DWD -> Regionenwetter - Baden-Württemberg -

VHDL16 DWSG 271000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Donnerstag, 27.08.2015, 11:30 Uhr

Im Norden teils stärker bewölkt, südlich der Alb viel Sonne,
sommerlich warm. Kommende Nacht in Schwarzwaldhochlagen einzelne
Sturmböen.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf ist es zwischen der Ortenau
und Main-Tauber-Region zeitweise stärker bewölkt, es bleibt aber
trocken. Sonst zieren einige Schleierwolken den Himmel, südlich der
Alb scheint die Sonne häufig. Mit Höchstwerten zwischen 25 Grad im
Bergland und 31 Grad am Neckar wird es sommerlich warm. Der Wind weht
schwach bis mäßig aus Südwest, in den Gipfellagen des
Südschwarzwaldes treten starke Böen auf.

In der Nacht zu Freitag breitet sich die teilweise dichte Bewölkung
etwas nach Südosten aus. Vor allem Richtung Kurpfalz fällt etwas
Regen, sonst bleibt es trocken. Größere Wolkenlücken tun sich in
Oberschwaben auf. Die Luft kühlt auf 20 Grad im Raum Stuttgart und
bis 14 Grad in Oberschwaben ab. In Schwarzwaldhochlagen muss mit
stürmischen Böen aus Südwest gerechnet werden, an exponierten Stellen
sind einzelne Sturmböen möglich.

Am Freitag ist es zwischen Pfinzgau und Taubergrund zeitweise stärker
bewölkt, einzelne Schauer oder etwas Regen sind vor allem ganz im
Norden möglich. Nach Südosten hin zeigt sich öfter die Sonne und es
bleibt trocken. Am freundlichsten wird es zwischen Südschwarzwald und
Oberschwaben. Das Quecksilber steigt auf Werte zwischen 25 Grad im
Odenwald sowie im Schwarzwald und 31 Grad am Hochrhein. Dazu weht ein
schwacher bis mäßiger, zeitweise frischer Südwestwind. Im
Hochschwarzwald ist er in Böen auch stark bis stürmisch und lässt zum
Abend nach.

In der Nacht zu Samstag ist der Himmel meist gering bewölkt oder
klar. Auch im Norden werden die Wolken weniger, dann kann sich
stellenweise Nebel bilden. Es bleibt trocken. Das Quecksilber geht
auf 19 bis 11 Grad zurück.

Am Samstag lösen sich lokale Nebelfelder rasch auf. Dann wird es
sonnig, durchziehende dünne Schleierwolken stören kaum. Im
Tagesverlauf bilden sich vor allem im Bergland einzelne harmlose
Quellwolken. Dabei klettern die Temperaturen auf Werte um 29 Grad im
Bergland und bis zu 34 Grad am Oberrhein. Der Wind weht schwach und
kommt zunächst aus unterschiedlichen, im Tagesverlauf bevorzugt
nordöstlichen Richtungen.

In der Nacht zu Sonntag ist es meist klar. Die Tiefstwerte liegen bei
20 bis 13 Grad.

Am Sonntag scheint die Sonne meist von einem wolkenlosen Himmel.
Lediglich im Bergland bilden sich im Tagesverlauf Quellwolken, die
später einzelne Schauer und Gewitter bringen können. Bei
hochsommerlichen Temperaturen von 29 Grad im Südschwarzwald und bis
36 Grad am unteren Neckar weht der Wind schwach aus unterschiedlichen
Richtungen. In Schauer- und Gewitternähe frischt er böig auf.

In der Nacht zu Montag klingen eventuelle Schauer rasch ab. Dann
ziehen noch einige Wolken durch, gebietsweise ist es aber auch
sternenklar. Die Luft kühlt sich auf 20 bis 13 Grad ab.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Donnerstag, den 27.08.2015, 11:30 Uhr -
"Am heutigen Donnerstag und teils auch noch am morgigen Freitag wird
es teils sehr nass, am Sonntag vielerorts sehr heiß und zur kommenden
Woche steht eine nachhaltige Abkühlung ins Haus. Stabil ist dieser
Wetterabschnitt nun wirklich nicht. Doch alles der Reihe nach.

Am heutigen Donnerstag sorgt eine Luftmassengrenze, die sich von der
Eifel bis zur Ostsee erstreckt für wiederholt auftretende Regenfälle,
die mal konvektiv verstärkt stärker, mal schwächer ausfallen. Dabei
dauern die Niederschläge auch die Nacht zum Freitag über weiter an.
Entsprechend wurden im Bereich von der Eifel bis zum Harz bereits
24-std. Dauerregenwarnungen vor Niederschlagsmengen von 20-40 l/qm
herausgegeben. Entsprechend pendelt sich die Temperatur im Dauerregen
um 22 Grad ein. Im Nordwesten drohen Schauer und einzelne Gewitter
bei kühlen 18 bis 22 Grad. Derweilen zeigt sich der Sommer südlich
der Mittelgebirge von seiner strahlenden Seite mit viel Sonnenschein
und heißen Maxima um 30 Grad. An dieser Dreiteilung des Wetters
ändert sich auch in der Nacht zum Freitag wenig, wobei die Minima bei
19 bis 16 Grad im Süden und 14 bis 10 Grad in der Mitte und im Norden
liegen.

Am Freitag verbleibt die Luftmassengrenze über der Mitte
Deutschlands, jedoch schwächt sich der Niederschlag allmählich ab. Am
längsten trüb bleibt es entlang der Mittelgebirge. Im Süden sorgen
Sonnenschein und trockenes Wetter für eine Fortdauer des
Sommerwetters bei Maxima von 26 bis 30 Grad, während im Norden bei 19
bis 23 Grad immer wieder einzelne Schauer drohen.

Zum Wochenende sorgt zunehmender Hochdruckeinfluss, dass sich die
sommerliche Wärme aus dem Süden Deutschland auch auf die nördlichen
Bereiche Deutschlands ausweitet. Hierfür verantwortlich sind Hoch
JESSICA über dem Südosten Europas und Tief IMMANUEL über Schottland.
Am Samstag werden dabei bei 25 bis 33 Grad nur einzelne Gewitter
entlang der Mittelgebirge, in der Nacht zum Sonntag bei 21 bis 14
Grad und am Sonntag tagsüber bei 28 bis 36 Grad bevorzugt im
Nordwesten erwartet, die teils auch sehr kräftig ausfallen können.

In der Nacht zum Montag und am Montag tagsüber zieht eine Kaltfront
allmählich von West nach Ost und sorgt in diesem Zeitraum für ein
erhöhtes Unwetterpotenzial durch Gewitter mit Hagel, heftigem
Starkregen und Sturmböen. Die heiße Luft wird dabei Stück für Stück
nach Osten abgedrängt. Diese Front leitet dann für die kommende Woche
eine nachhaltige Abkühlung mit Höchstwerten um 20 Grad ein, wobei
wiederholt Schauer auftreten können. Diese kühleren Temperaturwerte
sollten sich dann für längere Zeit in Deutschland einnisten. "

Das erklärt Dipl.-Met. Helge Tuschy von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
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