VHDL16 DWSG 151000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg


VHDL16 DWSG 151000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Samstag, 15.12.2012, 11:30 Uhr

Schauerartiger Regen, an der Donau und in den östlichen Landesteilen
stellenweise noch Glatteisgefahr, im Bergland Tauwetter. Im
Hochschwarzwald Sturmböen.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute ist es wechselnd bis stark bewölkt und zeitweise gehen
Regenschauer nieder, am Nachmittag gibt es auch längere Regenpausen.
An der Donau und in den östlichen Landesteilen muss bis mittags
stellenweise noch mit Glatteis gerechnet werden. Die
Tauwettersituation hält an, lediglich auf den höchsten
Schwarzwaldgipfeln fällt Schnee. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen
6 und 12 Grad, im Bergland um 4 Grad. Im Mittel weht der Südwestwind
mäßig, frischt aber vor allem in freien Lagen stark böig auf, auf den
Schwarzwaldhöhen gibt es teils schwere Sturmböen.

In der Nacht zum Sonntag fällt gebietsweise weiterer Regen, der teils
schauerartig verstärkt ist. Auf den Schwarzwaldgipfeln schneit es.
Die Luft kühlt auf 7 bis 0 Grad ab. Der Südwestwind bleibt in Böen
stark, im Hochschwarzwald können weiterhin schwere Sturmböen
auftreten.

Auch am Sonntag bringen viele Wolken gebietsweise schauerartige
Regenfälle. In den Schwarzwaldhochlagen ist Schnee dabei, sonst taut
die noch vorhandene Schneedecke weiter ab. Die Höchsttemperaturen
liegen zwischen 4 Grad im Bergland und 12 Grad im Rheintal. Der meist
lebhafte Südwestwind lebt in Böen stark, im Bergland stürmisch auf.
Auf höheren Gipfeln sind weiterhin teils schwere Sturmböen zu
erwarten.

In der Nacht zum Montag verstärken sich die Regenfälle wieder,
gebietsweise fällt anhaltender Regen. Mit etwas absinkender
Schneefallgrenze fällt auf den Schwarzwaldhöhen oberhalb von etwa 900
Meter Schnee oder Schneeregen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 7 Grad
am Rhein und 0 Grad im Bereich der Alb. Der Südwestwind bleibt stark
böig mit Sturmböen in Gipfellagen.

Am Montag ist es wechselnd bis stark bewölkt und zeitweise fällt
Regen, im höheren Bergland gibt es Schnee- oder Schneeregenschauer.
Die Temperatur steigt auf Werte zwischen 3 Grad im Bergland und
örtlich bis 11 Grad am Rhein. Es weht ein mäßiger Südwestwind der
zeitweise recht böig, auf den Gipfeln stürmisch auffrischt.

In der Nacht zu Dienstag bleibt es meist stark bewölkt, örtlich
regnet es etwas, im höheren Bergland fällt zunehmend wieder Schnee.
Die Tiefstwerte liegen zwischen 6 Grad am Rhein und Neckar und -1
Grad in höheren Lagen.


Der Dienstag bringt weiteren Regen, im höheren Bergland Schnee und
der Himmel bleibt stark bewölkt bis bedeckt. Das Quecksilber erreicht
4 bis 9 Grad, im Bergland um 2 Grad. Dazu weht ein schwacher bis
mäßiger Südwestwind.

In der Nacht zu Mittwoch gehen gebietsweise noch Schauer nieder, im
Bergland fällt Schnee. Die Niederschläge lassen aber mehr und mehr
nach. Die Temperatur geht auf 4 Grad in der Rheinebene und bis -2
Grad im Bergland zurück, streckenweise können die Straßen glatt
werden.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 15.12.2012, 11:30 Uhr -
Seit Freitag sorgt ein Tiefdruckkomplex mit NICKI I, II und III über
dem Nordatlantik für eine allmähliche Erwärmung und Regen in
Deutschland.

In der Osthälfte verursacht der Regen aktuell immer noch
spiegelglatte
Straßen und Gehwege. Aber auch dort hält die Milderung langsam
Einzug, so dass im Verlauf des Tages (Samstag) die Glatteissituation
"normalem" Regenwetter weichen wird.

Bei einer Südwestlichen Anströmung werden auch in den folgenden Tagen
feuchte und relativ milde Luftmassen herangeführt. Dabei kommt es vor
allem in der Südwesthälfte weiterhin zu Tauwetter.
Aktuell ist die Hochwasserlage noch nicht sonderlich stark
ausgeprägt. (siehe http://www.hochwasserzentralen.de/)
Dies könnte sich aber im Laufe des Wochenendes und zum Wochenbeginn
etwas ändern, denn das Tauwetter bzw. die Schneeschmelze hält weiter

an. Und da auch weiterhin, vor allem im Süden, wiederholt und teils
länger anhaltender Regen erwartet wird, dürfte sich die Situation vor

allem für kleinere Bäche und Flüsse etwas verschärfen.
Doch keine Panik: Eine weitreichende und dramatische Hochwasserlage
ist nicht in Sicht!

Im Laufe der nächsten Woche sinkt jedoch wieder die Schneefallgrenze
auf ca. 800 Meter ab und damit sinkt auch das Tauwetterrisiko.


Das erklärt Dipl.-Met. Christina Speicher von der

Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

—-- Artikel wurde auf meinem iPad erstellt

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