SXDL33 DWAV 1030UTC DWD Synoptische Uebersicht MITTELFRIST
S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Dienstag, den 24.06.2014 um 10.30 UTC
Wechselhaft und teils regnerisch.
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Synoptische Entwicklung bis zum Dienstag, den 01.07.2014
Zu Begin des Mittelfristzeitraums, am Freitag, erstreckt sich von Italien bis
nach Island ein schwacher Hochdruckrücken. Östlich davon befindet sich ein
ausgedehnter Langwellentrog, der sich von Nordrussland, Norwegische See über
Skandinavien bis zur Tatra erstreckt. Ein Randtrog entwickelt sich dabei in
Richtung mittlerer Nordsee. Auf der anderen Seite des Hochs befindet sich bei
Irland ein abgeschlossenes Höhentief, das fast quasi stationär bis zum Ende des
Mittelfristzeitraums sich mehr oder weniger über den britischen Inseln befinden
soll.
Insgesamt stellt sich eine Art SWz Großwetterlage ein.
Zum Samstag hin trogt der skandinavische Randtrog trogt weiter in Richtung
Britischen Inseln aus und verbindet sich mit dem dort befindlichen Höhentief,
das Höhentief ist aber weiterhin bei Irland als solches zu erkennen. Am Boden
bildet sich ein großräumiger Tiefdruckkomplex aus, der sich von Skandinavien bis
nach Irland (auch westlich davon) erstreckt. Ein eingelagerter Tiefausläufer,
der zum Irlandtief zugeordnet wird, erreicht Deutschland in der Nacht zu
Samstag.
Generell liegt die Frontalzone recht weit südlich (bis nahe 40 Grad Nord). Über
dem Atlantik kommt es an der Frontalzone immer wieder zu Randtiefentwicklungen.
Eine dieser Entwicklungen nähert sich im Laufe des Samstags dem Höhentief an,
nachfolgend wird es quasi um das Höhentief geführt und greift in der Nacht zu
Sonntag auf Deutschland über.
Am Montag nähert sich ein weiteres Randtief Europa, der dazugehörige
Tiefausläufer soll in der Nacht zu Dienstag auf Deutschland übergreifen.
Im erweiterten Mittelfristbereich soll das Höhentief / der Trog auf Europa
Übergreifen und dann doch etwas kühlere Meeresluft nach Mitteleuropa
transportieren.
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Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Die schwache Hochdruckzunge am Donnerstag wird von Lauf zu Lauf etwas schwächer
simuliert. Auch das Höhentief bei den Britischen Inseln wird wieder etwas
nördlicher simuliert als die gestrigen Läufe des ECMWFs. Das Übergreifen des
Höhentiefs wird gar nicht mehr simuliert. Das Höhentief nähert sich zwar am
Samstag Deutschland an, es verbindet sich aber schon recht früh mit dem
Langwellentrog über Nordosteuropa und regeneriert sich dabei immer wieder nach
Westen. Deutschland bleibt also auf der Ostflanke des Höhentiefs / Trogachse.
Daher ergeben sich ab Montag Temperaturunterschiede um etwa +5 Grad in 850 hPa.
Deutlich mehr oder weniger Niederschlag wird aber nicht simuliert. Der Ablauf
des Wettergeschehens ändert sich aber.
Der 12 UTC Lauf des ECMWFs stellt dabei eine Zwischenlösung dar.
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Vergleich mit anderen globalen Modellen
GFS und ECMWF simulieren im Mittelfristzeitraum schon ein ähnliches Szenario.
GME lässt hingegen das Höhentief bzw. einen Randtrog am Montag auf Mitteleuropa
übergreifen, somit ist es ab Montag auch etwas kühler als bei GFS und ECMWF.
Komplet andere Entwicklungen sind in der Modellbetrachtung aber nicht zu finden.
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Bewertung der Ensemblevorhersagen
Bis einschließlich Samstag ist der Spread des ECMWF Ensembles recht klein.
Nachfolgend öffnet sich der Spread zwar, jedoch befindet sich der operationelle
Lauf eher im Ensemble Mean.
Im Ensemble des GFS fällt auf, dass sich der Hauptlauf auch schon im
Kurzfristbereich eher auf der warmen Seite des Ensembles befindet. Anfangs
nächster Woche hingegen wechselt er die Seite und ist eher kühler als das
Ensemble Mean.
Im Großen und Ganzen widersprechen sich aber die Ensembles von GFS und ECMWF
nicht.
In der Clusteranalyse wurden 4 verschiedene Szenarien gefunden. Grob gesprochen
unterscheiden sie sich aber kaum voneinander. Generell ist es einfach sehr
unsicher, wie der genaue Wetterablauf ab dem kommenden Wochenende aussehen wird.
Sehr sonnenreich wird es aber nicht werden.
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Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Im Mittelfristbereich gibt es keine Hinweise auf signifikante Wettergefahren.
Einzig Gewitter und damit verbunden auch Starkregen sind immer mal wieder
möglich.
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Basis für Mittelfristvorhersage
ECMWF, EPS
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VBZ Offenbach / Dipl. Met. Christina Speicher
ausgegeben am Dienstag, den 24.06.2014 um 10.30 UTC
Wechselhaft und teils regnerisch.
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Synoptische Entwicklung bis zum Dienstag, den 01.07.2014
Zu Begin des Mittelfristzeitraums, am Freitag, erstreckt sich von Italien bis
nach Island ein schwacher Hochdruckrücken. Östlich davon befindet sich ein
ausgedehnter Langwellentrog, der sich von Nordrussland, Norwegische See über
Skandinavien bis zur Tatra erstreckt. Ein Randtrog entwickelt sich dabei in
Richtung mittlerer Nordsee. Auf der anderen Seite des Hochs befindet sich bei
Irland ein abgeschlossenes Höhentief, das fast quasi stationär bis zum Ende des
Mittelfristzeitraums sich mehr oder weniger über den britischen Inseln befinden
soll.
Insgesamt stellt sich eine Art SWz Großwetterlage ein.
Zum Samstag hin trogt der skandinavische Randtrog trogt weiter in Richtung
Britischen Inseln aus und verbindet sich mit dem dort befindlichen Höhentief,
das Höhentief ist aber weiterhin bei Irland als solches zu erkennen. Am Boden
bildet sich ein großräumiger Tiefdruckkomplex aus, der sich von Skandinavien bis
nach Irland (auch westlich davon) erstreckt. Ein eingelagerter Tiefausläufer,
der zum Irlandtief zugeordnet wird, erreicht Deutschland in der Nacht zu
Samstag.
Generell liegt die Frontalzone recht weit südlich (bis nahe 40 Grad Nord). Über
dem Atlantik kommt es an der Frontalzone immer wieder zu Randtiefentwicklungen.
Eine dieser Entwicklungen nähert sich im Laufe des Samstags dem Höhentief an,
nachfolgend wird es quasi um das Höhentief geführt und greift in der Nacht zu
Sonntag auf Deutschland über.
Am Montag nähert sich ein weiteres Randtief Europa, der dazugehörige
Tiefausläufer soll in der Nacht zu Dienstag auf Deutschland übergreifen.
Im erweiterten Mittelfristbereich soll das Höhentief / der Trog auf Europa
Übergreifen und dann doch etwas kühlere Meeresluft nach Mitteleuropa
transportieren.
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Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Die schwache Hochdruckzunge am Donnerstag wird von Lauf zu Lauf etwas schwächer
simuliert. Auch das Höhentief bei den Britischen Inseln wird wieder etwas
nördlicher simuliert als die gestrigen Läufe des ECMWFs. Das Übergreifen des
Höhentiefs wird gar nicht mehr simuliert. Das Höhentief nähert sich zwar am
Samstag Deutschland an, es verbindet sich aber schon recht früh mit dem
Langwellentrog über Nordosteuropa und regeneriert sich dabei immer wieder nach
Westen. Deutschland bleibt also auf der Ostflanke des Höhentiefs / Trogachse.
Daher ergeben sich ab Montag Temperaturunterschiede um etwa +5 Grad in 850 hPa.
Deutlich mehr oder weniger Niederschlag wird aber nicht simuliert. Der Ablauf
des Wettergeschehens ändert sich aber.
Der 12 UTC Lauf des ECMWFs stellt dabei eine Zwischenlösung dar.
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Vergleich mit anderen globalen Modellen
GFS und ECMWF simulieren im Mittelfristzeitraum schon ein ähnliches Szenario.
GME lässt hingegen das Höhentief bzw. einen Randtrog am Montag auf Mitteleuropa
übergreifen, somit ist es ab Montag auch etwas kühler als bei GFS und ECMWF.
Komplet andere Entwicklungen sind in der Modellbetrachtung aber nicht zu finden.
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Bewertung der Ensemblevorhersagen
Bis einschließlich Samstag ist der Spread des ECMWF Ensembles recht klein.
Nachfolgend öffnet sich der Spread zwar, jedoch befindet sich der operationelle
Lauf eher im Ensemble Mean.
Im Ensemble des GFS fällt auf, dass sich der Hauptlauf auch schon im
Kurzfristbereich eher auf der warmen Seite des Ensembles befindet. Anfangs
nächster Woche hingegen wechselt er die Seite und ist eher kühler als das
Ensemble Mean.
Im Großen und Ganzen widersprechen sich aber die Ensembles von GFS und ECMWF
nicht.
In der Clusteranalyse wurden 4 verschiedene Szenarien gefunden. Grob gesprochen
unterscheiden sie sich aber kaum voneinander. Generell ist es einfach sehr
unsicher, wie der genaue Wetterablauf ab dem kommenden Wochenende aussehen wird.
Sehr sonnenreich wird es aber nicht werden.
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Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Im Mittelfristbereich gibt es keine Hinweise auf signifikante Wettergefahren.
Einzig Gewitter und damit verbunden auch Starkregen sind immer mal wieder
möglich.
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Basis für Mittelfristvorhersage
ECMWF, EPS
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VBZ Offenbach / Dipl. Met. Christina Speicher