VHDL16 DWSG 161000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
VHDL16 DWSG 161000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 16.01.2013, 11:30 Uhr
Heute gebietsweise, vor allem im Osten auch schauerartiger
Schneefall, nachts ausweitend. Verbreitet Glätte.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute schneit es gebietsweise, vor allem im Nordosten auch
schauerartig verstärkt. Im Westen kann zeitweilig die Sonne
herauskommen. Es muss mit glatten Straßen gerechnet werden. Die
Höchstwerte liegen zwischen -6 Grad im Bergland und um 0 Grad am
südlichen Oberrhein. Der Wind weht mäßig und dreht im Tagesverlauf
auf nördliche Richtungen und kann im Bergland böig aufleben.
In der Nacht zum Donnerstag schneit es zeitweise, dabei im Nordstau
des Schwarzwaldes, der Alb und in Richtung Allgäu etwas stärker. Die
Tiefstwerte liegen zwischen -4 Grad am Oberrhein und bis -10 Grad im
Bergland. Verbreitet gibt es Glätte durch Schnee und überfrorene
Nässe.
Am Donnerstag schneit es zeitweise aus teils dichter Bewölkung,
vereinzelt kann sich auch mal die Sonne zeigen. Bei Höchstwerten
zwischen -8 Grad im Bergland und -1 Grad am Rhein muss streckenweise
mit Straßenglätte gerechnet werden. Der Wind weht schwach bis mäßig
aus Nord und kann im Bergland zeitweise böig auffrischen.
In der Nacht zum Freitag bleibt es wolkig bis bedeckt und vereinzelt
schneit es etwas. Die Luft kühlt auf -5 Grad am Rhein und bis -12
Grad im Bergland ab. Streckenweise kann es glatt werden.
Am Freitag überwiegt oftmals starke Bewölkung, vor allem in Baden
zeigt sich gelegentlich aber auch mal die Sonne. Nur anfangs kann es
ab und an noch etwas flöckeln. Die Höchsttemperatur liegt zwischen -7
Grad im Bergland und bis 0 Grad am Rhein. Der Wind weht schwach bis
mäßig aus Nordost bis Ost.
In der Nacht zu Samstag ist es bei anfangs wechselnder Bewölkung
zunächst noch trocken. In der zweiten Nachthälfte verdichten sich die
Wolken von Westen her. Die Tiefstwerte liegen zwischen -5 Grad am
Oberrhein und um -10 Grad auf der Ostalb. Gebietsweise besteht
Glättegefahr durch Schnee und Eis.
Am Samstag verdichtet sich von Westen her die Bewölkung und es kommt
bereits vormittags leichter Schneefall auf. Im Rheintal kann der
Niederschlag im Tagesverlauf auch mit Regen vermischt sein. Mit
zunehmender Schnee- und Eisglätte muss gerechnet werden. Der Wind
dreht von Südost auf Südwest und lebt im Tagesverlauf zunehmend böig
auf. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen +2 Grad im Rheintal und
-5 Grad im Osten.
In der Nacht zum Sonntag lassen die anfangs noch leichten, örtlichen
Schneefälle weiter nach. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen -1
Grad im Rheintal und -6 Grad im Osten. Es kommt verbreitet zu Glätte
durch Schnee und Eis.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 16.01.2013, 11:30 Uhr -
Deutschland liegt weitestgehend im Einflussbereich einer
Tiefdruckzone namens Feodor mit zwei Zentren. Dabei schwächt sich
Feodor I über der Mitte Deutschlands zunehmend ab und macht von
Norden Platz für die Hochdruckzone Bianca über Skandinavien, die sich
damit zumindest bis in den Norden bzw. Nordwesten Deutschlands
ausdehnt. Feodor II südlich der Alpen intensiviert sich und führt
wolkenreiche Luftmassen über die Alpen in den Süden.
Während sich das Wetter im Norden und Nordwesten unter leichtem
Hochdruckeinfluss etwas beruhigt, schneit es in der Mitte, im Osten
und im Süden zeitweise. Diese Schneefälle konzentrieren sich dabei
zunehmend auf den Süden und Südosten und können insbesondere an den
Alpen auch intensiver sein. In Staulagen muss mit 12-stündigen
Neuschneemengen um oder teils auch über 10 Zentimeter gerechnet
werden. Zum Freitag lässt die Niederschlagstätigkeit insgesamt nach
bevor im Laufe des Samstags neue Niederschläge und zumindest im
Südwesten voraussichtlich auch wieder etwas mildere Luft heranziehen.
Zuvor und auch weiterhin im Osten herrscht Dauerfrost und in den
Nächten muss gebietsweise, vor allem im Bergland sowie bei Aufklaren
über Schnee im Norden und Osten mit strengem Frost unter -10 Grad
gerechnet werden.
Eine kleine Erläuterung zum Thema Schneeerkennung im Radarbild ist im
heutigen Thema des Tages zu finden, denn: Es kann gebietsweise
schneien, obwohl im Radar keine Signale zu erkennen sind.
Das erklärt Dipl. Met. Sabine Krüger von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
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—-- Artikel wurde auf meinem iPad erstellt