VHDL16 DWSG 111000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
VHDL16 DWSG 111000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Donnerstag, 11.10.2012, 11:30 Uhr
Im äußersten Norden freundlich, sonst stark bewölkt aber meist
trocken. Nachts von Südwesten her schauerartiger Regen.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute hält sich mit Ausnahme der nördlichen Landesteile dichte
Bewölkung, aus der in Oberschwaben vereinzelt etwas Regen fällt. Im
Schwarzwald und auf der Alb ist es zum Teil neblig trüb. In den
nördlichen Landesteilen ist es bei aufgelockerter Bewölkung meist
freundlich. Ab Mittag kommt auch im Süden zeitweise die Sonne heraus.
Nachmittags und abends nimmt die Bewölkung von Westen her wieder zu.
Bis dahin bleibt es aber meist noch trocken. Die Temperatur steigt
auf 12 Grad im Bergland und bis 18 Grad im Breisgau. Dazu weht
schwacher bis mäßiger südwestlicher Wind.
In der Nacht zum Freitag kommt die dichte Bewölkung weiter nach
Nordosten voran. Zuvor kann sich dort stellenweise Nebel bilden. Von
Südwesten her weitet sich schauerartiger Regen aus, der durch
einzelne Gewitter verstärkt sein kann. Die Luft kühlt sich auf 11
Grad im Südwesten und 4 Grad im Nordosten ab.
Am Freitag löst sich der Nebel rasch auf, bei starker Bewölkung fällt
von Südwesten her häufig Regen. Im Süden und Südwesten sind einzelne
kurze Gewitter möglich. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 12 Grad
im Bergland und 18 Grad im südlichen Rheintal. Der Südwestwind weht
mäßig und kann nachmittags zeitweilig stark böig aufleben. Im
Hochschwarzwald kommen stürmische Böen auf.
In der Nacht zum Samstag zieht der Regen ostwärts ab und die starke
Bewölkung kann im Westen örtlich auflockern. Die Tiefsttemperatur
sinkt auf 8 und 2 Grad. In ungünstigen Lagen kann Bodenfrost
auftreten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest bis West und
frischt zeitweise böig auf, im Hochschwarzwald muss mit stürmischen
Böen gerechnet werden.
Der Samstag bringt aufgelockerte bis starke Bewölkung, die sich
nachmittags von Westen her verdichtet und aus der abends von Westen
her Regen fällt. Die Höchstwerte liegen zwischen 9 Grad im Bergland
und um 16 Grad entlang des Rheins. Der schwache bis mäßige
Südwestwind frischt böig auf, in den Hochlagen des Schwarzwaldes
treten stürmische Böen auf.
In der Nacht zum Sonntag muss bei starker Bewölkung weiterhin mit
zeitweiligen Niederschlägen gerechnet werden. Die Tiefstwerte liegen
zwischen 8 und 4 Grad. Auch in den Hochlagen des Schwarzwaldes
schwächt sich der in Böen anfangs noch stürmische Wind wieder ab.
Auch am Sonntag wird überwiegend starke Bewölkung mit nur wenigen
Auflockerungen erwartet. Zeitweilig fällt Regen, der nachmittags
vorübergehend nachlässt. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 10
Grad im Bergland und 16 Grad im Rheintal. Der schwache bis mäßige
Südwestwind kann zeitweilig böig aufleben. Im Bergland sind auch
starke bis stürmische Windböen möglich.
In der Nacht zum Montag kommt erneut von Westen her Regen auf. Die
Tiefsttemperaturen sinken auf 9 bis 4 Grad ab.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Donnerstag, den 11.10.2012, 11:30 Uhr -
In den vergangen Tagen sind nicht wenige Landstriche Deutschlands in
den Genuss typisch ruhigen Herbstwetters gekommen. Erst Nebel, dann
Sonnenschein, dazu ein relativ großer Tagesgang der Temperatur
(nachts frisch, nachmittags mild) mit Nachtfrostgefahr. Allein in der
vergangenen Nacht gab es vom Emsland über den Mittelgebirgsraum bis
etwa hinunter zur bayerischen Donau verbreitet Tiefsttemperaturen von
null Grad oder darunter, im Norden Bayerns stellenweise unter -3
Grad.
Wer sich mit Nachtfrost im Oktober nicht so anfreunden kann, für den
besteht nun aber Hoffnung. Die Wetterlage ändert sich, wobei durchaus
die Kurzformel gilt: "Regen tilgt Nachtfrost". In der Nacht zum
Freitag allerdings kühlt die Luft in den östlichen Landesteilen noch
mal soweit ab, dass an einigen Stellen der Gefrierpunkt
unterschritten wird. Gleichzeitig werden im äußersten Westen und
Südwesten punktuell zweistellige Plusgrade gemessen, einsetzender
Regen inclusive.
Am Freitag nimmt dann das elliptisch geformte, von Schottland bis zur
Nordsee reichende Tief PERDITA das Heft in die Hand und treibt dichte
Regenwolken aus dem Westen und Südwesten ost-nordostwärts. Dabei
können auch einzelne Gewitter eingelagert sein. Im Osten und in
Teilen Bayerns scheint dank des scheidenden Hochs JUSTIN zunächst
noch teilweise die Sonne (abzüglich der obligatorischen Nebelfelder),
bevor es auch dort von Westen her eintrübt. Zwischen Zittauer Gebirge
und Vorpommern sollte es aber bis zum Abend noch trocken bleiben, und
auch in den westlichen Landesteilen kann man am Nachmittag bei
auflockernder Wolkendecke wieder ohne Schirm vor die Tür treten.
Die Temperatur steigt tagsüber auf 12 bis 18°C, in der Nacht zum
Samstag bleibt es bei Tiefstwerten von 9 bis 3 °C luftfrostfrei.
Am Wochenende setzt sich das wechselhafte Wetter mit zeitweiligen
Regenfällen fort. Der Samstag bringt im Osten und Süden teils
aufgelockerte, teils starke Bewölkung. In den Morgenstunden fällt
stellenweise noch etwas Regen, tagsüber bleibt es dann aber
weitgehend trocken. Anders die Situation im Westen und Nordwesten, wo
weitere Tiefdruckgebiete über dem nahen Ostatlantik ziemlich
nass-forsch zur Sache gehen und neuen Regen senden, der z.T.
schauerartig verstärkt ist und lokal sogar gewittrig ausfallen kann.
Die Tageshöchsttemperatur liegt mit etwa 11 bis 16°C genau im Rahmen
des langjährigen Mittels für Mitte Oktober, die Nacht zum Sonntag
bleibt frostfrei.
Der kommende Sonntag ist noch mit einigen "Vorhersageunschärfen"
versehen. Konkret, es lässt sich zwar weiterhin ein wechselhafter
Witterungscharakter konstatieren, allerdings hapert es derzeit noch
etwas mit den Details. Im Norden und Nordosten zeichnet sich
Schauerwetter ab mit mehr Wolken als Sonne. Regnen könnte es auch im
Westen oder im Südwesten, während sich nach Osten hin weitgehend
trockenes Wetter abzeichnet. Wie gesagt, der Boden, auf dem diese
ohnehin nur sehr allgemeine Vorhersage fußt, ist äußerst dünn, so
dass man die nächsten Wetterberichte weiter verfolgen sollte.
Temperaturmäßig tut sich gegenüber Samstag jedenfalls nicht viel.
Der Trend für die nächste Woche zielt ebenfalls in Richtung
"wechselhaft". Meist sind es Tiefdruckgebiete, die das Geschehen vor
Ort bestimmen. Unter dem Strich bedeutet das viele Wolken, immer mal
wieder Regen, zeitweise auffrischender Wind aber keine exorbitante
Kälte und somit auch kaum Nachtfrostgefahr.
Das erklärt Dipl.-Met. Jens Hoffmann von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
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