VHDL16 DWSG 091000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg


VHDL16 DWSG 091000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Dienstag, 09.04.2013, 11:30 Uhr

Von Südwesten her teils schauerartiger Regen, nachmittags einzelne
Gewitter möglich. Auffrischender Wind, im Bergland Sturmböen.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute gegen Mittag zieht von Südwesten her erneut Regen auf.
Lediglich in den Hochlagen des Schwarzwaldes fällt noch Schnee. Im
Laufe des Nachmittags erfolgt der Übergang zu wechselnder Bewölkung
mit örtlichen Schauern, vereinzelt ist auch ein Gewitter nicht
ausgeschlossen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 6 Grad im
Bergland und 12 Grad am Rhein. Es weht ein mäßiger, zeitweise stark
böig, im Bergland auch stürmisch auffrischender Südwestwind. In den
Gipfellagen des Schwarzwaldes können teils schwere Sturmböen
auftreten.

In der Nacht zu Mittwoch kommt es zu weiteren schauerartigen
Regenfällen, Schnee fällt nur in den Hochlagen des Schwarzwaldes. Die
Temperatur sinkt auf 7 bis 2 Grad. Dazu bläst ein mäßiger, im
Bergland auch zeitweise starker bis stürmischer Südwestwind. In den
Gipfellagen des Schwarzwaldes gibt es schwere Sturmböen.

Am Mittwoch zeigt sich wechselnde, oft starke Bewölkung. Wiederholt
kommt es zu Schauern, dabei fällt nur in den höchsten
Schwarzwaldlagen Schnee. Die Höchstwerte liegen zwischen 8 Grad im
Bergland und bis 14 Grad am Oberrhein. Der mäßige Südwestwind lebt
zeitweise stark bis stürmisch auf, in den Hochlagen des Schwarzwaldes
muss mit Sturmböen gerechnet werden.

In der Nacht zu Donnerstag bleibt es meist bedeckt und von Südwesten
her kommt erneut schauerartig verstärkter Regen auf. Die Tiefstwerte
liegen zwischen 8 Grad im Oberrheingraben und 4 Grad im Bergland. Der
Südwestwind kann im Bergland zeitweise stark böig, im Hochschwarzwald
stürmisch aufleben.

Am Donnerstag ist es oft stark bewölkt bis bedeckt und es regnet
zeitweise weiter, im Nachmittagsverlauf geht der Regen in Schauern
über, bevor von Südwesten her neuer Regen aufkommt. Die
Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 10 und 18 Grad. Meist weht
mäßiger Südwestwind, der zeitweise stark böig, im Bergland stürmisch
auffrischt und in exponierte Kamm- und Gipfellagen Sturmstärke
erreicht.

In der Nacht zu Freitag breitet sich der teils kräftige und recht
ergiebige Regen weiter nordostwärts aus. Die Temperaturminima liegen
zwischen 8 und 3 Grad.

Am Freitag zieht der Regen nach Nordosten ab, und es entwickelt sich
im Tagesverlauf wiederholt Schauer und teils kräftige Gewitter. Die
Luft erwärmt sich auf Werte zwischen 9 Grad im Bergland und bis zu 16
Grad in der Ortenau. Der Südwestwind weht schwach bis mäßig und lebt
in Schauer- und Gewitternähe stark bis stürmisch auf, im
Hochschwarzwald gibt es Sturmböen.

In der Nacht zu Samstag sind noch einige Schauer unterwegs, oft
bleibt es auch trocken. Die Luft kühlt sich auf 8 bis 3 Grad ab.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Dienstag, den 09.04.2013, 11:30 Uhr -
Für die kommenden Tage kündigt sich ein Wettermix an, den man mit Fug
und Recht als Aprilwetter bezeichnen kann.

Es wird sehr wechselhaft, immer wieder kommt es zu Regenfällen. Aber
schon allein das ist "ein Schritt nach vorne", denn es bedeutet,
anders ausgedrückt: Niederschlag in der festen Phase sollte -
abgesehen von den Alpen - kein Thema mehr. Zumindest kein bleibendes.
Schnee, Schneeregen oder Graupel - so sie denn fallen - bleiben nicht
liegen.

Graupel deutet aber darauf hin, dass sich die Atmosphäre schon wieder
etwas sommerlicher, mit mehr Feuchtigkeit und mit stärkerer
Konvektion, präsentiert. Und dann ist der Weg auch nicht mehr weit,
dass auch mal ein kurzes Gewitter auftreten kann. Nichts sonderlich
intensives, aber immerhin ist auch das ein Zeichen dafür, dass der
Sommer kommt.

Wenn es mal nicht schauert, kann sich die Sonne zeigen.
Wahrscheinlicher ist es aber, dass der Himmel bedeckt ist und länger
anhaltender Regen fällt. Mehrere Regenbänder überqueren Deutschland
in den kommenden Tagen. Betroffen vor allem der Süden und Westen, im
Nordosten sind die Niederschläge schwächer. Das dabei die Temperatur
ansteigt, tröstet etwas über die Nässe hinweg. Und die Tatsache, dass
es bisher in diesem Jahr sehr trocken war und die Natur den Regen
sehr gut gebrauchen kann.

Was gehört noch zum Aprilwetter? Klar, Wind! Betroffen sind die
Berge, zeitweise auch die Küsten und auch in stärkeren Schauern
tritt er auf. Stark fallen die Böen teilweise aus, lokal auch
stürmisch.

Der Wettermix ist nicht attraktiv, aber er ist eine Etappe auf dem
Weg Richtung Sommer!

Das erklärt Dipl.-Met. Martin Jonas von der

Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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—-- Artikel wurde auf meinem iPad erstellt

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