DWD -> Regionenwetter - Baden-Württemberg -
VHDL16 DWSG 231000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 23.04.2018, 11:30 Uhr
Schauer und starke Gewitter. Nachts wieder abklingend.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag, von Westen her schauerartiger Regen und teils kräftige
Gewitter. Maximal 18 Grad im Bergland, sonst bis 23 Grad. Schwacher
bis mäßiger, stark böiger, im Hochschwarzwald teils stürmischer
Westwind, bei Gewittern auch Sturmböen.
In der Nacht zum Dienstag rasch abklingende Schauer und
Wolkenauflockerung. Abkühlung auf 11 bis 7 Grad. Auf
Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen aus Südwest.
Am Dienstag freundlicher Sonne-Wolken-Mix, trocken. Südlich der Alb
anfangs wolkig aber kaum Niederschlag. Höchstwerte von 19 Grad im
Bergland und 25 Grad am Kaiserstuhl. Schwacher bis mäßiger, in Böen
stark auffrischender Westwind.
In der Nacht zum Mittwoch gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte 11
bis 5 Grad.
Am Mittwoch Wechsel aus Sonne und teils auch dichteren Quellwolken.
Ab Mittag einzelne Schauer und Gewitter. Erwärmung auf 19 Grad im
Bergland und bis 24 Grad im Breisgau. Mäßiger Westwind mit starken,
teils stürmischen Böen. Auf Schwarzwaldgipfeln Sturmböen.
In der Nacht zu Donnerstag wolkig und weitgehend niederschlagsfrei,
südlich der Alb Regen. Frühtemperaturen 11 bis 7 Grad. Im
Hochschwarzwald starke bis stürmische Böen.
Am Donnerstag neben Quellwolken auch zeitweise Sonnenschein. Vor
allem südlich der Alb auch Regen. Höchstwerte 13 Grad im Bergland,
bis 19 Grad am Oberrhein. Schwacher bis mäßiger Westwind, in Böen
auffrischend.
Nachts wolkig und trocken. Tiefstwerte 8 bis 3 Grad.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 23.04.2018, 11:30 Uhr -
"Nach Tagen mit Hochdruckeinfluss, viel Sonnenschein und Höchstwerten
von bis zu 30 Grad konnte am gestrigen Sonntag zum Ende der
sommerlich anmutenden Witterung dann doch noch an einer einzigen
Station im Messnetz des Deutschen Wetterdienstes die 30-Grad-Marke
geknackt werden. In Ohlsbach in Baden-Württemberg wurden gegen 17 Uhr
Ortszeit 30,4 Grad Celsius gemessen. Allerdings wurde dabei der
Stationsrekord der letzten Aprildekade (Zeitraum vom 21. bis 30.
April) von 30,5 Grad (gemessen am 28.04.2012) nur leicht verfehlt.
Seit dem gestrigen Sonntag stellt sich die Wetterlage allerdings
wieder um. Das Schönwetterhoch "ONNI" liegt aktuell mit seinem
Schwerpunkt über Ostrussland, sodass Tief "MADELEINE" die Wetterregie
übernehmen kann. Diese zieht mit ihrem Kern in Richtung Europäisches
Nordmeer und sorgt für den Zustrom feuchter und energiereicher
Luftmassen. So konnten sich bereits am gestrigen Nachmittag und Abend
teils kräftige Gewitter im Westen und Norden entladen.
Heute liegt die von "MADELEINE" ausgehende Kaltfront über dem
Nordwesten und trennt die nach wie vor feuchte und energiereiche Luft
in der Südosthälfte von rückseitig einfließender erwärmter Meeresluft
subpolaren Ursprungs. So kommt es tagsüber besonders in einem breiten
Streifen vom Saarland und dem Oberrhein bis zur Lausitz zu
schauerartigem und teils gewittrigem Regen. Auch weiter südöstlich
davon können sich im Tagesverlauf Schauer und Gewitter bilden. Dabei
muss dann erneut mit Starkregen, Sturmböen und meist kleinkörnigem
Hagel gerechnet werden. Auch vereinzelte Unwetter sind dabei nicht
ausgeschlossen. Im äußersten Südosten können in der Subtropikluft
nochmals Tageshöchstwerte von bis zu 27 Grad erreicht werden, im
wetterberuhigten Nordwesten klettert das Thermometer allerdings nur
noch auf Werte zwischen 15 und 19 Grad, unmittelbar an der Küste kann
es auch noch etwas kühler bleiben.
In der Nacht zum Dienstag verlagern sich die Schauer und Gewitter
dann in den Süden. Nur südlich der Donau muss noch mit Schauern und
sich abschwächenden Gewittern gerechnet werden. Sonst lockern die
Wolken gebietsweise auf und es ist trocken.
Allerdings macht sich in der zweiten Nachthälfte bereits der
Ausläufer von Tief "NOLLAIG", dessen Kern sich aktuell noch über dem
Nordatlantik befindet und in der Folge allmählich ins südliche
Skandinavien verlagert, im Norden bemerkbar. Und genau dieser
Tiefausläufer sorgt am Dienstag und Mittwoch für eine
Wetterzweiteilung in Deutschland. Im Norden sowie im nördlichen
Mittelgebirgsraum regnet es unter dichten Wolken für längere Zeit. In
der Südhälfte scheint hingegen neben Quellwolken noch häufig die
Sonne und es bleibt trocken. Auch temperaturtechnisch machen sich
diese Unterschiede bemerkbar. Während die Tageshöchstwerte im Norden
mit Werten zwischen 13 und 17 Grad typisch für den Monat April sind
(an der Küste bleibt es noch etwas kühler), können sich die Bewohner
in den südlichen Landesteilen je nach Sonneneinstrahlung nochmal auf
sommerlich anmutende 20 bis 25 Grad freuen. Zudem legt der Wind zum
Mittwoch etwas zu, gebietsweise muss mit stark böigem Westwind
gerechnet werden.
Am Donnerstag stellt sich dann in weiten Teilen Deutschlands
klassisches Aprilwetter ein. Schauer, einzelne Gewitter, hin und
wieder etwas Sonne und ein zeitweise auffrischender Wind lassen den
Sommer bei Temperaturen zwischen 13 und 19 Grad gefühlt wieder etwas
weiter in die Ferne rücken.
Zwar beruhigt sich das Wettergeschehen bei leichtem
Zwischenhocheinfluss am Freitag vorübergehend, allerdings zeigen die
Wettermodelle zum Samstag bereits wieder Tiefdruckeinfluss an.
Wenngleich die Details noch unsicher sind, muss am Wochenende wieder
mit wechselhafterem Wetter bei Temperaturen zwischen 15 und 23 Grad
gerechnet werden."
Das erklärt MSc.-Met. Sebastian Schappert von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
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Sie können diesen Newsletter über die Webseite
http://www.dwd.de/DE/service/newsletter/newsletter_deutschlandwetter_node.html
zu jeder Zeit wieder abbestellen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Pressestelle des DWD
Telefon: 069 8062 4501
Fax: 069 8062 4509
E-Mail: pressestelle@dwd.de
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Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Montag, 23.04.2018, 11:30 Uhr
Schauer und starke Gewitter. Nachts wieder abklingend.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag, von Westen her schauerartiger Regen und teils kräftige
Gewitter. Maximal 18 Grad im Bergland, sonst bis 23 Grad. Schwacher
bis mäßiger, stark böiger, im Hochschwarzwald teils stürmischer
Westwind, bei Gewittern auch Sturmböen.
In der Nacht zum Dienstag rasch abklingende Schauer und
Wolkenauflockerung. Abkühlung auf 11 bis 7 Grad. Auf
Schwarzwaldgipfeln starke bis stürmische Böen aus Südwest.
Am Dienstag freundlicher Sonne-Wolken-Mix, trocken. Südlich der Alb
anfangs wolkig aber kaum Niederschlag. Höchstwerte von 19 Grad im
Bergland und 25 Grad am Kaiserstuhl. Schwacher bis mäßiger, in Böen
stark auffrischender Westwind.
In der Nacht zum Mittwoch gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte 11
bis 5 Grad.
Am Mittwoch Wechsel aus Sonne und teils auch dichteren Quellwolken.
Ab Mittag einzelne Schauer und Gewitter. Erwärmung auf 19 Grad im
Bergland und bis 24 Grad im Breisgau. Mäßiger Westwind mit starken,
teils stürmischen Böen. Auf Schwarzwaldgipfeln Sturmböen.
In der Nacht zu Donnerstag wolkig und weitgehend niederschlagsfrei,
südlich der Alb Regen. Frühtemperaturen 11 bis 7 Grad. Im
Hochschwarzwald starke bis stürmische Böen.
Am Donnerstag neben Quellwolken auch zeitweise Sonnenschein. Vor
allem südlich der Alb auch Regen. Höchstwerte 13 Grad im Bergland,
bis 19 Grad am Oberrhein. Schwacher bis mäßiger Westwind, in Böen
auffrischend.
Nachts wolkig und trocken. Tiefstwerte 8 bis 3 Grad.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Montag, den 23.04.2018, 11:30 Uhr -
"Nach Tagen mit Hochdruckeinfluss, viel Sonnenschein und Höchstwerten
von bis zu 30 Grad konnte am gestrigen Sonntag zum Ende der
sommerlich anmutenden Witterung dann doch noch an einer einzigen
Station im Messnetz des Deutschen Wetterdienstes die 30-Grad-Marke
geknackt werden. In Ohlsbach in Baden-Württemberg wurden gegen 17 Uhr
Ortszeit 30,4 Grad Celsius gemessen. Allerdings wurde dabei der
Stationsrekord der letzten Aprildekade (Zeitraum vom 21. bis 30.
April) von 30,5 Grad (gemessen am 28.04.2012) nur leicht verfehlt.
Seit dem gestrigen Sonntag stellt sich die Wetterlage allerdings
wieder um. Das Schönwetterhoch "ONNI" liegt aktuell mit seinem
Schwerpunkt über Ostrussland, sodass Tief "MADELEINE" die Wetterregie
übernehmen kann. Diese zieht mit ihrem Kern in Richtung Europäisches
Nordmeer und sorgt für den Zustrom feuchter und energiereicher
Luftmassen. So konnten sich bereits am gestrigen Nachmittag und Abend
teils kräftige Gewitter im Westen und Norden entladen.
Heute liegt die von "MADELEINE" ausgehende Kaltfront über dem
Nordwesten und trennt die nach wie vor feuchte und energiereiche Luft
in der Südosthälfte von rückseitig einfließender erwärmter Meeresluft
subpolaren Ursprungs. So kommt es tagsüber besonders in einem breiten
Streifen vom Saarland und dem Oberrhein bis zur Lausitz zu
schauerartigem und teils gewittrigem Regen. Auch weiter südöstlich
davon können sich im Tagesverlauf Schauer und Gewitter bilden. Dabei
muss dann erneut mit Starkregen, Sturmböen und meist kleinkörnigem
Hagel gerechnet werden. Auch vereinzelte Unwetter sind dabei nicht
ausgeschlossen. Im äußersten Südosten können in der Subtropikluft
nochmals Tageshöchstwerte von bis zu 27 Grad erreicht werden, im
wetterberuhigten Nordwesten klettert das Thermometer allerdings nur
noch auf Werte zwischen 15 und 19 Grad, unmittelbar an der Küste kann
es auch noch etwas kühler bleiben.
In der Nacht zum Dienstag verlagern sich die Schauer und Gewitter
dann in den Süden. Nur südlich der Donau muss noch mit Schauern und
sich abschwächenden Gewittern gerechnet werden. Sonst lockern die
Wolken gebietsweise auf und es ist trocken.
Allerdings macht sich in der zweiten Nachthälfte bereits der
Ausläufer von Tief "NOLLAIG", dessen Kern sich aktuell noch über dem
Nordatlantik befindet und in der Folge allmählich ins südliche
Skandinavien verlagert, im Norden bemerkbar. Und genau dieser
Tiefausläufer sorgt am Dienstag und Mittwoch für eine
Wetterzweiteilung in Deutschland. Im Norden sowie im nördlichen
Mittelgebirgsraum regnet es unter dichten Wolken für längere Zeit. In
der Südhälfte scheint hingegen neben Quellwolken noch häufig die
Sonne und es bleibt trocken. Auch temperaturtechnisch machen sich
diese Unterschiede bemerkbar. Während die Tageshöchstwerte im Norden
mit Werten zwischen 13 und 17 Grad typisch für den Monat April sind
(an der Küste bleibt es noch etwas kühler), können sich die Bewohner
in den südlichen Landesteilen je nach Sonneneinstrahlung nochmal auf
sommerlich anmutende 20 bis 25 Grad freuen. Zudem legt der Wind zum
Mittwoch etwas zu, gebietsweise muss mit stark böigem Westwind
gerechnet werden.
Am Donnerstag stellt sich dann in weiten Teilen Deutschlands
klassisches Aprilwetter ein. Schauer, einzelne Gewitter, hin und
wieder etwas Sonne und ein zeitweise auffrischender Wind lassen den
Sommer bei Temperaturen zwischen 13 und 19 Grad gefühlt wieder etwas
weiter in die Ferne rücken.
Zwar beruhigt sich das Wettergeschehen bei leichtem
Zwischenhocheinfluss am Freitag vorübergehend, allerdings zeigen die
Wettermodelle zum Samstag bereits wieder Tiefdruckeinfluss an.
Wenngleich die Details noch unsicher sind, muss am Wochenende wieder
mit wechselhafterem Wetter bei Temperaturen zwischen 15 und 23 Grad
gerechnet werden."
Das erklärt MSc.-Met. Sebastian Schappert von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
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