des Tiefausläufers, der das Bundesgebiet von Nordwesten
langsam südostwärts überstreicht, kommt es zu leichtem Regen. Grund
sind dort unterschiedlich temperierte Luftmassen, die sich
übereinander schieben und somit für aufsteigende Luft sorgen. Durch
die Abkühlung der Luft mit der Höhe und einsetzender
Niederschlagsbildung kommt es in einem breiten Streifen zu leichtem
Regen. Auf der Vorderseite des Tiefausläufers liegt in Süd- und
Teilen Ostdeutschlands jedoch noch labil geschichtete, warm und
feuchte Luft. Teilweise kann auch noch die Sonne einstrahlen und das
Temperaturniveau zusätzlich anheben. Nachfolgend kommt es verstärkt
zu Quellwolken, begünstigt sind dabei zunächst die orographischen
Hindernisse wie Schwarzwald, Pfälzer Wald oder Odenwald. Im weiteren
Verlauf können sich die Quellwolken jedoch auch unabhängig von der
Orographie entwickeln. Ein zusätzlicher Impuls kommt zudem von dem
nahenden Tiefausläufer, an dem kühlere Luft in der Höhe vorauseilt.
Da die Luft vertikal größere Temperaturunterschiede aufweist, führen
die Umwälzungen der Atmosphäre zu hochreichenden Quellwolken, die
auch einzelne kräftige Gewitter mit Starkregen bringen können.
Im weiteren Verlauf kommt der Tiefausläufer von Gunnar I südostwärts
voran. Dabei verlangsamt er sich jedoch und beginnt, analog zu seinem
Verwandten aus der letzten Woche, an den Alpen zu schleifen.
Gleichzeitig bildet sich aufgrund der nördlichen Alpenanströmung
wieder ein neues Genuartief auf der Südseite. Es setzt also die
typische Lee-Zyklogenese ein. Das neue Tief transportiert auf der
Ostflanke schließlich feuchte und warme Mittelmeerluft nach Norden,
teilweise bis in den süddeutschen Raum. Zusammen mit dem schleifenden
Tiefausläufer kommt es vor allem südlich der Donau wieder zu länger
anhaltenden und schauerartig verstärkten Niederschlägen. Dabei können
innerhalb von 48 Stunden bis Mittwochmittag Regenmengen bis 40 l/qm
zusammenkommen.
Im Rest des Landes setzt etwas Wetterberuhigung ein. Da sich
Deutschland allerdings nicht direkt unter Hochdruckeinfluss befindet,
sondern nur auf dessen östlicher Vorderseite befindet, bleibt es
regional leicht unbeständig. Vor allem an der Küste und im
Mittelgebirgsraum muss mit einzelnen unergiebigen Schauern gerechnet
werden. Aber auch sonnige Phasen sind wiederholt drin."
Das erklärt Dipl.-Met. Lars Kirchhübel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
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