
VHDL16 DWSG 121000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart am Freitag, 12.04.2013, 11:30 Uhr
Windig, einzelne Schauer, lokal Gewitter möglich.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Nachmittag können sich teils gewittrige Schauer entwickeln.
Zwischendurch zeigt sich auch mal die Sonne. Die Luft erwärmt sich
auf Werte zwischen 9 Grad im Bergland und bis zu 17 Grad in der
Ortenau. Der Südwestwind weht mäßig und lebt in Schauer- und
Gewitternähe stark bis stürmisch auf, im Hochschwarzwald gibt es
Sturmböen.
In der Nacht zu Samstag sind noch bevorzugt im Norden und im
Schwarzwald einige Schauer unterwegs, oft bleibt es auch trocken. Die
Luft kühlt sich auf 8 bis 3 Grad ab.
Am Samstag ist es wechselnd bewölkt. Am Nachmittag sind einzelne
Schauer möglich. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 9 Grad im
Bergland und 16 Grad im Rheintal. Der südwestliche bis westliche Wind
weht mäßig und lebt in Schauernähe böig, im Bergland auch stürmisch
auf. Abends lässt der Wind nach.
In der Nacht zum Sonntag ist es zunächst allgemein trocken. Später
verdichten sich von Westen die Wolken und nachfolgend fällt mitunter
etwas Regen. Die Tiefsttemperatur liegt zwischen 8 und 4 Grad.
Am Sonntag ist es zunächst meist stark bewölkt und örtlich fällt noch
etwas Regen. Im weiteren Verlauf kommt die Sonne von Westen her immer
öfter zum Vorschein. Die Temperatur steigt auf 15 bis 25 Grad. Es
weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus Süd bis Südost.
Die Nacht zu Montag bleibt wolkenarm und trocken, stellenweise kann
sich Nebel bilden. Die Temperatur sinkt auf frische 10 bis 5 Grad.
Am Montag scheint meist die Sonne und es bleibt trocken. Die
Temperatur steigt auf Maxima zwischen 18 und 23 Grad. Der schwache,
von südlichen auf westliche Richtungen drehende Wind lebt tagsüber
etwas auf.
In der Nacht zu Dienstag verdichtet sich die Bewölkung von Nordwesten
her und nachfolgend kommt Regen auf. Die Tiefsttemperaturen liegen
zwischen 12 und 7 Grad.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 12.04.2013, 11:30 Uhr -
So schnell kann es manchmal gehen. Besonders die
Übergangsjahreszeiten Herbst und Frühling sind dafür bekannt, dass
quasi alles möglich ist. So hatten wir zu Beginn des Monats noch ganz
klar Winterwetter. Nun ... zur Mitte des Monats, kann man eigentlich
schon fast von Sommer sprechen.
In der vergangenen Nacht hat es vor allem im Südwesten und der Mitte
von Deutschland zum Teil kräftig und ergiebig geregnet. Die größten
Mengen kamen dabei im südlichen Schwarzwald zusammen. So hatte die
Station Bernau-Goldbach eine Gesamtmenge des Niederschlagsereignisses
von 61.2 l/qm registriert. In Sankt Blasien-Menzenschwand waren es
58.4 l/qm und in Todtmoos 56.7 l/qm.
Damit wurde der zähe Winter nun endgültig weggewaschen und Platz
geschaffen für den Frühling bzw. Frühsommer. Das wir eine ganz andere
Luftmasse bei uns haben, sieht man auch daran, dass heute vermehrt
Gewitter in den Berichten zu finden sind. Hinter dem abziehenden
Niederschlagsgebiet wird es im Tagesverlauf einige Schauer und auch
Gewitter geben, die neben Graupel auch stürmische Böen aus Südwest
und vereinzelt Starkregen mit sich bringen.
Am morgigen Samstag zieht sich die Schaueraktivität nach und nach in
den Osten und Nordosten zurück, sodass es im Süden und Südwesten
schon recht freundlich sein wird.
Am Sonntag kommt dann die Erwärmung so richtig in Gang. Auf der
Ostflanke eines Tiefs bei den Britischen Inseln wird in einer
südwestlichen Strömung sehr warme Luft aus Spanien herangeführt. Die
warme Luft strömt hinter einer Warmfront nach Deutschland, die das
Bundesgebiet in der Nacht auf Sonntag überquert. Im Laufe des Tages
werden die Wolkenfelder immer dünner und weniger, sodass vor allem
der Nachmittag sehr freundlich sein wird.
Die Verlierer finden sich im Norden und Nordwesten. Dort bleiben die
Wolken dichter und es ist auch ein wenig Regen möglich. Dort steigen
die Werte auf 12 bis 19 Grad. Im übrigen Land werden 19 bis 24 Grad
erwartet. Mit etwas Glück ist am Oberrhein sogar schon der erste
Sommertag mit 25 Grad möglich.
Der Höhepunkt wird schließlich am Montag erreicht. Die Werte steigen
dann verbreitet auf 20 bis 25 Grad, vereinzelt sind im Südwesten auch
26 Grad möglich. Dazu wird es im Süden und Osten sehr sonnig. Im
Nordwesten machen sich hingegen bald die Wolken einer Kaltfront
bemerkbar. Diese bringen Schauer und auch Gewitter mit sich, die bis
zum Abend die Mitte erreichen. In der Nacht auf und am Dienstag
selbst, erreicht die Front auch den Süden.
Von dem Wort "Kaltfront" braucht man sich allerdings nicht
verschrecken lassen. Es wird zwar etwas kühler, aber wir kehren
einfach nur vom verfrühten Sommer in normales und mildes
Frühlingswetter zurück.Das erklärt Dipl.-Met. Marcus Beyer von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
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