VHDL16 DWSG 241000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg


VHDL16 DWSG 241000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 24.11.2014, 11:30 Uhr

Gebietsweise freundlich mit Sonnenschein, sonst von Norden zunehmend
bewölkt, gelegentlich etwas Regen.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Nachmittag Abend kann es vor allem nach Süden hin gebietsweise
noch recht freundlich sein, lediglich im Bodenseeraum bleibt es nach
wie vor eher trüb. Sonst breiten sich von Norden zunehmend dichtere
Wolken südwärts aus, gelegentlich können dabei ein paar Regentropfen
fallen. In der Südhälfte bleibt es meist trocken. Die Temperatur
erreicht im Trüben Werte um 7 Grad, sonst 10 bis 15 Grad, mit den
höchsten Werten im Markgräflerland und in höheren Lagen von Alb und
Schwarzwald. Der Wind bleibt überwiegend schwach und kommt aus
unterschiedlichen Richtungen.

In der Nacht zu Dienstag ist es überwiegend bewölkt. Im Laufe der
Nacht erreichen auch den Süden dichtere Wolken, es bleibt aber
weitgehend trocken. Vor der Bewölkung im Süden oder auch und ganz im
Norden bei wieder auflockernder Bewölkung können streckenweise
Nebelfelder entstehen. Die Luft kühlt auf 8 bis 1 Grad ab.

Am Dienstag hält sich der Nebel und Hochnebel vor allem südlich der
Alb bis in den Mittag hinein. Im Tagesverlauf kommen von Westen
wieder dichtere Wolken auf, es bleibt aber meist trocken. Nach Osten
oder Nordosten kann sich nach Auflösung von Nebel und Hochnebel mal
die Sonne zeigen, insgesamt überwiegen aber die Wolken. Die Luft
erwärmt sich auf 6 Grad an der nebeligen Donau und bis auf 12 Grad im
Breisgau. Der schwache Wind weht aus östlichen Richtungen.

In der Nacht zum Mittwoch bleibt es oft bewölkt, insbesondere von
Westen verdichten sich die Wolken und vor allem im Südwesten kann es
gelegentlich auch etwas regnen. Nach Südosten hin entsteht zuvor
erneut Nebel und Hochnebel. Die Tiefstwerte liegen zwischen 7 und 0
Grad.

Der Mittwoch beginnt im Süden und Südosten mit Nebel und Hochnebel,
der sich länger, teils auch ganztägig halten kann. Sonst überwiegen
die Wolken, Auflockerungen bleiben selten, Regen fällt aber meist
nicht. Die Temperatur erreicht Werte zwischen 4 Grad im Dauergrau und
11 Grad am Hochrhein. Der Wind kommt aus östlichen Richtungen und
bleibt meist schwach.

In der Nacht zu Donnerstag ist es nach Osten hin zunächst teils
gering bewölkt und es breiten sich gebietsweise wieder Nebel und
Hochnebel aus. Von Westen erreichen uns neue Wolken, die in Baden
auch geringfügigen Regen mit sich bringen können. Die Temperatur geht
auf 7 bis 0 Grad zurück.

Der Donnerstag startet im Osten nebelig, abseits von Nebel auch teils
freundlich. In Baden ist es stärker bewölkt und es fällt etwas Regen.
Im Tagesverlauf breiten sich sowohl die Bewölkung als auch der
leichte Regen unter Abschwächung ostwärts aus. Die Höchstwerte
steigen auf Werte um 5 Grad an der nebeligen Donau und bis 11 Grad am
südlichen Oberrhein. Der Ostwind weht schwach, in Böen mäßig.

In der Nacht zum Freitag ist es wechselnd, zeitweise gering bewölkt
und gebietsweise entsteht wieder Nebel und Hochnebel. Die Luft kühlt
auf 6 bis 0 Grad ab.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 24.11.2014, 11:30 Uhr -
"Derzeit ist Europa in den Fängen der Tiefdruckgebiete "Wanja" und
"Vanja". Die Namenverwandten sorgen mit ihren Ausläufern in Nord- und
Südeuropa für einen feuchten, teils auch nassen Witterungsabschnitt.
Deutschland liegt  in den nächsten Tagen dagegen weitgehend im
Einflussbereich von dem kräftigen Russlandhoch "Robin", das sich
teilweise bis zur Nordsee erstreckt und bodennah etwas kühlere Luft
von Osten her einfließen lässt. Nachfolgend wird sich wieder ein
ruhiger und teilweise auch freundlicher Wettercharakter durchsetzen.
Mit Ausnahme des Westens, wo Mitte der Woche etwas Regen fallen kann,
überwiegen häufig auch tagsüber wieder Nebel oder Hochnebel. Wenn
sich die Sonne jedoch blicken lässt schießen auch die
Höchsttemperaturen teils auf zweistellige Werte in die Höhe.

Die durch die Jahreszeit bedingt kürzere Sonnenscheindauer und den
damit längeren Nächte kann die Atmosphäre nachts allerdings schon
erheblich auskühlen. Vor allem bei gebietsweise klarem Himmel reichen
tagsüber positive, teils sogar zweistellige Höchstwerte nicht aus, um
ein nächtliches Absinken der Temperatur in den Frostbereich zu
verhindern. Während in den letzten Wochen meist nur die typisch
herbstlichen Wettererscheinungen wie Nebel oder rutschige Straßen
durch feuchtes Laub die Autofahrer beschäftigten, muss nun vor allem
nachts gebietsweise auch mit Glätte durch überfrierende Nässe oder
Reif gerechnet werden.

Viele Kraftfahrzeughalter verzichteten wegen der wenig winterlichen
Witterung der letzten Wochen bisher aber auf einen Reifentausch zu
den Winterpneus. Viele Versicherungen und Automobilclubs verweisen
dabei wiederholt auf die sogenannte "O-bis-O-Regel". Demnach sollten
die Autofahrer von Oktober bis Ostern wintertaugliche Reifen am Auto
montiert haben.

Autoreifen sind das Bindeglied zwischen Fahrzeug und Fahrbahn. Sie
beeinflussen maßgeblich das Fahrverhalten eines Fahrzeugs. Reifen
werden insbesondere auf die Beschaffenheit des Untergrundes, die
Temperatur und die Belastung ausgelegt. In Mitteleuropa fahren Autos
meist auf asphaltierten Straßen mit einer Oberflächentemperatur
zwischen -15 °C und +60 °C. "Sommer"-Gummimischungen verhärten
bereits bei niedrigen Plus-Graden, womit sich die Haftung auf der
Straße spürbar reduziert. Winterreifen-Typen bleiben weich und
verfügen zudem über ein spezielles Lamellen-Profil, das auf Schnee
und Eis besonders gut greift - also bei Witterungsbedingungen, die
überall in Deutschland und auch durchaus schon um den Gefrierpunkt
herum anzutreffen sei, erklärte der ADAC. "

Das erklärt Dipl.-Met. Lars Kirchhübel  von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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