DWD -> WARNLAGEBERICHT für Deutschland -
VHDL30 DWOG 211800 COR
Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Mittwoch, 21.02.2018, 23:18 Uhr
Im Hochschwarzwald Sturmböen. Nachts leichter bis mäßiger Frost und
besonders im Nordosten sowie im Alpenraum Glätte.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Donnerstag, 22.02.2018, 21:00 Uhr:
Deutschland liegt am Rande eines Hochs über Nordosteuropa, an dessen
Südflanke von Osten her allmählich kältere Festlandsluft herangeführt
wird.
Heute Nacht und in der Früh fällt an den Alpen gebietsweise etwas
Schnee und auch im Ostseeküstenbereich sind leichte Schneeschauer zu
erwarten. Die Neuschneemengen bleiben aber gering und örtlich gibt es
Straßenglätte.
Verbreitet gibt es leichten bis mäßigen, im Süden und in den
östlichen Mittelgebirgen bei klarem Himmel über Schnee stellenweise
auch strengen Frost, aber aufgrund der trockenen Luftmasse weiterhin
kaum Nebel und Glätte.
In einigen Mittelgebirgskammlagen, vor allem im Schwarzwald, gibt es
stürmische Böen, exponiert auch Sturmböen aus Ost bis Nordost.
Tagsüber frischt der Ost- bis Nordostwind über der Mitte und dem
Süden weiter auf. Besonders in den Kammlagen der Mittelgebirge weht
er stark böig bis stürmisch (Bft 7 bis 8), im Hochschwarzwald treten
Sturmböen Bft 9, auf dem Fichtelberg einzelne schwere Sturmböen Bft
10 auf. Der Wind greift vom Saarland bis zum Thüringer Wald, im
ostbayerischen Mittelgebirgsraum und im südlichen Oberschwaben sowie
im Bodenseeumfeld böig bis in tiefe Lagen bzw in einige Täler durch
(Bft 7).
Am Alpenrand fällt weiterhin etwas Schnee mit unbedeutenden
Neuschneemengen, auch im Ostseeumfeld kann es einzelne Schneeschauer
geben. Es tritt Glätte auf. Die Höchstwerte verbleiben besonders
südlich der Donau sowie vom Thüringer Becken bis ins
Erzgebirgsvorland und allgemein im Bergland im leichten
Dauerfrostbereich.
In der Nacht zum Freitag gibt es in den Kamm- und Gipfellagen der
Mittelgebirge weiterhin steife bis stürmische Böen, auf exponierten
Gipfeln Sturmböen aus Ost bis Nordost. Im ostbayerischen
Mittelgebirgsraum muss auch in einigen Tälern noch mit steifen Böen
gerechnet werden ("Böhmischer Wind"), ansonsten schwächt sich der
Wind in den Niederungen allgemein ab.
Verbreitet gibt es leichten bis mäßigen, stellenweise auch strengen
Frost.
Von der Schwäbischen Alb bis ins Alpenvorland und im Ostseeumfeld
fällt weiterhin etwas Schnee.
Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:
FROST: Nachts und in der Früh deutschlandweit leichter bis mäßiger,
bei klarem Himmel über Schnee auch strenger Frost. Tagsüber im Süden
und im östlichen sowie zentralen Mittelgebirgsraum leichter
Dauerfrost.
GLÄTTE: Besonders im Nordosten und im Alpenraum örtlich Glätte durch
etwas Schnee oder überfrierender Nässe.
STURMBÖEN: Im Hochschwarzwald gelegentlich Sturmböen oberhalb von
1000 m.
Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 22.02.2018, 05:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Olaf Jens
Winninghoff
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Warnlagebericht für Deutschland
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am Mittwoch, 21.02.2018, 23:18 Uhr
Im Hochschwarzwald Sturmböen. Nachts leichter bis mäßiger Frost und
besonders im Nordosten sowie im Alpenraum Glätte.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Donnerstag, 22.02.2018, 21:00 Uhr:
Deutschland liegt am Rande eines Hochs über Nordosteuropa, an dessen
Südflanke von Osten her allmählich kältere Festlandsluft herangeführt
wird.
Heute Nacht und in der Früh fällt an den Alpen gebietsweise etwas
Schnee und auch im Ostseeküstenbereich sind leichte Schneeschauer zu
erwarten. Die Neuschneemengen bleiben aber gering und örtlich gibt es
Straßenglätte.
Verbreitet gibt es leichten bis mäßigen, im Süden und in den
östlichen Mittelgebirgen bei klarem Himmel über Schnee stellenweise
auch strengen Frost, aber aufgrund der trockenen Luftmasse weiterhin
kaum Nebel und Glätte.
In einigen Mittelgebirgskammlagen, vor allem im Schwarzwald, gibt es
stürmische Böen, exponiert auch Sturmböen aus Ost bis Nordost.
Tagsüber frischt der Ost- bis Nordostwind über der Mitte und dem
Süden weiter auf. Besonders in den Kammlagen der Mittelgebirge weht
er stark böig bis stürmisch (Bft 7 bis 8), im Hochschwarzwald treten
Sturmböen Bft 9, auf dem Fichtelberg einzelne schwere Sturmböen Bft
10 auf. Der Wind greift vom Saarland bis zum Thüringer Wald, im
ostbayerischen Mittelgebirgsraum und im südlichen Oberschwaben sowie
im Bodenseeumfeld böig bis in tiefe Lagen bzw in einige Täler durch
(Bft 7).
Am Alpenrand fällt weiterhin etwas Schnee mit unbedeutenden
Neuschneemengen, auch im Ostseeumfeld kann es einzelne Schneeschauer
geben. Es tritt Glätte auf. Die Höchstwerte verbleiben besonders
südlich der Donau sowie vom Thüringer Becken bis ins
Erzgebirgsvorland und allgemein im Bergland im leichten
Dauerfrostbereich.
In der Nacht zum Freitag gibt es in den Kamm- und Gipfellagen der
Mittelgebirge weiterhin steife bis stürmische Böen, auf exponierten
Gipfeln Sturmböen aus Ost bis Nordost. Im ostbayerischen
Mittelgebirgsraum muss auch in einigen Tälern noch mit steifen Böen
gerechnet werden ("Böhmischer Wind"), ansonsten schwächt sich der
Wind in den Niederungen allgemein ab.
Verbreitet gibt es leichten bis mäßigen, stellenweise auch strengen
Frost.
Von der Schwäbischen Alb bis ins Alpenvorland und im Ostseeumfeld
fällt weiterhin etwas Schnee.
Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:
FROST: Nachts und in der Früh deutschlandweit leichter bis mäßiger,
bei klarem Himmel über Schnee auch strenger Frost. Tagsüber im Süden
und im östlichen sowie zentralen Mittelgebirgsraum leichter
Dauerfrost.
GLÄTTE: Besonders im Nordosten und im Alpenraum örtlich Glätte durch
etwas Schnee oder überfrierender Nässe.
STURMBÖEN: Im Hochschwarzwald gelegentlich Sturmböen oberhalb von
1000 m.
Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 22.02.2018, 05:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Olaf Jens
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