VHDL16 DWSG 201000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg


VHDL16 DWSG 201000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart am Montag, 20.05.2013, 11:30 Uhr

Heute im Tagesverlauf einzelne Schauer, vor allem südöstlich der Alb 
auch Gewitter. Stark windig, im Schwarzwald einzelne Sturmböen. 
Nachts warnfrei.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute zeigt sich ein wechselnd bewölkter Himmel, im Südosten setzt 
sich die Sonne anfangs etwas häufiger durch. In Nordbaden und im 
Kraichgau fällt anfangs auch leichter Regen, im Tagesverlauf 
entwickeln sich auch in den übrigen Regionen einzelne Schauer. Am 
Nachmittag können vor allem südöstlich der Alb örtlich auch Blitz und
Donner dabei sein. Das Quecksilber erreicht Werte zwischen 10 Grad im
Bergland und 17 Grad im Rheintal. Der Wind weht meist mäßig aus 
Südwest und frischt vor allem in Schauer- und Gewitternähe stark bis 
stürmisch auf, in den Hochlagen des Schwarzwaldes muss mit Sturmböen 
gerechnet werden.

In der Nacht zum Dienstag kann vor allem im Westen Regen auftreten, 
nach Südosten hin regnet es kaum. Die Temperatur sinkt auf 9 bis 4 
Grad. In freien Lagen des Berglandes können starke Böen, in den 
Gipfellagen des Schwarzwaldes können noch zeitweise stürmische Böen 
aus Südwest auftreten. 

Am Dienstag kommt es bei starker Bewölkung zu teils schauerartig 
verstärkten Regenfällen. Im Tagesverlauf sind auch Gewitter möglich. 
Die Höchsttemperatur liegt zwischen 10 Grad im Bergland und bis 17 
Grad am Rhein. Der schwache bis mäßige südwestliche Wind kann 
zeitweilig stark böig aufleben, in den Gipfellagen des Schwarzwaldes 
sind Sturmböen möglich.

In der Nacht zu Mittwoch fällt aus starker Bewölkung gebietsweise 
schauerartig verstärkter Regen. Die Tiefsttemperatur liegt zwischen 9
und 4 Grad. 

Am Mittwoch ist es meist stark bewölkt und es regnet zunächst 
zeitweise. Im Tagesverlauf zeigt sich auch mal die Sonne. Dann kommen
örtlich Schauer, vereinzelt auch Gewitter auf. Die Höchstwerte liegen
zwischen 9 Grad im Bergland und 15 Grad am Rhein. Der Wind weht 
schwach bis mäßig aus West bis Nordwest, in Schauer- und Gewitternähe
sind starke Böen möglich. 

In der Nacht zu Donnerstag fällt bei überwiegend starker Bewölkung 
gelegentlich etwas Regen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 7 und 2 
Grad. 

Am Donnerstag verdichtet sich die anfangs noch aufgelockerte 
Bewölkung. Vor allem nachmittags kommen von Westen her Schauer und 
örtliche Gewitter auf. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 6 Grad 
im Bergland und 12 Grad im Rheintal. Es weht ein mäßiger bis frischer
West- bis Nordwestwind, der in Böen stark, in Gewitternähe stürmisch 
auflebt.

In der Nacht zu Freitag wird wechselnde Bewölkung erwartet. 
Vereinzelt kommt es zu Schauern, die im höheren Bergland in Form von 
Schnee und Schneeregen fallen und dort auch für örtliche Glätte 
sorgen können. Die Tiefstwerte liegen durch die einfließende Kaltluft
nur zwischen 4 Grad im Rheintal und -1 Grad im Bergland. 

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 20.05.2013, 11:30 Uhr -
Tief Bob ist das einzige Druckgebilde, das namentlich noch auf der 
Wetterkarte zu sehen ist. Die sonstigen Hochs und Tiefs sind viel zu 
weit entfernt um unser Wetter zu beeinflussen und bleiben daher 
namenlos.
Das Tiefdruckgebiet, das unser Wetter seit und für die nächsten Tage 
bestimmt, wird namenlos bleiben; denn es ist ein Höhentief, also 
nicht auf den Bodenwetterkarten zu sehen. Die bekommt der 
Nichtmeteorologe normalerweise nicht zu sehen.
Bob selbst schwimmt derzeit durch die Ostsee Richtung Finnland und 
bringt 
dem Norden einige Wolken und vereinzelt ein paar Tropfen.
Die unwetterartigen Regenfälle in Rheinland Pfalz und dem Saarland 
haben mit Bob nicht so viel zu tun. Sie wurden von dem Höhentief 
verursacht
und haben in der offiziellen Messperiode von 7 bis 7 Uhr entlang der 
Nahe verbreitet 40 bis 50 Liter gebracht und es regnet dort noch 
weiter.
Die dort üblichen Monatsmengen belaufen sich auf etwa 70 Liter. 
Manche Stationen werden also bis zum Ende des Dauerregens innerhalb 
von 24 Stunden ihr Monatssoll messen. Das sind örtlich die stärksten 
Tagesniederschläge, die seit Messbeginn im Mai fielen. Auch 
Allzeitrekorde sind gefährdet, aber noch nicht gefallen.
Morgen früh ist dort also entlang von Mosel und Nahe Verkehrsfunk 
hören vor der Fahrt zur Arbeit angesagt.
Kurzzeitig noch heftiger ging es gestern in Nordbayern zu, dort 
fielen bei Gewittern in Bad Neustadt am Grabfeld und Lohr am Main 38 
Liter in etwa einer Stunde.

Und wie geht es weiter?
Kurz gesagt Bürowetter, da verpasst man draußen nicht so viel.
Das Höhentief bleibt voraussichtlich bis in die nächste Woche hinein 
unser wetterbestimmendes System. Das bedeutet sehr kühles Wetter im 
Süden, nach Norden hin und im Osten ein paar Grad wärmer und alle 
Wetterelemente, die einem so einfallen.
Gewitter, Schauer, Sonnenschein, Dauerregen, Sturm.
Logischerweise sind im Mai bei so einer Wetterlage auch Frost und 
Schnee im Programm:
Allerdings nur in den Hochlagen der Mittelgebirge über etwa 700m, wo 
der Donnerstag durchaus mit einer Schneedecke beginnen kann; wenn's 
ganz dumm kommt, kann es auch auf den Gipfellagen der A45 in gut 500m
Höhe schneien.
Und sollte sich der wolkenlose Himmel nachts einstellen, kann es je 
nach Meereshöhe Frost oder Bodenfrost geben.

Das erklärt Dipl.-Met. Christoph Hartmann  von der

Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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