DWD -> Regionenwetter - Baden-Württemberg -
VHDL16 DWSG 251000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Freitag, 25.08.2017, 11:30 Uhr
Nachmittags und abends im Norden sowie im Bergland lokal teils
kräftige Gewitter. Kommende Nacht abklingend, vereinzelt Nebel.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag löst sich der Hochnebel am Bodensee weiter auf, sonst
scheint südlich der Alb häufig die Sonne. Dies bleibt dort auch am
Nachmittag so, während von Nordbaden bis ins Hohenlohische sowie im
Bergland dann mit zum Teil kräftigen Gewittern gerechnet werden muss.
Vor allem bezüglich Starkregen und Hagel können die Gewitter
unwetterartige Züge annehmen. Die Temperatur steigt auf Werte
zwischen 28 Grad im Bergland und 33 Grad am südlichen Oberrhein. Der
Wind weht meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen. In
Gewitternähe jedoch können Sturm-, lokal auch schwere Sturmböen
auftreten.
In der Nacht zum Samstag klingen die Gewitter ab bzw. ziehen nach
Bayern ab. Anschließend lockern die Wolken auf, nach Süden hin
verläuft die Nacht ohnehin meist klar. Vor allem dort, wo es zuvor
geregnet hat, bildet sich stellenweise Nebel. Die Tiefstwerte liegen
zwischen 19 und 12 Grad.
Der Samstag bringt viel Sonnenschein, im Tagesverlauf kommen einige
Quellwolken dazu. Vereinzelte, dann aber auch kräftige Schauer und
Gewitter können nachmittags und abends bevorzugt im Bergland nicht
ganz ausgeschlossen werden. Die Höchstwerte liegen zwischen 28 Grad
im Bergland und bis zu 33 Grad an Ober- und Hochrhein. Der Wind weht
schwach bis mäßig, in Böen zeitweise frisch aus Südwest.
In der Nacht zum Sonntag können über die nördlichen Landesteile zum
Teil kräftige Schauer und Gewitter hinwegziehen. Die genaue
Entwicklung unterliegt aber noch einigen Unsicherheiten. Südlich der
Alb bleibt es bei wechselnder Bewölkung trocken. Die Temperatur geht
auf 19 bis 14 Grad zurück.
Am Sonntag gibt es im Westen und Norden eine Mischung aus Sonne und
teils stärkerer Bewölkung. Im Tagesverlauf kommen lokal Schauer und
Gewitter auf, die teils kräftig ausfallen können. Von der Ostalb bis
zum Bodensee zeigt sich die Sonne zunächst noch häufiger, bevor auch
hier das Schauer- und Gewitterrisiko ansteigt. Die Temperatur
erreicht Höchstwerte zwischen 27 Grad im Bergland und örtlich bis 31
Grad im Breisgau. Der Südwestwind weht schwach und lebt in Böen mäßig
bis frisch auf, bei Gewittern können starke bis stürmische Böen
auftreten.
In der Nacht zum Montag dominieren zunächst die Wolken und
gebietsweise fällt teils schauerartig verstärkter, anfangs auch
gewittriger Regen, der sich bis zum Morgen weitgehend nach Bayern
verlagert hat. Die Luft kühlt auf 18 bis 13 Grad ab.
Am Montag fällt zwischen Ostalb und Allgäu zunächst noch etwas Regen,
sonst ist es oft heiter. Im Tagesverlauf stellt sich ein Wechsel von
Sonne und Wolken ein. In der Südosthälfte des Landes werden die
Wolken auch dichter und es können sich einzelne Schauer und Gewitter
ausbilden, meist bleibt es aber trocken. Die Höchstwerte liegen
zwischen 26 Grad im Bergland und örtlich bis 31 Grad am südlichen
Oberrhein. Der Wind weht schwach bis mäßig, in Böen frisch aus West
bis Nordwest.
In der Nacht zum Dienstag halten sich anfangs noch einige Wolken,
letzte Schauer und Gewitter klingen rasch ab. Dann ist es gering
bewölkt oder klar. Die Tiefstwerte liegen zwischen 18 und 13 Grad.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 25.08.2017, 11:30 Uhr -
"Ein wohlbekanntes Muster des diesjährigen Sommers zeigt sich in
ausgeprägter Form auch zum Ende dieser Woche wieder. Eine gut
definierte Luftmassengrenze trennt zwei völlig unterschiedliche
Luftmassen über Deutschland. Während im Süden subtropische Luftmassen
vorherrschen, sind im Norden des Landes deutlich kühlere Luftmassen
maritimen Ursprungs wetterbestimmend. Dies zeigt sich vor allem an
den Temperaturen, so erreichen die Höchstwerte im Süden am heutigen
Freitag bis zu 32 Grad. An Hochrhein- und Oberrhein kommt es somit,
man möchte sagen: mal wieder, zu einer starken Wärmebelastung. Dazu
entwickeln sich im Süden nur vereinzelt, von Rheinland-Pfalz ostwärts
bis zur Oberpfalz dagegen vermehrt Schauer und teils kräftige
Gewitter. Lokal besteht am Nachmittag und Abend Unwetterpotenzial
durch heftigen Starkregen und Hagel. Im Norden, fernab der
energiereichen Luftmasse, ist von derlei Ungemach nichts zu sehen.
Bei einem Mix aus Sonne und Wolken bleibt es trocken und mit maximal
21 bis
26 Grad deutlich kühler.
In der Nacht kommt es in der Mitte des Landes zu weiteren Schauern
und einzelnen Gewittern. Im Südwesten ist örtlich eine Tropennacht,
also Tiefstwerte nicht unter 20 Grad möglich.
Am Samstag wird der Höhepunkt der Hitzewelle im Süden erreicht. Die
Temperaturen gipfeln am Oberrhein bei 33, vielleicht sogar 34 Grad,
eine starke Wärmebelastung inklusive. Mit jedem Kilometer nach Norden
wird es weniger warm, bis an den Küsten bei Werten um 22 Grad das oft
bemühte Ende der Fahnenstange bereits erreicht wird. Dazu scheint vor
allem im Süden des Landes die Sonne oftmals ungestört, die
Gewittergefahr ist dort selbst in den Mittelgebirgen und am Alpenrand
gering. Etwas diffiziler gestaltet sich die Freizeitplanung,
zumindest was Aktivitäten im Freien betrifft, nördlich einer Linie
Eifel - Lausitz. Dort muss mit Schauern und Gewittern, im äußersten
Norden auch mit "schnödem" Regen gerechnet werden.
Wer denkt, nach Abzug der Schauer am Sonntagmorgen im Norden müsste
doch die warme Luft nachströmen, der irrt. Das Sommerwetter fühlt
sich im süddeutschen Raum wohl und bleibt dort. Die Temperaturspanne
von 20 bis 31 Grad von Nord nach Süd ist weiterhin groß. Im Norden
und in großen Teilen der Mitte geht es allerdings trocken durch den
Tag, während im Süden dagegen das Gewitterrisiko am Nachmittag
deutlich ansteigt. In der Nacht zum Montag regnet es dann südlich der
Donau teils kräftig und gewittrig durchsetzt, auch das eine nicht
unbekannte Wettererscheinung in diesem Sommer.
Mit dem Start in die neue Woche ist keine durchgreifende Änderung der
Wetterzweiteilung in Sicht. Vor allem südlich des Mains bleibt es
weiter sommerlich warm, teils auch heiß. Dazu nehmen die
Sonnenanteile bundesweit wieder zu, Schauer und Gewitter sind aber
noch nicht aus dem Spiel. "
Das erklärt MSc.-Met. Thore Hansen von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
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Sie können diesen Newsletter über die Webseite
http://www.dwd.de/DE/service/newsletter/newsletter_deutschlandwetter_node.html
zu jeder Zeit wieder abbestellen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Pressestelle des DWD
Telefon: 069 8062 4501
Fax: 069 8062 4509
E-Mail: pressestelle@dwd.de
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Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Freitag, 25.08.2017, 11:30 Uhr
Nachmittags und abends im Norden sowie im Bergland lokal teils
kräftige Gewitter. Kommende Nacht abklingend, vereinzelt Nebel.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag löst sich der Hochnebel am Bodensee weiter auf, sonst
scheint südlich der Alb häufig die Sonne. Dies bleibt dort auch am
Nachmittag so, während von Nordbaden bis ins Hohenlohische sowie im
Bergland dann mit zum Teil kräftigen Gewittern gerechnet werden muss.
Vor allem bezüglich Starkregen und Hagel können die Gewitter
unwetterartige Züge annehmen. Die Temperatur steigt auf Werte
zwischen 28 Grad im Bergland und 33 Grad am südlichen Oberrhein. Der
Wind weht meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen. In
Gewitternähe jedoch können Sturm-, lokal auch schwere Sturmböen
auftreten.
In der Nacht zum Samstag klingen die Gewitter ab bzw. ziehen nach
Bayern ab. Anschließend lockern die Wolken auf, nach Süden hin
verläuft die Nacht ohnehin meist klar. Vor allem dort, wo es zuvor
geregnet hat, bildet sich stellenweise Nebel. Die Tiefstwerte liegen
zwischen 19 und 12 Grad.
Der Samstag bringt viel Sonnenschein, im Tagesverlauf kommen einige
Quellwolken dazu. Vereinzelte, dann aber auch kräftige Schauer und
Gewitter können nachmittags und abends bevorzugt im Bergland nicht
ganz ausgeschlossen werden. Die Höchstwerte liegen zwischen 28 Grad
im Bergland und bis zu 33 Grad an Ober- und Hochrhein. Der Wind weht
schwach bis mäßig, in Böen zeitweise frisch aus Südwest.
In der Nacht zum Sonntag können über die nördlichen Landesteile zum
Teil kräftige Schauer und Gewitter hinwegziehen. Die genaue
Entwicklung unterliegt aber noch einigen Unsicherheiten. Südlich der
Alb bleibt es bei wechselnder Bewölkung trocken. Die Temperatur geht
auf 19 bis 14 Grad zurück.
Am Sonntag gibt es im Westen und Norden eine Mischung aus Sonne und
teils stärkerer Bewölkung. Im Tagesverlauf kommen lokal Schauer und
Gewitter auf, die teils kräftig ausfallen können. Von der Ostalb bis
zum Bodensee zeigt sich die Sonne zunächst noch häufiger, bevor auch
hier das Schauer- und Gewitterrisiko ansteigt. Die Temperatur
erreicht Höchstwerte zwischen 27 Grad im Bergland und örtlich bis 31
Grad im Breisgau. Der Südwestwind weht schwach und lebt in Böen mäßig
bis frisch auf, bei Gewittern können starke bis stürmische Böen
auftreten.
In der Nacht zum Montag dominieren zunächst die Wolken und
gebietsweise fällt teils schauerartig verstärkter, anfangs auch
gewittriger Regen, der sich bis zum Morgen weitgehend nach Bayern
verlagert hat. Die Luft kühlt auf 18 bis 13 Grad ab.
Am Montag fällt zwischen Ostalb und Allgäu zunächst noch etwas Regen,
sonst ist es oft heiter. Im Tagesverlauf stellt sich ein Wechsel von
Sonne und Wolken ein. In der Südosthälfte des Landes werden die
Wolken auch dichter und es können sich einzelne Schauer und Gewitter
ausbilden, meist bleibt es aber trocken. Die Höchstwerte liegen
zwischen 26 Grad im Bergland und örtlich bis 31 Grad am südlichen
Oberrhein. Der Wind weht schwach bis mäßig, in Böen frisch aus West
bis Nordwest.
In der Nacht zum Dienstag halten sich anfangs noch einige Wolken,
letzte Schauer und Gewitter klingen rasch ab. Dann ist es gering
bewölkt oder klar. Die Tiefstwerte liegen zwischen 18 und 13 Grad.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 25.08.2017, 11:30 Uhr -
"Ein wohlbekanntes Muster des diesjährigen Sommers zeigt sich in
ausgeprägter Form auch zum Ende dieser Woche wieder. Eine gut
definierte Luftmassengrenze trennt zwei völlig unterschiedliche
Luftmassen über Deutschland. Während im Süden subtropische Luftmassen
vorherrschen, sind im Norden des Landes deutlich kühlere Luftmassen
maritimen Ursprungs wetterbestimmend. Dies zeigt sich vor allem an
den Temperaturen, so erreichen die Höchstwerte im Süden am heutigen
Freitag bis zu 32 Grad. An Hochrhein- und Oberrhein kommt es somit,
man möchte sagen: mal wieder, zu einer starken Wärmebelastung. Dazu
entwickeln sich im Süden nur vereinzelt, von Rheinland-Pfalz ostwärts
bis zur Oberpfalz dagegen vermehrt Schauer und teils kräftige
Gewitter. Lokal besteht am Nachmittag und Abend Unwetterpotenzial
durch heftigen Starkregen und Hagel. Im Norden, fernab der
energiereichen Luftmasse, ist von derlei Ungemach nichts zu sehen.
Bei einem Mix aus Sonne und Wolken bleibt es trocken und mit maximal
21 bis
26 Grad deutlich kühler.
In der Nacht kommt es in der Mitte des Landes zu weiteren Schauern
und einzelnen Gewittern. Im Südwesten ist örtlich eine Tropennacht,
also Tiefstwerte nicht unter 20 Grad möglich.
Am Samstag wird der Höhepunkt der Hitzewelle im Süden erreicht. Die
Temperaturen gipfeln am Oberrhein bei 33, vielleicht sogar 34 Grad,
eine starke Wärmebelastung inklusive. Mit jedem Kilometer nach Norden
wird es weniger warm, bis an den Küsten bei Werten um 22 Grad das oft
bemühte Ende der Fahnenstange bereits erreicht wird. Dazu scheint vor
allem im Süden des Landes die Sonne oftmals ungestört, die
Gewittergefahr ist dort selbst in den Mittelgebirgen und am Alpenrand
gering. Etwas diffiziler gestaltet sich die Freizeitplanung,
zumindest was Aktivitäten im Freien betrifft, nördlich einer Linie
Eifel - Lausitz. Dort muss mit Schauern und Gewittern, im äußersten
Norden auch mit "schnödem" Regen gerechnet werden.
Wer denkt, nach Abzug der Schauer am Sonntagmorgen im Norden müsste
doch die warme Luft nachströmen, der irrt. Das Sommerwetter fühlt
sich im süddeutschen Raum wohl und bleibt dort. Die Temperaturspanne
von 20 bis 31 Grad von Nord nach Süd ist weiterhin groß. Im Norden
und in großen Teilen der Mitte geht es allerdings trocken durch den
Tag, während im Süden dagegen das Gewitterrisiko am Nachmittag
deutlich ansteigt. In der Nacht zum Montag regnet es dann südlich der
Donau teils kräftig und gewittrig durchsetzt, auch das eine nicht
unbekannte Wettererscheinung in diesem Sommer.
Mit dem Start in die neue Woche ist keine durchgreifende Änderung der
Wetterzweiteilung in Sicht. Vor allem südlich des Mains bleibt es
weiter sommerlich warm, teils auch heiß. Dazu nehmen die
Sonnenanteile bundesweit wieder zu, Schauer und Gewitter sind aber
noch nicht aus dem Spiel. "
Das erklärt MSc.-Met. Thore Hansen von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
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