VHDL16 DWSG 251000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 25.03.2014, 11:30 Uhr
Vor allem nach Osten hin tagsüber Regen- und Graupelschauer, oberhalb
etwa 600 m Schnee. Nachts stellenweise Glätte und örtlich Nebel.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag und auch am Nachmittag wechseln sich Wolken und
Sonnenschein ab. Etwas häufiger scheint die Sonne am Rhein. Vor allem
zwischen Untermain und Schwäbischer Alb bilden sich wiederholt Regen-
oder Graupelschauern. Vereinzelt können kurze Gewitter dabei sein. Im
Bergland fallen Schneeschauer. Dazwischen kommt aber auch mal die
Sonne heraus. Bei überwiegend schwachem Wind liegen die Höchstwerte
zwischen 4 Grad auf der Westalb und 11 Grad in der Kurpfalz.
In der Nacht zu Mittwoch klingen die Schauer ab. Gebietsweise zeigt
sich dann klarer Himmel. Stellenweise bildet sich Nebel. Die
Temperatur sinkt auf +1 bis -5 Grad. Streckenweise entsteht Glätte
durch Überfrieren von Nässe oder Reif.
Am Mittwoch halten sich teils stärkere Wolkenfelder, gebietsweise
lockert die Bewölkung aber auch auf und die Sonne kommt länger zum
Vorschein. Im Tagesverlauf können sich im Westen und Süden ganz
vereinzelt Schauer entwickeln, im Bergland sind es Schneeschauer. Die
Temperatur steigt auf 6 Grad im Bergland und 13 Grad im Rheintal. Der
Nordostwind weht schwach bis mäßig und lebt teils böig auf.
In der Nacht zum Donnerstag klart es gebietsweise auf, im Süden
halten sich eher mehr Wolken, es bleibt aber trocken. Die Luft kühlt
auf +2 bis -5 Grad ab. Stellenweise kann sich Reifglätte bilden.
Vereinzelt ist Nebel möglich.
Der Donnerstag zeigt sich oftmals von der heiteren Seite, im Süden
ziehen auch mal mehr Wolken durch. Dabei bleibt es zumeist trocken.
Bei in Böen mäßigem bis frischen Nordostwind werden 9 Grad im
Bergland und 16 Grad am nördlichen Oberrhein erreicht.
In der Nacht zu Freitag ist der Himmel oft klar oder gering bewölkt.
Es kühlt ab auf Werte zwischen +5 und 0 Grad. Vereinzelt ist in
südöstlichen feuchten Niederungen Nebel möglich.
Am Freitag bleibt es im Westen und Norden meist freundlich mit
geringer bis aufgelockerter Bewölkung. Im Südosten muss dagegen auch
zum Teil mit stärkerer Bewölkung gerechnet werden, aber auch dort
bleibt es meist trocken. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 10
Grad im Bergland und 16 Grad im nördlichen Rheintal. Der geringe bis
mäßige Nordostwind kann in Böen frisch aufleben.
In der Nacht zu Samstag ist es meist nur gering bewölkt, zu Nebel
kommt es eher selten. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen +4 und
+0 Grad.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 25.03.2014, 11:30 Uhr -
Derzeit herrschen zahlreiche Tiefs über weite Teile Europas. Während
Tief Hannelore weiter nach Nordosten abzieht und nur noch das Wetter
in den nördlichen Teilen von Norwegen, Schweden, Finnland und
Russland beeinflusst, sorgt Tief Ilse und deren Ausläufer für
unbeständiges Wetter vom Baltikum bis nach Griechenland. Damit ist
sie auch für das wechselhafte Wetter in Deutschland mit
verantwortlich. Zusammen mit einem Hoch über Skandinavien gelangen
feuchte polare Luftmassen aus Norden in das Bundesgebiet.
Da die Sonne schon deutlich an Stärke gewonnen hat, kann sie tagsüber
die Bodenschicht jedoch kräftig erwärmen. Während die warme Luft am
Boden aufsteigen möchte, will die in höheren Schichten eingeflossene
kalte Luft absinken. Die vertikale Durchmischung führt schließlich
zur Ausbildung von Schauern, die teils bis in tiefe Lagen als Graupel
fallen. Da die Höhenluft heute teilweise noch besonders kalt ist,
sind die Hebungsvorgänge der Luft stark genug, dass sich örtlich
sogar ein paar kurze Gewitter bilden können.
Im weiteren Verlauf der Woche zieht Tief Ilse unter Abschwächung über
Südschweden hinweg in die Nordsee und führt bis Mittwochabend
besonders in Norddeutschland zu Regenfällen. Tief Jutta, das derzeit
noch die Britischen Inseln und den Westen Frankreichs mit
Niederschlägen versorgt, verlagert sich weiter in den Mittelmeerraum.
Bei einer östlichen Strömung gelangt Deutschland ab Mittwochabend von
Norden her wieder zunehmend unter Hochdruckeinfluss. Mit größeren
Sonnenanteilen steigen auch die Temperaturen zum Wochenende wieder
auf frühlingshafte Werte bis an die 20 Grad Marke.
Bis dahin muss aber insbesondere nachts noch mit winterlichen
Straßenverhältnissen gerechnet werden. In der kalten Luft muss in den
kommenden Nächten bei Aufklaren mit leichtem, über Schnee auch mit
mäßigem Frost gerechnet werden. Die durch Regenschauer teilweise
feuchten Straßen können entsprechend sehr glatt werden. Winterreifen
sind also weiterhin noch sinnvoll. Weitere Infos zu diesem Thema
finden sie auch im "Thema des Tages" auf der Homepage des Deutschen
Wetterdienstes.
Das erklärt Dipl.- Met. Lars Kirchhübel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
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