SXEU31 DWAV DWD Synoptische Uebersicht KURZFRIST (Abend)
SXEU31 DWAV 261800
S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
ausgegeben am Freitag, den 26.07.2013 um 18 UTC
Markante Wettererscheinungen:
Hochsommerlich heiß. Am Samstag nur im Nordwesten und im Bergland einzelne Gewitter
(Unwettergefahr) Am Sonntag überall erhöhte Unwettergefahr.
Synoptische Entwicklung bis Montag 12 UTC
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Aktuell ... liegt Deutschland unter einem kräftigen Höhenkeil, der sich von Algerien aus
nordwärts bis Skandinavien erstreckt. Seine Achse liegt heute Abend etwa über der
Osthälfte Deutschlands. Der Höhenkeil wird durch kräftige Warmluftadvektion gestützt, die
eine heiße Luftmasse aus der westlichen Sahara über die westliche Iberische Halbinsel und
Frankreich hinweg zu uns transportiert. An der Nordwestflanke dieses Keils wird heute
Abend ein Kurzwellentrog, der allerdings im Geopotenzialfeld kaum auszumachen ist,
nordwärts geführt. Hebung wird aber berechnet und die korrespondierende Linie von Schauern
und Gewittern liegt derzeit über dem Nordwesten Deutschlands. Über dem äußersten
Nordwesten liegt derzeit auch die in eine flache Rinne eingebettete Front, die heiße Luft
über Deutschland von nur weniger kühlerer Luft westlich davon abgrenzt. Im Umfeld dieser
Front sind auch in der kommenden Nacht immer wieder Gewitter möglich, wobei hauptsächlich
ein Gebiet vom Emsland bis nach Schleswig-Holstein betroffen sein sollte. Hier sollten
Gewitterwarnungen mit Starkregen bis 25 mm ausreichen. Die kräftigen Gewitterzellen, die
heute Nachmittag über Baden-Württemberg Unwetter zur Folge hatten, haben sich mittlerweile
aufgelöst. Nachdem die Gewittertätigkeit abseits des Frontbereichs vom Tagesgang gesteuert
ist, sollte es in den Nachtstunden in großen Teilen des Landes warnfrei bleiben. In der
immer wärmer werdenden Luftmasse kühlt es allerdings kaum ab, in einigen Gebieten wird die
20-Grad-Marke nicht unterschritten.
Samstag ... verlagert sich der Höhenrücken nur ganz langsam ostwärts und verbreitert sich
sogar noch, so dass das Potenzial über Deutschland noch nicht zurück geht. Seine Achse
erreicht bis zum Abend das westliche Polen und Tschechien, so dass dann ganz Deutschland
auf seiner antizyklonalen Rückseite liegt. Insbesondere bei Cosmo-EU ist aber ein
Kurzwellentrog, der am Nachmittag und Abend den Nordwesten Deutschlands überquert,
deutlich zu finden. Auch der Frontbereich schleift nach wie vor innerhalb einer flachen
Rinne über den Nordwesten Deutschlands hinweg. Da dieser in Folge des Kurzwellentroges am
Nachmittag unter kräftige Hebung gelangt, sind starke Gewitterentwicklungen zu erwarten,
deren Schwerpunkt aber eher außerhalb Deutschlands liegen sollte. Ab dem Nachmittag
könnten aber zunächst der Niederrhein und das Emsland, in den Abendstunden dann
Ostfriesland und Schleswig-Holstein von starken Gewittern betroffen sein. Sämtliche
Zutaten für heftige Gewitterentwicklungen sind dabei vorhanden. Die Scherung ist
ausreichend, um organisierte Strukturen zu erlauben. Zudem besteht bei sehr niedrigen KKNs
auch eine gewisse Tornadogefahr.
Außerhalb dieses Bereichs sind sicherlich im Bergland wieder einzelne Hitzegewitter
möglich, wobei organisierte Strukturen dort aber kaum auftreten sollten. Unwettergefahr
(bis in den violetten Bereich hinein) besteht aber durch Starkregen an langsam ziehenden
Zellen. Auch Hagel ist in der stark überhitzten Atmosphäre ein Thema. Die Temperatur
steigt fast deutschlandweit auf über 30 Grad, im Süden sind verbreitet 34 bis 38 Grad zu
erwarten, so dass die Wärmebelastung weiter zunimmt.
In der Nacht zum Sonntag kühlt es demzufolge noch weniger ab als in der Nacht zuvor.
Verbreitet muss mit Tropennächten gerechnet werden, Ausnahme hiervon ist nur das Bergland,
das Alpenvorland, sowie die üblichen "Kältelöcher". In Kuppenlagen sind Minima über 25
Grad möglich. Die vereinzelten Gewitter im Bergland lassen in der Nacht rasch nach, auch
die an den Kurzwellentrog gebundenen Gewitter ziehen aus Schleswig-Holstein nordwärts ab.
Allerdings ist es durchaus möglich, dass sich im Bereich der Front im äußersten Westen und
Nordwesten weitere Gewitter bilden, die aber mangels starker Hebung und tagsgangbedingt
dann wohl nur "ocker" sein dürften.
Sonntag ... verlagert sich der Höhenrücken mit seiner Achse weiter nach Zentralpolen und
zum Bottnischen Meerbusen. Von Westen her gelangt Deutschland zunehmend auf die
Vorderseite eines Langwellentroges, dessen Achse in etwa von Irland nach Portugal
gerichtet ist. Bereits in den Frühstunden greift von Westen her kräftige
Vorticityadvektion auf Deutschland über und eine Konvergenzlinie, die der eigentlich Front
voraus läuft greift auf die westlichen Landesteile über. Diese dürfte am Abend bereits den
Osten erreicht haben, wenn auf den Westen die eigentliche Kaltfront übergreift. Bereits
hinter der Konvergenz geht die Temperatur im Westen Deutschlands schon zurück, so dass
dort die 30-Grad-Marke teils nicht mehr erreicht wird. Der Osten Deutschlands gelangt
dagegen in den Bereich der wärmsten Luftmasse, so dass sich dort die Temperatur auf Werte
zwischen 34 und 39 Grad steigert, wobei es in der Lausitz am heißesten werden dürfte. Die
Schwere der Gewitter an der Konvergenz nimmt von West nach Ost deutlich zu. Bereits die am
Vormittag über der Westhälfte auftretenden Gewitter können teils Unwettercharakter haben,
wobei alle Warnelemente ins Spiel kommen. Am Nachmittag sind dann in der Osthälfte die
Bedingungen für schwere Konvektion geradezu ideal. Viel Feuchte (ppws 30 bis 40 mm), viel
Labilität (CAPE 1000 bis 2000), Hebung durch die Konvergenz und Vorticityadvektion und
mäßige hoch reichende Scherung, die sowohl linienhafte Gewitter als auch Superzellen
zulassen dürfte. Somit muss mit Starkregen bis in den violetten Bereich, großem Hagel und
Böen bis in den Orkanbereich gerechnet werden. Die bodennahe Scherung und noch recht hohe
KKNs sollten aber zumindest für Tornados nicht förderlich sein. Auch an der nachfolgenden
Kaltfront kann es noch Gewitter geben. Hier ist allerdings die Labilität schon deutlich
abgebaut. Damit rücken Orkanböen und Hagel wieder in den Hintergrund, bei starker Hebung
und ppws von 40 bis 50 mm sollte aber mit heftigem Starkregen gerechnet werden.
In der Nacht zum Montag verlagert sich die Kaltfront, an der die Gewitteraktivität langsam
schwächer werden dürfte, allmählich ostwärts. Durch einen von Westen heranrückenden
Kurzwellentrog, an dem die Strömung allmählich aufsteilt, wird sie aber immer langsamer
und bleibt über der Osthälfte liegen. Auch eine Wellenbildung ist möglich. An der Front
herrscht weiterhin kräftige Hebung und Scherung, außerdem werden ppws von 30 bis 50 mm
berechnet. Somit dürften gewittrig durchsetzte Starkregenfälle bis in den Unwetterbereich
hinein ein Thema werden. Die deutschen Modelle liefern auch durchaus deutliche Hinweise
darauf.
Montag ... schwenkt der o.e Kurzwellentrog über Deutschland hinweg und dahinter gerät
Deutschland in den Bereich einer diffluenten Westströmung. Im Bodendruckfeld greift ein
Keil des Azorenhochs allmählich auf Deutschland über. Die Kaltfront liegt anfangs noch
über den östlichen Landesteilen und kann dort gewittrigen Starkregen bringen, dürfte aber
bis zum Mittag nach Osten abziehen. Der nachfolgende Trog dürfte aber noch einige Gewitter
auslösen, da die Atmosphäre noch etwas labil ist. Teils werden von Cosmo-EU noch
CAPE-Werte bis an die 1000 J/kg gerechnet. Das Temperaturniveau normalisiert sich wieder,
so dass keine Warnungen vor Wärmebelastung mehr nötig sein werden. Die Höchstwerte werden
meist bei 24 bis 28 Grad liegen.
Modellvergleich und -einschätzung
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Bis Sonntag sind sich die Modelle bezüglicher der synoptischen Basisfelder weitgehend
einig. Am Montag simulieren GFS und EZMW (00 UTC) den Abzug der Kaltfront nach Osten
deutlich langsamer. Demzufolge müsste in der Osthälfte Deutschlands am Montag noch bis zum
Abend mit unwetterartigen Regenmengen gerechnet werden. Die Tendenz zu sehr ergiebigen
Regenfällen und dieser schleifenden Kaltfront zeigen alle Modelle.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Peter Hartmann
S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
ausgegeben am Freitag, den 26.07.2013 um 18 UTC
Markante Wettererscheinungen:
Hochsommerlich heiß. Am Samstag nur im Nordwesten und im Bergland einzelne Gewitter
(Unwettergefahr) Am Sonntag überall erhöhte Unwettergefahr.
Synoptische Entwicklung bis Montag 12 UTC
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Aktuell ... liegt Deutschland unter einem kräftigen Höhenkeil, der sich von Algerien aus
nordwärts bis Skandinavien erstreckt. Seine Achse liegt heute Abend etwa über der
Osthälfte Deutschlands. Der Höhenkeil wird durch kräftige Warmluftadvektion gestützt, die
eine heiße Luftmasse aus der westlichen Sahara über die westliche Iberische Halbinsel und
Frankreich hinweg zu uns transportiert. An der Nordwestflanke dieses Keils wird heute
Abend ein Kurzwellentrog, der allerdings im Geopotenzialfeld kaum auszumachen ist,
nordwärts geführt. Hebung wird aber berechnet und die korrespondierende Linie von Schauern
und Gewittern liegt derzeit über dem Nordwesten Deutschlands. Über dem äußersten
Nordwesten liegt derzeit auch die in eine flache Rinne eingebettete Front, die heiße Luft
über Deutschland von nur weniger kühlerer Luft westlich davon abgrenzt. Im Umfeld dieser
Front sind auch in der kommenden Nacht immer wieder Gewitter möglich, wobei hauptsächlich
ein Gebiet vom Emsland bis nach Schleswig-Holstein betroffen sein sollte. Hier sollten
Gewitterwarnungen mit Starkregen bis 25 mm ausreichen. Die kräftigen Gewitterzellen, die
heute Nachmittag über Baden-Württemberg Unwetter zur Folge hatten, haben sich mittlerweile
aufgelöst. Nachdem die Gewittertätigkeit abseits des Frontbereichs vom Tagesgang gesteuert
ist, sollte es in den Nachtstunden in großen Teilen des Landes warnfrei bleiben. In der
immer wärmer werdenden Luftmasse kühlt es allerdings kaum ab, in einigen Gebieten wird die
20-Grad-Marke nicht unterschritten.
Samstag ... verlagert sich der Höhenrücken nur ganz langsam ostwärts und verbreitert sich
sogar noch, so dass das Potenzial über Deutschland noch nicht zurück geht. Seine Achse
erreicht bis zum Abend das westliche Polen und Tschechien, so dass dann ganz Deutschland
auf seiner antizyklonalen Rückseite liegt. Insbesondere bei Cosmo-EU ist aber ein
Kurzwellentrog, der am Nachmittag und Abend den Nordwesten Deutschlands überquert,
deutlich zu finden. Auch der Frontbereich schleift nach wie vor innerhalb einer flachen
Rinne über den Nordwesten Deutschlands hinweg. Da dieser in Folge des Kurzwellentroges am
Nachmittag unter kräftige Hebung gelangt, sind starke Gewitterentwicklungen zu erwarten,
deren Schwerpunkt aber eher außerhalb Deutschlands liegen sollte. Ab dem Nachmittag
könnten aber zunächst der Niederrhein und das Emsland, in den Abendstunden dann
Ostfriesland und Schleswig-Holstein von starken Gewittern betroffen sein. Sämtliche
Zutaten für heftige Gewitterentwicklungen sind dabei vorhanden. Die Scherung ist
ausreichend, um organisierte Strukturen zu erlauben. Zudem besteht bei sehr niedrigen KKNs
auch eine gewisse Tornadogefahr.
Außerhalb dieses Bereichs sind sicherlich im Bergland wieder einzelne Hitzegewitter
möglich, wobei organisierte Strukturen dort aber kaum auftreten sollten. Unwettergefahr
(bis in den violetten Bereich hinein) besteht aber durch Starkregen an langsam ziehenden
Zellen. Auch Hagel ist in der stark überhitzten Atmosphäre ein Thema. Die Temperatur
steigt fast deutschlandweit auf über 30 Grad, im Süden sind verbreitet 34 bis 38 Grad zu
erwarten, so dass die Wärmebelastung weiter zunimmt.
In der Nacht zum Sonntag kühlt es demzufolge noch weniger ab als in der Nacht zuvor.
Verbreitet muss mit Tropennächten gerechnet werden, Ausnahme hiervon ist nur das Bergland,
das Alpenvorland, sowie die üblichen "Kältelöcher". In Kuppenlagen sind Minima über 25
Grad möglich. Die vereinzelten Gewitter im Bergland lassen in der Nacht rasch nach, auch
die an den Kurzwellentrog gebundenen Gewitter ziehen aus Schleswig-Holstein nordwärts ab.
Allerdings ist es durchaus möglich, dass sich im Bereich der Front im äußersten Westen und
Nordwesten weitere Gewitter bilden, die aber mangels starker Hebung und tagsgangbedingt
dann wohl nur "ocker" sein dürften.
Sonntag ... verlagert sich der Höhenrücken mit seiner Achse weiter nach Zentralpolen und
zum Bottnischen Meerbusen. Von Westen her gelangt Deutschland zunehmend auf die
Vorderseite eines Langwellentroges, dessen Achse in etwa von Irland nach Portugal
gerichtet ist. Bereits in den Frühstunden greift von Westen her kräftige
Vorticityadvektion auf Deutschland über und eine Konvergenzlinie, die der eigentlich Front
voraus läuft greift auf die westlichen Landesteile über. Diese dürfte am Abend bereits den
Osten erreicht haben, wenn auf den Westen die eigentliche Kaltfront übergreift. Bereits
hinter der Konvergenz geht die Temperatur im Westen Deutschlands schon zurück, so dass
dort die 30-Grad-Marke teils nicht mehr erreicht wird. Der Osten Deutschlands gelangt
dagegen in den Bereich der wärmsten Luftmasse, so dass sich dort die Temperatur auf Werte
zwischen 34 und 39 Grad steigert, wobei es in der Lausitz am heißesten werden dürfte. Die
Schwere der Gewitter an der Konvergenz nimmt von West nach Ost deutlich zu. Bereits die am
Vormittag über der Westhälfte auftretenden Gewitter können teils Unwettercharakter haben,
wobei alle Warnelemente ins Spiel kommen. Am Nachmittag sind dann in der Osthälfte die
Bedingungen für schwere Konvektion geradezu ideal. Viel Feuchte (ppws 30 bis 40 mm), viel
Labilität (CAPE 1000 bis 2000), Hebung durch die Konvergenz und Vorticityadvektion und
mäßige hoch reichende Scherung, die sowohl linienhafte Gewitter als auch Superzellen
zulassen dürfte. Somit muss mit Starkregen bis in den violetten Bereich, großem Hagel und
Böen bis in den Orkanbereich gerechnet werden. Die bodennahe Scherung und noch recht hohe
KKNs sollten aber zumindest für Tornados nicht förderlich sein. Auch an der nachfolgenden
Kaltfront kann es noch Gewitter geben. Hier ist allerdings die Labilität schon deutlich
abgebaut. Damit rücken Orkanböen und Hagel wieder in den Hintergrund, bei starker Hebung
und ppws von 40 bis 50 mm sollte aber mit heftigem Starkregen gerechnet werden.
In der Nacht zum Montag verlagert sich die Kaltfront, an der die Gewitteraktivität langsam
schwächer werden dürfte, allmählich ostwärts. Durch einen von Westen heranrückenden
Kurzwellentrog, an dem die Strömung allmählich aufsteilt, wird sie aber immer langsamer
und bleibt über der Osthälfte liegen. Auch eine Wellenbildung ist möglich. An der Front
herrscht weiterhin kräftige Hebung und Scherung, außerdem werden ppws von 30 bis 50 mm
berechnet. Somit dürften gewittrig durchsetzte Starkregenfälle bis in den Unwetterbereich
hinein ein Thema werden. Die deutschen Modelle liefern auch durchaus deutliche Hinweise
darauf.
Montag ... schwenkt der o.e Kurzwellentrog über Deutschland hinweg und dahinter gerät
Deutschland in den Bereich einer diffluenten Westströmung. Im Bodendruckfeld greift ein
Keil des Azorenhochs allmählich auf Deutschland über. Die Kaltfront liegt anfangs noch
über den östlichen Landesteilen und kann dort gewittrigen Starkregen bringen, dürfte aber
bis zum Mittag nach Osten abziehen. Der nachfolgende Trog dürfte aber noch einige Gewitter
auslösen, da die Atmosphäre noch etwas labil ist. Teils werden von Cosmo-EU noch
CAPE-Werte bis an die 1000 J/kg gerechnet. Das Temperaturniveau normalisiert sich wieder,
so dass keine Warnungen vor Wärmebelastung mehr nötig sein werden. Die Höchstwerte werden
meist bei 24 bis 28 Grad liegen.
Modellvergleich und -einschätzung
----------------------------------------------------------------
Bis Sonntag sind sich die Modelle bezüglicher der synoptischen Basisfelder weitgehend
einig. Am Montag simulieren GFS und EZMW (00 UTC) den Abzug der Kaltfront nach Osten
deutlich langsamer. Demzufolge müsste in der Osthälfte Deutschlands am Montag noch bis zum
Abend mit unwetterartigen Regenmengen gerechnet werden. Die Tendenz zu sehr ergiebigen
Regenfällen und dieser schleifenden Kaltfront zeigen alle Modelle.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Peter Hartmann