SXDL33 DWAV 1030UTC DWD Synoptische Uebersicht MITTELFRIST
S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Mittwoch, den 26.08.2015 um 10.30 UTC
Am Wochenende von Süden her noch mal sehr warm bis heiß, dann Kaltfrontpassage
mit teils kräftigen Gewittern und nachfolgender deutlicher Abkühlung.
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Synoptische Entwicklung bis zum Mittwoch, den 02.09.2015
Zu Beginn des Mittelfristzeitraums am kommenden Samstag befindet sich
Deutschland am Südrand der Frontalzone, die sich südwest-nordost-orientiert vom
Raum knapp östlich der Azoren bis ins westliche Russland erstreckt. Südlich der
Frontalzone schließt sich ein abgeschlossenes Höhenhoch an, das vom westlichen
Mittelmeer bis zum Balkan reicht. Im Zuge einer Austrogung über dem Ostatlantik
wölbt sich dieses Hoch im Laufe des Wochenendes deutlich auf, so dass das
Potenzial über dem Vorhersageraum sukzessive zunimmt und sich ein veritabler
Rücken aufbaut, dessen Achse am Sonntag 12 UTC etwa entlang der
deutsch-polnischen Grenze bis hoch zum Bottnischen Meerbusen verläuft.
Das korrespondierende Bodenhoch - am Samstag noch direkt über Deutschland
gelegen (wenn auch geteilt durch eine alternde, zonal über dem Mittelgebirgsraum
liegende Luftmassengrenze (siehe dazu Synoptische Übersicht Kurzfrist)) -
verlagert seinen Schwerpunkt ins östliche Mitteleuropa, so dass wir auf dessen
warme respektive heiße Flanke gelangen. Und so lässt sich die Subtropikluft aus
dem Süden auch nicht lange bitten und strömt am Sonntag weit nach Norden, was
sich sehr gut an der thermischen Verteilung in der unteren Troposphäre
widerspiegelt. So überschreitet die 15°C-Isotherme im Laufe des Sonntags die
deutsche Nord- und Ostseeküste nordwärts, gleichzeitig verlagert sich die
20°C-Isotherme bis an den Südrand der Norddeutschen Tiefebene.
Bedingt durch die o.e. Austrogung formiert sich über Westeuropa ein
rinnenartiges, meridional exponiertes Tiefdrucksystem, dem eine Kaltfront
vorgeschaltet ist. Diese Kaltfront wird uns am Sonntag nach Lesart des ECMF von
heute 00 UTC mangels Schubkomponente und aufgrund nur geringer Progression des
Höhentroges noch nicht erfassen und erst am Montag von Nordwesten her auf den
Vorhersageraum übergreifen. Dann intensiviert sich auch die Bodentiefdruckzone,
die nun deutlich an Raum nach Osten gewinnt und bis Mittwoch einen
eigenständigen Kern von etwas unter 1000 hPa über Südskandinavien etabliert.
Trotzdem, über Süddeutschland, später wahrscheinlich nur noch an den Alpen,
kommt die Front ins Schleifen, was der Tatsache geschuldet ist, dass der
Höhentrog nur äußerst schleppend nachfolgt, wodurch die Front längere Zeit
strömungsparallel (südwestliche Höhenströmung) ausgerichtet ist.
Letztlich - und da wären wir bereits in der erweiterten Mittelfrist - schafft es
der Trog dann doch, Mitteleuropa zu erreichen und sogar durchzuschwenken, so
dass der Weg frei wird für ein neues Hoch von Westen her. Bis dahin hat sich in
Deutschland allerdings ein ordentlicher Schwall maritimer Polarluft
breitgemacht, die gegenüber dem Sonntag einen merklichen Temperaturrückgang zur
Folge hat und somit - wenn man so will - für einen standesgemäßen Beginn des
meteorologischen Herbstes sorgt. Zur Orientierung: Die 5°C-Isotherme in 850 hPa
erreicht bis Mittwoch etwa den Mittelgebirgsraum, bis Freitag dann sogar die
Alpen.
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Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Der heutige 00-UTC-Lauf des ECMF beschreibt eine sehr ähnliche Entwicklung wie
seine Vorgänger, so dass die Konsistenz als gut bis sehr gut bezeichnet werden
kann. Das größte Problem der Numerik scheint das Timing der Kaltfront zu sein,
die zu Beginn der neuen Woche mit "Schleifpotenzial" von NW nach SO durchgeht.
Schon der gestrige 12-UTC-Lauf hatte diesbezüglich etwas auf die "Bremse
getreten", die aktuelle Version verzögert den Durchgang nun noch etwas.
Konsequenz: Der Sonntag bleibe danach noch weitgehend störungsfrei und würde
auch noch etwas heißer ausfallen (vor allem im Norden) als gestern
prognostiziert.
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Vergleich mit anderen globalen Modellen
GFS und auch das kanadische GEM simulieren ein dem ECMF sehr ähnliches Szenario.
Danach scheint die Kaltfront allerdings geringfügig progressiver zu sein, was am
Sonntag erste Schauer und Gewitter im Nordwesten zur Folge hätte.
ICON weicht insofern von der beschriebenen Entwicklung ab, als dass die
Aufwölbung des Höhenrückens wesentlich flacher und auch weiter östlich erfolgt.
Entsprechend ist der Sonntag deutlich zyklonaler geprägt als bei den anderen
Modellen. Über Jütland bzw. der westlichen Ostsee findet man um 12 UTC sogar ein
eigenständiges Tief, das die Kaltfront recht zügig in den Süden des Landes
steuert. Ab Montag baut sich über dem Vorhersageraum dann eine relativ glatte
west-südwestliche Höhenströmung auf, die so bei den genannten Modellen auch
nicht oder nur bedingt zu finden ist.
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Bewertung der Ensemblevorhersagen
Die Rauchfahne verschiedener deutscher Städte (HH, OF, M, K und DD) zeigen bis
einschließlich Sonntag, zum Teil sogar noch bi Montag ein sehr homogenes Bild
mit geringem Spread. Der Potenzialhöhepunkt in 500 hPa ist dabei bereits von
Samstag zu Sonntag zu erkennen, während das Temperaturmaximum in 850 hPa etwas
verzögert erscheint. Unschärfen ergeben sich in der Prognose der
Kaltfrontpassage, die im Norden und Westen bei den meisten Ensembles eher, im
Süden dagegen etwas später als im Haupt- und Kontrolllauf erfolgen soll. Allen
Ensembles (T850 und Pot500) ist aber gemein, dass es im Laufe der Woche bergab
geht, wenn auch mit unterschiedlichem Tempo und Intensität.
Dieses Phänomen kommt freilich auch in der Clusterung zum Ausdruck, die für den
Zeitraum T+120...168 (Montag bis Mittwoch) mit sechs Clustern aufwartet (13, 12,
9, 7, 5, 5 Fälle). Dabei zeigt sich anfangs überall der o.e. Höhenrücken, der
dann aber nach Osten schwenkt oder einfach "glattgebügelt" wird.
In der erweiterten Mittelfrist T+192...240h (Donnerstag bis Samstag) deutet alles
auf einen zyklonal geprägten Witterungsabschnitt hin, auch wenn die Clusterung
fünf verschiedene Muster aufbietet. Diese unterscheiden sich aber im
Wesentlichen in der Konfiguration des Troges, der nach Mitteleuropa respektive
Deutschland hereinschwenken soll.
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Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Der Fokus in dieser Rubrik richtet sich zum einen auf die nochmals bevorstehende
(evtl. letzte?) kleine HITZEepisode mit potenzieller WÄRMEBELASTUNG am kommenden
Wochenende sowie deren Ende mit den auch im Spätsommer durchaus noch üblichen
"Pauken und Trompeten" in Form kräftiger GEWITTER.
Von der HITZE wird am Samstag der Süden betroffen sein, bevor die Warm-/Heißluft
am Sonntag deutlichen Boden nach Norden hin gutmacht, was sich sehr gut im EFI
von ECMF widerspiegelt. Wie weit die Wärmebelastung konkret nach Norden
ausgreift, ist freilich noch unsicher. Tatsache ist, dass es im Südosten auch am
Montag noch mal heiß werden kann.
Hinsichtlich der GEWITTER zeigen die probabilistischen Verfahren nur bedingte
Hinweise. Bei Niederschlag und Wind herrscht relative Flaute, dafür spricht das
experimentelle Kombi-Produkt Scherung/CAPE an, was am Sonntag und Montag
deutlich vom Klimamittel nach oben abweichende Werte in weiten Teilen des Landes
simuliert. Rein aus synoptischen Überlegungen heraus muss bei einer
Kaltfrontpassage mit vorheriger Zufuhr sehr warmer bis heißer und potenziell
instabiler Subtropikluft mit kräftigen konvektiven Umlagerungen bis in den
Unwetterbereich gerechnet werden, auch wenn es für Details noch zu früh ist.
Letztlich soll nicht unerwähnt bleiben, dass sich postfrontal - ab
Dienstag/Mittwoch - im Küstenbereich eine Starkwindlage mit STURMBÖEN aus W-SW
einstellen kann, auch wenn die Probabilistik diesbezüglich ebenfalls sehr
defensiv agiert.
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Basis für Mittelfristvorhersage
Wegen der Abweichungen von ICON wird ECMF-MOS mit ECMF-EPS sowie etwas
Modellanteil genommen.
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VBZ Offenbach / Dipl. Met. Jens Hoffmann
ausgegeben am Mittwoch, den 26.08.2015 um 10.30 UTC
Am Wochenende von Süden her noch mal sehr warm bis heiß, dann Kaltfrontpassage
mit teils kräftigen Gewittern und nachfolgender deutlicher Abkühlung.
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Synoptische Entwicklung bis zum Mittwoch, den 02.09.2015
Zu Beginn des Mittelfristzeitraums am kommenden Samstag befindet sich
Deutschland am Südrand der Frontalzone, die sich südwest-nordost-orientiert vom
Raum knapp östlich der Azoren bis ins westliche Russland erstreckt. Südlich der
Frontalzone schließt sich ein abgeschlossenes Höhenhoch an, das vom westlichen
Mittelmeer bis zum Balkan reicht. Im Zuge einer Austrogung über dem Ostatlantik
wölbt sich dieses Hoch im Laufe des Wochenendes deutlich auf, so dass das
Potenzial über dem Vorhersageraum sukzessive zunimmt und sich ein veritabler
Rücken aufbaut, dessen Achse am Sonntag 12 UTC etwa entlang der
deutsch-polnischen Grenze bis hoch zum Bottnischen Meerbusen verläuft.
Das korrespondierende Bodenhoch - am Samstag noch direkt über Deutschland
gelegen (wenn auch geteilt durch eine alternde, zonal über dem Mittelgebirgsraum
liegende Luftmassengrenze (siehe dazu Synoptische Übersicht Kurzfrist)) -
verlagert seinen Schwerpunkt ins östliche Mitteleuropa, so dass wir auf dessen
warme respektive heiße Flanke gelangen. Und so lässt sich die Subtropikluft aus
dem Süden auch nicht lange bitten und strömt am Sonntag weit nach Norden, was
sich sehr gut an der thermischen Verteilung in der unteren Troposphäre
widerspiegelt. So überschreitet die 15°C-Isotherme im Laufe des Sonntags die
deutsche Nord- und Ostseeküste nordwärts, gleichzeitig verlagert sich die
20°C-Isotherme bis an den Südrand der Norddeutschen Tiefebene.
Bedingt durch die o.e. Austrogung formiert sich über Westeuropa ein
rinnenartiges, meridional exponiertes Tiefdrucksystem, dem eine Kaltfront
vorgeschaltet ist. Diese Kaltfront wird uns am Sonntag nach Lesart des ECMF von
heute 00 UTC mangels Schubkomponente und aufgrund nur geringer Progression des
Höhentroges noch nicht erfassen und erst am Montag von Nordwesten her auf den
Vorhersageraum übergreifen. Dann intensiviert sich auch die Bodentiefdruckzone,
die nun deutlich an Raum nach Osten gewinnt und bis Mittwoch einen
eigenständigen Kern von etwas unter 1000 hPa über Südskandinavien etabliert.
Trotzdem, über Süddeutschland, später wahrscheinlich nur noch an den Alpen,
kommt die Front ins Schleifen, was der Tatsache geschuldet ist, dass der
Höhentrog nur äußerst schleppend nachfolgt, wodurch die Front längere Zeit
strömungsparallel (südwestliche Höhenströmung) ausgerichtet ist.
Letztlich - und da wären wir bereits in der erweiterten Mittelfrist - schafft es
der Trog dann doch, Mitteleuropa zu erreichen und sogar durchzuschwenken, so
dass der Weg frei wird für ein neues Hoch von Westen her. Bis dahin hat sich in
Deutschland allerdings ein ordentlicher Schwall maritimer Polarluft
breitgemacht, die gegenüber dem Sonntag einen merklichen Temperaturrückgang zur
Folge hat und somit - wenn man so will - für einen standesgemäßen Beginn des
meteorologischen Herbstes sorgt. Zur Orientierung: Die 5°C-Isotherme in 850 hPa
erreicht bis Mittwoch etwa den Mittelgebirgsraum, bis Freitag dann sogar die
Alpen.
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Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Der heutige 00-UTC-Lauf des ECMF beschreibt eine sehr ähnliche Entwicklung wie
seine Vorgänger, so dass die Konsistenz als gut bis sehr gut bezeichnet werden
kann. Das größte Problem der Numerik scheint das Timing der Kaltfront zu sein,
die zu Beginn der neuen Woche mit "Schleifpotenzial" von NW nach SO durchgeht.
Schon der gestrige 12-UTC-Lauf hatte diesbezüglich etwas auf die "Bremse
getreten", die aktuelle Version verzögert den Durchgang nun noch etwas.
Konsequenz: Der Sonntag bleibe danach noch weitgehend störungsfrei und würde
auch noch etwas heißer ausfallen (vor allem im Norden) als gestern
prognostiziert.
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Vergleich mit anderen globalen Modellen
GFS und auch das kanadische GEM simulieren ein dem ECMF sehr ähnliches Szenario.
Danach scheint die Kaltfront allerdings geringfügig progressiver zu sein, was am
Sonntag erste Schauer und Gewitter im Nordwesten zur Folge hätte.
ICON weicht insofern von der beschriebenen Entwicklung ab, als dass die
Aufwölbung des Höhenrückens wesentlich flacher und auch weiter östlich erfolgt.
Entsprechend ist der Sonntag deutlich zyklonaler geprägt als bei den anderen
Modellen. Über Jütland bzw. der westlichen Ostsee findet man um 12 UTC sogar ein
eigenständiges Tief, das die Kaltfront recht zügig in den Süden des Landes
steuert. Ab Montag baut sich über dem Vorhersageraum dann eine relativ glatte
west-südwestliche Höhenströmung auf, die so bei den genannten Modellen auch
nicht oder nur bedingt zu finden ist.
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Bewertung der Ensemblevorhersagen
Die Rauchfahne verschiedener deutscher Städte (HH, OF, M, K und DD) zeigen bis
einschließlich Sonntag, zum Teil sogar noch bi Montag ein sehr homogenes Bild
mit geringem Spread. Der Potenzialhöhepunkt in 500 hPa ist dabei bereits von
Samstag zu Sonntag zu erkennen, während das Temperaturmaximum in 850 hPa etwas
verzögert erscheint. Unschärfen ergeben sich in der Prognose der
Kaltfrontpassage, die im Norden und Westen bei den meisten Ensembles eher, im
Süden dagegen etwas später als im Haupt- und Kontrolllauf erfolgen soll. Allen
Ensembles (T850 und Pot500) ist aber gemein, dass es im Laufe der Woche bergab
geht, wenn auch mit unterschiedlichem Tempo und Intensität.
Dieses Phänomen kommt freilich auch in der Clusterung zum Ausdruck, die für den
Zeitraum T+120...168 (Montag bis Mittwoch) mit sechs Clustern aufwartet (13, 12,
9, 7, 5, 5 Fälle). Dabei zeigt sich anfangs überall der o.e. Höhenrücken, der
dann aber nach Osten schwenkt oder einfach "glattgebügelt" wird.
In der erweiterten Mittelfrist T+192...240h (Donnerstag bis Samstag) deutet alles
auf einen zyklonal geprägten Witterungsabschnitt hin, auch wenn die Clusterung
fünf verschiedene Muster aufbietet. Diese unterscheiden sich aber im
Wesentlichen in der Konfiguration des Troges, der nach Mitteleuropa respektive
Deutschland hereinschwenken soll.
_________________________________________________________
Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Der Fokus in dieser Rubrik richtet sich zum einen auf die nochmals bevorstehende
(evtl. letzte?) kleine HITZEepisode mit potenzieller WÄRMEBELASTUNG am kommenden
Wochenende sowie deren Ende mit den auch im Spätsommer durchaus noch üblichen
"Pauken und Trompeten" in Form kräftiger GEWITTER.
Von der HITZE wird am Samstag der Süden betroffen sein, bevor die Warm-/Heißluft
am Sonntag deutlichen Boden nach Norden hin gutmacht, was sich sehr gut im EFI
von ECMF widerspiegelt. Wie weit die Wärmebelastung konkret nach Norden
ausgreift, ist freilich noch unsicher. Tatsache ist, dass es im Südosten auch am
Montag noch mal heiß werden kann.
Hinsichtlich der GEWITTER zeigen die probabilistischen Verfahren nur bedingte
Hinweise. Bei Niederschlag und Wind herrscht relative Flaute, dafür spricht das
experimentelle Kombi-Produkt Scherung/CAPE an, was am Sonntag und Montag
deutlich vom Klimamittel nach oben abweichende Werte in weiten Teilen des Landes
simuliert. Rein aus synoptischen Überlegungen heraus muss bei einer
Kaltfrontpassage mit vorheriger Zufuhr sehr warmer bis heißer und potenziell
instabiler Subtropikluft mit kräftigen konvektiven Umlagerungen bis in den
Unwetterbereich gerechnet werden, auch wenn es für Details noch zu früh ist.
Letztlich soll nicht unerwähnt bleiben, dass sich postfrontal - ab
Dienstag/Mittwoch - im Küstenbereich eine Starkwindlage mit STURMBÖEN aus W-SW
einstellen kann, auch wenn die Probabilistik diesbezüglich ebenfalls sehr
defensiv agiert.
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Basis für Mittelfristvorhersage
Wegen der Abweichungen von ICON wird ECMF-MOS mit ECMF-EPS sowie etwas
Modellanteil genommen.
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VBZ Offenbach / Dipl. Met. Jens Hoffmann