VHDL16 DWSG 191000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg


VHDL16 DWSG 191000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart am Sonntag, 19.05.2013, 11:30 Uhr

Am Nachmittag und Abend im Norden teils gewittriger Starkregen, im 
Süden einzelne Gewitter. Nachts stellenweise Nebel, im 
Hochschwarzwald Sturmböen.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute überwiegt starke Bewölkung, lediglich im Norden gibt es anfangs
noch Auflockerungen. Von Süden breiten sich teils schauerartig 
verstärkte Regenfälle im Tagesverlauf bis in den Nordosten aus. Zuvor
sind im Nordosten örtlich Gewitter möglich. Am Nachmittag und Abend 
können auch im Süden einzelne Gewitter auftreten. Die Temperatur 
erreicht 9 Grad im Schwarzwald und Werte um 20 Grad an der Tauber. 
Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus Südwest bis West, der 
vor allem in Schauer- und Gewitternähe sowie im Nordosten stark böig 
auffrischen kann. 

In der Nacht zu Pfingstmontag muss im Norden zunächst noch mit zum 
Teil kräftigen Niederschlägen gerechnet werden, die im Verlauf der 
Nacht rasch nordwärts abziehen. Im Süden treten anfangs noch lokale 
Schauer auf. Im weiteren Verlauf lockert die Bewölkung nach Südosten 
hin gebietsweise auf. Stellenweise bildet sich hier Nebel und die 
Luft kühlt auf Werte zwischen 9 und 3 Grad ab. In freien Lagen des 
Berglandes können starke Böen, in den Gipfellagen des Schwarzwaldes 
zeitweise Sturmböen aus Südwest auftreten. 

Am Pfingstmontag zeigt sich ein wechselnd wolkiger Himmel, im 
Südosten setzt sich die Sonne etwas häufiger durch. Es bilden sich 
örtlich Schauer, einzelne Gewitter kann es im Laufe des Nachmittags 
geben. Das Quecksilber erreicht Werte zwischen 11 Grad im Bergland 
und 17 Grad im Rheintal. Der Wind aus Südwest bis West weht meist 
mäßig und frischt vor allem in Schauer- und Gewitternähe stark böig 
bis stürmisch auf, in den Hochlagen des Schwarzwaldes muss mit 
Sturmböen gerechnet werden.

In der Nacht zum Dienstag fällt gebietsweise Regen, nach Südosten hin
regnet es kaum. Die Temperatur sinkt auf 9 bis 4 Grad. In freien 
Lagen des Berglandes können starke Böen, in den Gipfellagen des 
Schwarzwaldes zeitweise Sturmböen aus Südwest auftreten. 

Am Dienstag kommt es bei starker Bewölkung zu teils schauerartig 
verstärkten Regenfällen. Im Tagesverlauf sind vereinzelt auch 
Gewitter möglich. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 10 Grad im 
Bergland und bis 16 Grad am Rhein. Der schwache bis mäßige 
südwestliche Wind kann zeitweilig stark böig aufleben, in den 
Gipfellagen des Schwarzwaldes sind Sturmböen möglich.

In der Nacht zu Mittwoch fällt aus starker Bewölkung gebietsweise 
schauerartig verstärkter Regen. Die Tiefsttemperatur liegt zwischen 
10 und 5 Grad. 

Am Mittwoch ist es meist stark bewölkt und es regnet zunächst 
zeitweise. Im Tagesverlauf zeigt sich auch mal die Sonne. Dann kommen
örtlich Schauer, vereinzelt auch Gewitter auf. Die Höchstwerte liegen
zwischen 10 Grad im Bergland und 16 Grad am Rhein. Der Wind weht 
schwach bis mäßig aus West bis Nordwest, in Schauer- und Gewitternähe
sind starke Böen möglich. 

In der Nacht zu Donnerstag fällt bei überwiegend starker Bewölkung 
gelegentlich etwas Regen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 8 und 4 
Grad. 

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 19.05.2013, 11:30 Uhr -
Ein Blick auf die Wetterkarte zeigt uns erneut nur männliche Namen.
Alfred und Bob. Die Unwetter vom Freitag hingen mit Alfred zusammen, 
die erwarteten Starkregenfälle mit Bob, der von Frankreich kommend, 
Deutschland langsam nordostwärts überquert.
Die beiden Tiefs, die man auf den heimischen Barometern eher im 
Bereich "Veränderlich" registriert, sind nur ein Abklatsch dessen, 
was sich in der Höhe abspielt. Dort brodelt es gewaltig rum, was ja 
einige Thüringer und Nordosthessen am Freitag und in der Nacht zu 
Samstag zu spüren bekommen haben. 
Und genau so verhält es sich mit Bob. Auch der tut auf dem Barometer 
so harmlos, bringt aber voraussichtlich Gewitter mit Starkregen im 
Südosten und Dauerregen im Westen. Da wird voraussichtlich an einigen
Orten innert 24 Stunden das Monatssoll erreicht oder überschritten 
werden.
Montag und Dienstag sollte man bei Fahrten in Westdeutschlands 
Flusstälern zuerst mal den Verkehrsfunk abhören.
Im Osten hält sich das schöne Wetter noch ein bisschen, aber auch 
dort ist das Thema Sommertage bis auf Weiteres abgehakt. Aber 
wenigstens 20 Grad wird es noch morgen und am Dienstag noch werden.
Ansonsten decken wir besser das Mäntelchen des Schweigens über das 
Wetter der kommenden Woche.
Viele Wolken und Temperaturen im Bereich kühl bis sehr kühl bestimmen
das Wetter.
Es wird kaum einen absolut trockenen Tag geben, es gibt sogar 
Hinweise darauf, dass sich örtlich auch Dauerregen einstellen könnte.

Auch das Wort Schneefallgrenze wird in den Berichten wieder 
erscheinen; allerdings nur für die Gipfellagen der Mittelgebirge.
Und sollte es tatsächlich nachts mal länger aufklaren, kommt auch 
Väterchen Frost wieder ins Spiel, allerdings auch der nur in den 
inzwischen sprichwörtlich gewordenen "höher gelegenen Mulden", d.h. 
also in einzelnen Mittelgebirgstälern. Bodenfrost kann es aber dann 
überall geben.
Wer meint hier beim Wort "Schnee" schon wieder Rekordwerte rauslesen 
zu müssen, der irrt.
So gab es in Cottbus, das bekanntermaßen nicht im Gebirge liegt, am 
18. Mai schon mal 10 cm Neuschnee. Und in mittleren 
Mittelgebirgslagen um 600m kann es sogar im Juni nicht nur schneien, 
er bleibt vereinzelt auch liegen. 

Das erklärt Dipl.-Met. Christoph Hartmann  von der

Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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