VHDL16 DWSG 151000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg


VHDL16 DWSG 151000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 15.01.2013, 11:30 Uhr

In Baden zeitweise Schneefall, im Tagesverlauf zögernd ostwärts
ausweitend. Glätte durch Schnee und Eis.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Nachmittag verdichtet sich die Bewölkung auch in den östlichen
Landesteilen. Der zeitweilige Schneefall in Baden kann sich nur
zögernd nach Osten hin ausweiten. Gebietsweise muss mit Straßenglätte
durch Schnee, Matsch oder überfrierende Nässe gerechnet werden. Die
Höchsttemperatur liegt zwischen -4 Grad im Schwarzwald und um +1 Grad
im Markgräflerland. Der schwache bis mäßige Südost- bis Südwestwind
frischt vor allem im höheren Bergland auf.

In der Nacht zum Mittwoch schneit es aus meist dichten Wolken
gebietsweise. Streckenweise sind die Straßen durch Schnee,
Schneematsch oder überfrorene Nässe glatt. Die Tiefsttemperatur liegt
zwischen -1 Grad am Oberrhein und -8 Grad im Bergland.

Am Mittwoch ist es stark bewölkt bis bedeckt und es gibt gebietsweise
Schneefall. Es muss mit glatten Straßen gerechnet werden. Die
Höchstwerte liegen zwischen -5 Grad im Bergland und um +1 Grad am
südlichen Oberrhein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus zunächst
unterschiedlichen, später nördlichen Richtungen.

In der Nacht zum Donnerstag schneit es bei bedecktem Himmel häufig.
Die Tiefstwerte liegen zwischen -4 Grad am Oberrhein und bis -10 Grad
im Bergland. Verbreitet gibt es Glätte durch Schnee und überfrierende
Nässe.

Am Donnerstag schneit es zeitweise aus teils dichter Bewölkung,
vereinzelt kann sich auch mal die Sonne zeigen. Bei Höchstwerten
zwischen -7 Grad im Bergland und -1 Grad am Rhein muss streckenweise
mit Straßenglätte gerechnet werden. Der Wind weht schwach bis mäßig
aus Nord und kann im Bergland zeitweise böig auffrischen.

In der Nacht zum Freitag bleibt es wolkig bis bedeckt und
gebietsweise schneit es etwas. Die Luft kühlt auf -4 Grad am Rhein
und bis -10 Grad im Bergland und im Nordosten ab. Streckenweise kann
es glatt werden.

Am Freitag überwiegt oftmals starke Bewölkung, vor allem in Baden
zeigt sich gelegentlich aber auch mal die Sonne. Nur anfangs kann es
ab und an noch etwas flöckeln. Die Höchsttemperatur liegt zwischen -7
Grad im Bergland und bis -1 Grad am Rhein. Der Wind weht schwach bis
mäßig aus Nordost bis Ost.

In der Nacht zu Samstag schneit es bei meist starker Bewölkung
zeitweise. Nach Nordosten hin bleibt es trocken, hier können die
Wolken teilweise auflockern. Die Tiefstwerte liegen zwischen -5 Grad
am Oberrhein und um -12 Grad auf der Ostalb. Gebietsweise besteht
Glättegefahr durch Schnee und Eis.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 15.01.2013, 11:30 Uhr -
Mittlerweile sind die Ausläufer von Tief FEODOR, dessen Kern sich
aktuell im Norden Frankreichs befindet, auch im Südwesten
Deutschlands angelangt und sorgen dort für Schneefälle. Im Westen war
der Schnee bereits im Laufe der vergangenen Nacht aufgezogen. In der
Osthälfte bleibt es am heutigen Dienstag hingegen meist trocken und
die Sonne kann sich gebietsweise zeigen.

In den nächsten Tagen bleibt der Zustrom kalter Luft aus östlichen
Richtungen erhalten, sodass Niederschläge, wo sie denn auftreten, als
Schnee fallen. In der Nacht zum Mittwoch schneit es weiterhin leicht,
über die Alpen breitet sich nordwärts neuer Schneefall nach
Süddeutschland aus. Verantwortlich hierfür zeigt sich das Tief
ECKHARD im Mittelmeerraum. Die Schneefälle werden morgen vor allem
den Süden beeinflussen, zumindest zeitweilig aber auch die Mitte und
den Osten. Der Nordwesten Deutschlands profitiert hingegen von einer
sich bis zum Donnerstag bildenden Hochdruckbrücke zwischen dem Hoch
BIANCA über Skandinavien und einem Azorenhoch. So bleibt es dort
weitgehend trocken und die Sonne kann sich immer mal zeigen.
Am Donnerstag schneit es vor allem nach Süden hin und im Erzgebirge
noch etwas, im Rest Deutschlands schneit es, wenn überhaupt, dann
eher in homöopathischen Mengen. Nach Westen zu zeigt sich auch
längere Zeit die Sonne.

Von den Temperaturen her herrscht selbst tagsüber leichter bis
mäßiger Frost. Allenfalls örtlich, vor allem am Oberrhein, kann die
Temperatur auch mal knapp über die 0-Grad-Marke steigen. Nachts ist
es ebenfalls frostig, zumeist liegen die Tiefstwerte in den nächsten
Nächten zwischen -3 und -9 Grad. Dort, wo Schnee liegt und es länger
aufklart, sinkt das Quecksilber auch in den strengen Frostbereich,
also unter -10 Grad, ab.

Schaut man sich den Trend an, so lässt sich feststellen, dass zu
Beginn der kommenden Woche im Südwesten Deutschlands eine leichte
Milderung einsetzt. Für die meisten Deutschen bleibt es aber
wahrscheinlich darüber hinaus weiterhin winterlich. Dabei gilt: Je
weiter man in Richtung Oder kommt, desto kälter wird es.
Das erklärt M.Sc. Met. Stefan Bach von der

Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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—-- Artikel wurde auf meinem iPad erstellt

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