VHDL16 DWSG 241000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 24.06.2014, 11:30 Uhr
Im Norden freundlich, im Südosten bis Mittag Regen und nachmittags
vereinzelt Gewitter möglich.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag zieht der Regen im Allgäu endgültig nach Bayern ab und
von Nordwesten her scheint auch in der Südhälfte wieder zunehmend die
Sonne. Nachmittags entstehen im Norden lockere Quellwolken, im
äußersten Süden können sich vereinzelte Schauer oder Gewitter bilden.
Die Temperatur erreicht nachmittags Werte zwischen 19 Grad im
Bergland und bis zu 26 Grad am Rhein. Der schwache bis mäßige Wind
aus nördlichen Richtungen frischt zeitweise böig, in Gewitternähe
auch stark böig auf.
In der Nacht zu Mittwoch ist es teils gering bewölkt, im Norden aber
auch oft stärker bewölkt. Abgesehen von ein paar Tropfen im Norden
bleibt es allgemein trocken. Die Tiefstwerte liegen zwischen 14 und 7
Grad.
Am Mittwoch gibt es einen Wechsel aus Sonne und Wolken, im Südwesten
zeigt sich die Sonne am längsten. Vor allem im Osten und Südosten
kann es im Tagesverlauf örtlich Schauer und auch Gewitter geben, oft
bleibt es auch trocken. Die Luft erwärmt sich auf 17 Grad im Bergland
und bis 23 Grad im südlichen Rheintal. Dazu weht ein schwacher bis
mäßiger Nordostwind, der vor allem im Bergland und in Gewitternähe
zeitweise böig auffrischt.
In der Nacht zum Donnerstag klingen letzte Schauer und Gewitter ab,
von Westen her lockert es zunehmend auf und es zeigt sich dann
vielfach ein klarer Sternenhimmel. Die Luft kühlt auf 11 bis 5 Grad
ab.
Am Donnerstag gibt es neben geringer Quellbewölkung viel Sonne und es
bleibt trocken. Die Temperaturen klettern auf Werte zwischen 18 Grad
im Bergland und 25 Grad entlang des Rheins. Der Wind bläst schwach
bis mäßig aus östlichen bis nordöstlichen Richtungen und frischt vor
allem im Bergland und in freien Lagen zeitweise böig auf.
Die Nacht zum Freitag beginnt überwiegend klar. Später ziehen von
Frankreich her vermehrt Wolken auf, im Südwesten ist gegen Morgen
etwas Regen möglich. Die Tiefstwerte liegen zwischen 13 und 5 Grad.
Der Freitag startet wechselnd bis stark bewölkt, jedoch verdichten
sich von Westen her die Wolken, die nachfolgend einzelne Schauer oder
Gewitter bringen können. Im Osten bleibt es länger sonnig. Die Luft
erwärmt sich auf 19 Grad im Bergland und bis 25 Grad am Rhein und
Neckar. Der Südwestwind weht schwach bis mäßig und kann in
Gewitternähe stark böig auffrischen.
In der Nacht zum Samstag klingen Schauer und Gewitter ab, es bleibt
jedoch überwiegend wolkig. Die Luft kühlt auf 15 bis 9 Grad ab.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 24.06.2014, 11:30 Uhr -
Mittelmeertief "Imelda" sorgt am heutigen Dienstag mit seinem
Tiefausläufer im äußersten Süden des Landes teils noch für kräftige
Niederschläge, verliert aber schon im Laufe des Tages deutlich an
Einfluss.
Hoch "Xerxes" bei Schottland, das in einem Streifen vom Saarland bis
zum Bayerischen Wald wiederum für teils sonnige Verhältnisse sorgt,
schwächt sich aber nun endgültig ab und lässt von Norden den
Ausläufer eines nordatlantischen Tiefdruckgebiets auf Deutschland
übergreifen. Mit diesem fließt von Norden feucht-kühle und zu
Schauern und vereinzelt auch Gewittern neigende Meeresluft ein.
Bei den Tageshöchstwerten bleibt es heute noch einmal bei der
Zweiteilung des Landes. Während im Südwesten in Rheinnähe bis zu 26
Grad erwartet werden, steigt das Quecksilber im Norden des Landes nur
auf Werte um 17 Grad.
Am Mittwoch breitet sich mit einer nördlichen Strömung die etwas
kühlere Meeresluft auf ganz Deutschland aus, dadurch wird es auch im
Süden nicht mehr ganz so warm. Die Tageshöchstwerte liegen meist
zwischen 19 und 22 Grad. Nur in Küstennähe bleibt es dabei etwas
kühler und im südlichen Rheintal etwas wärmer. Deutlich zweigeteilt
ist es bei Wolken und Niederschlag. Während sich in der Westhälfte im
Laufe des Tages schwacher Zwischenhocheinfluss mit Auflockerungen und
sonnigen Abschnitten bemerkbar macht, bleibt es in der Osthälfte mit
teils gewittrigen Schauern eher unbeständig.
Am Donnerstag sorgt dann der schwache Zwischenhocheinfluss, bei einer
eher schwachen Strömung, im Großteil des Landes für längere sonnige
Abschnitte und vorwiegend trockene Verhältnisse. Lediglich im
äußersten Norden sorgt ein in die Höhenströmung eingebetteter
schwacher Ausläufer für einzelne gewittrige Regenschauer. Von
Südwesten wird die Luft wieder etwas wärmer, die Tageshöchstwerte
liegen zwischen 19 Grad in Küstennähe und 25 Grad am Oberrhein.
Am Freitag drehen die Strömungsverhältnisse eher auf westliche
Richtungen und die ersten schwachen Ausläufer eines noch namenlosen
Tiefs bei den britischen Inseln erreichen Deutschland. Es scheint
zwar oft noch die Sonne, es mischen sich aber von Westen auch immer
wieder dichtere Wolken dazu. Im Norden, später auch im Südwesten
werden zudem Schauer oder Gewitter erwartet. Die Temperatur steigt
auf Werte zwischen 21 und 27 Grad.
Das kommende Wochenende gestaltet sich aus heutiger Sicht in einer
südwestlich dominierten Strömung durch Tiefausläufer beeinflusst eher
wechselhaft, warm aber nicht allzu heiß.
Das erklärt Mag.rer.nat. Michael Tiefgraber von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
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