VHDL16 DWSG 141000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg


VHDL16 DWSG 141000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 14.01.2013, 11:30 Uhr

Hier und da etwas Schnee und gebietsweise Glätte, sonst viele Wolken
und kalt.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute bleibt es wolkenverhangen, am ehesten zeigt sich die Sonne mal
im Norden und Nordwesten. Hier und da fällt gelegentlich etwas
Schnee. Die Temperatur erreicht Werte zwischen -5 Grad auf der Alb
und bis zu 0 Grad in Markgräfler Land. Der Wind weht schwach aus
meist nördlichen Richtungen.

In der Nacht zum Dienstag kann es aus den teils dichten Wolken
anfangs vor allem im Südosten vereinzelt geringen Schnee geben. Sonst
lockern die Wolken vorübergehend auch mal auf, vereinzelt kann sich
Nebel bilden. Die Luft kühlt sich auf -3 Grad am südlichen Oberrhein
und -8 Grad im Nordosten, im Bergland sinkt die Temperatur über
Schnee stellenweise bis -12 Grad ab. Es ist mit Glätte durch Schnee,
Reif oder überfrierende Nässe zu rechnen.

Am Dienstag verdichtet sich die Bewölkung rasch und im Westen kommt
leichter Schneefall auf, nach Osten hin schneit es nur noch
vereinzelt etwas. Gebietsweise muss mit Straßenglätte durch Schnee,
Matsch oder überfrierenden Nässe gerechnet werden. Die
Höchsttemperatur liegt zwischen -5 Grad auf der Alb und +1 Grad in
Markgräfler Land. Der schwache bis mäßige Süd- bis Südwestwind
frischt vor allem im höheren Bergland auf.

In der Nacht zum Mittwoch fällt aus den meist dichten Wolken
gebietsweise etwas Schnee. Streckenweise kann es Glätte durch Schnee
oder überfrorene Nässe geben. Die Tiefsttemperatur liegt zwischen -1
und -8 Grad.

Am Mittwoch ist es stark bewölkt bis bedeckt und es gibt gebietsweise
Schneefall, dazwischen kann es kurz auflockern. Es muss mit
Straßenglätte gerechnet werden. Die Höchstwerte liegen zwischen -5
Grad im Bergland und um +1 Grad am südlichen Oberrhein. Der Wind weht
schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen.

In der Nacht zum Donnerstag schneit es bei meist bedecktem Himmel
häufig. Die Tiefstwerte liegen zwischen -4 Grad am Oberrhein und bis
-10 Grad im Bergland. Verbreitet gibt es Glätte durch Schnee und
überfrierende Nässe.

Am Donnerstag schneit es zeitweise aus teils dichter Bewölkung,
vereinzelt kann sich auch mal die Sonne zeigen. Bei Höchstwerten
zwischen -7 Grad im Bergland und -1 Grad am Rhein muss streckenweise
mit Straßenglätte gerechnet werden. Der Wind weht schwach bis mäßig
aus Nordost und kann im Bergland zeitweise böig auffrischen.

In der Nacht zum Freitag bleibt es wolkig bis bedeckt und
gebietsweise schneit es etwas. Die Luft kühlt auf -4 Grad am Rhein
und bis -10 Grad im Bergland und im Nordosten. Streckenweise kann es
glatt werden.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 14.01.2013, 11:30 Uhr -
"Der Theodor, der Theodor, der steht bei uns im Fußballtor" - so
heißt ein bekanntes Fußballlied von Theo Lingen. Angewandt auf unser
Wetter ist es zwar nicht Theodor, dafür aber Tief "Feodor", das bei
uns in Deutschland am morgigen Dienstag mitspielt.

"Feodor" hat dabei eigentlich nicht die Rolle eines Torhüters,
sondern eher die eines Mittelfeldspielers oder Stürmers. So "greift"
in der Nacht zum morgigen Dienstag und am Dienstag die Kaltfront des
Tiefs auf unser Gebiet über. Schneefälle im Westen und Südwesten sind
die Folge. Weiter nach Nordosten hin, etwa nordöstlich einer Linie
Emsland, Thüringen und Sachsen, bleibt es jedoch trocken. Dort
überwiegt der Einfluss eines kleinen Hochdruckgebietes. Allenfalls an
der Ostsee gibt es noch letzte Schneeschauer. Da die eingeflossene
kalte Luftmasse nicht ausgetauscht wird, bleibt es kalt. Die
Höchstwerte erreichen kaum den Gefrierpunkt. Nachts muss man sich auf
mäßigen, teils auch strengen Frost einstellen.

Am Mittwoch und Donnerstag rückt dann ein Tief über dem Mittelmeer in
den Blickpunkt des Geschehens. Sein Einfluss reicht zeitweilig bis in
die Mitte Deutschlands. So sind weitere zeitweilige Schneefälle zu
erwarten. Der Norden profitiert aber schon von den Skandinavienhoch,
weil ein Ableger davon sich nach Süden schiebt und Norddeutschland
erreicht. Schneefälle bleiben dort die Ausnahme. Bei den Temperaturen
passiert nicht viel, da die Zufuhr kalter Luftmassen vom
osteuropäischen Kontinent weiter anhält. Dauerfrost tagsüber und
mäßiger bis strenger Nachtfrost sind weiterhin die Regel.

Am Freitag überwiegt voraussichtlich deutschlandweit der
Hochdruckeinfluss. Damit gibt es nur noch örtlich leichte
Schneefälle. An den Temperaturen ändert sich nicht viel.

Das gilt wahrscheinlich auch am kommenden Wochenende, da der
Hochdruckeinfluss weiterhin überwiegt. Schneefälle sind höchstens in
marginalen Dosen zu erwarten, dafür bleibt es aber kalt. Die Seen
frieren wohl weiter zu.
Das erklärt Dipl.-Met. Simon Trippler von der

Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

—-- Artikel wurde auf meinem iPad erstellt

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