DWD -> Regionenwetter - Baden-Württemberg -

VHDL16 DWSG 241000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Freitag, 24.03.2017, 11:30 Uhr

Wolkig, nach Norden zu etwas Sonne. In freien Lagen böiger
Nordostwind. Kommende Nacht auf hohen Schwarzwaldgipfeln teils
stürmisch.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag hält sich verbreitet hochnebelartige Bewölkung, die sich
nur zögerlich von Norden her auflöst. Südlich der Alb und auf der
Ostseite des Schwarzwaldes bleibt sie verbreitet bis zum Abend
erhalten, sodass die Berge teils in Wolken sind. Aber auch im Norden
abseits der tiefen Wolken hat es die Sonne durch die zum Teil dichten
hohen Schleierwolken schwer, sollte sich aber vor allem zwischen
nördlichem Oberrhein und der Hohenloher Ebene am Nachmittag und Abend
zeitweise zeigen. Die Höchstwerte liegen zwischen 13 Grad im Bergland
und um 17 Grad am nördlichen Oberrhein. Der mäßige, tagsüber in
freien Lagen stark böige Wind kommt aus nordöstlicher Richtung.
Abends muss auf hohen Gipfeln des Schwarzwaldes mit starken bis
stürmischen Böen gerechnet werden.

In der Nacht zum Samstag ist der Himmel nur gering bewölkt.
Nebelfelder bilden sich allenfalls lokal. Die Luft kühlt auf 6 bis 2
Grad ab. Am Feldberg treten zunehmend stürmische Böen aus Ost auf.

Am Samstag scheint die Sonne im Norden ungestört. Im Süden können
sich tagsüber Quellwolken bilden, die sich abends wieder auflösen.
Die Temperatur steigt auf 13 Grad im Bergland und örtlich 19 Grad in
der Ortenau. Der Nordostwind weht mäßig bis frisch mit zum Teil
starken und im Bergland stürmischen Böen.

In der Nacht zum Sonntag ist es häufig klar. Nur ganz im Süden
schieben sich gegen Morgen dichtere Wolkenfelder herein, aus denen es
auch mal tröpfeln kann. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 4 und 0
Grad. Auf den Gipfeln des Schwarzwaldes können noch stürmische Böen
auftreten, allerdings mit abnehmender Tendenz.

Am Sonntag überwiegt vor allem im Süden starke Bewölkung, aus der
hier und da leichter Regen, auf hohen Schwarzwaldgipfeln auch
geringer Schnee fallen kann. Im Norden zeigt sich die Sonne hingegen
für längere Zeit. Die Höchstwerte liegen zwischen 10 Grad im Bergland
und örtlich 16 Grad am Rhein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus
Nordost, im Bergland mit starken Böen.

In der Nacht zum Montag lockert die Bewölkung auf, verbreitet zeigt
sich ein klarer Himmel. Stellenweise kann Nebel entstehen. Bei
Tiefstwerten zwischen +3 und -1 Grad muss örtlich mit Glätte
gerechnet werden.

Am Montag scheint die Sonne von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Die
Luft erwärmt sich auf 13 Grad im Bergland und 19 Grad am Rhein. Der
schwache Wind aus östlichen Richtungen kann im höheren Bergland stark
aufleben.

In der Nacht zum Dienstag ist es klar. Vereinzelt kann sich Nebel
bilden. Die Luft kühlt auf 4 bis 0 Grad ab.

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Freitag, den 24.03.2017, 11:30 Uhr -
"Hoch LUDWIGA über dem Nordwesten und Tief GREGOR über dem Südwesten
Europas bleiben heute die Hauptdarsteller auf der europäischen
Wetterbühne. Doch während LUDWIGA besonders West- und Mitteleuropa
ruhiges und recht mildes Frühlingswetter beschert, sorgt GREGOR über
dem westlichen Mittelmeer für erhöhtes Unwetterpotential. GREGOR
schaufelt in den kommenden 24h sehr feuchte Luftmassen vom zentralen
Mittelmeer westwärts und sorgt besonders zwischen den Balearen,
Nordostspanien und Südwestfrankreich für heftige Gewitter mit sehr
ergiebigen Niederschlägen. Von Sturmböen, Hagel bis hin zu Starkregen
wird alles vertreten sein. Die Wettermodelle zeigen von heute 07 Uhr
Ortszeit bis zum morgigen Samstag 07 Uhr Ortszeit 24-std.
Niederschlagsmengen von 50 bis 80 l/qm auf den Balearen und zwischen
80 und 150 l/qm Niederschlag über Nordostspanien und den küstennahen
Bereichen Südwestfrankreichs. Somit sind lokale Überschwemmungen in
diesen Bereichen wieder vorprogrammiert.

Von all den Wetterkapriolen bekommen wir heute in Deutschland nur
wenig mit. Ausgedehnte hohe Wolkenfelder, Überreste der Schauer und
Gewitter über dem westlichen Mittelmeer, driften über den Südwesten
und teils auch Westen Deutschlands. Abseits dieser Wolken lockern die
Hochnebelfelder über dem Süden und der Mitte im Tagesverlauf weiter
auf und machen der Sonne Platz. Diese scheint im Norden von früh bis
spät und wird nur gelegentlich von dünnen Wolkenfeldern gestört. Bei
Höchstwerten von 10 bis 14 Grad im Norden und 14 bis 18 Grad im Süden
wird es von den Temperaturen her gesehen zwar angenehm mild.
Allerdings weht besonders über der Mitte und dem Süden ein teils
böiger Nordostwind, der die gefühlten Temperaturen ein bisschen
dämpft. Mit Höchstwerten um 9 Grad bleibt es im Umfeld der Küsten am
kältesten.
Die Nacht zum Samstag verläuft meist klar. Über den Nordosten ziehen
ausgedehnte hohe Wolkenfelder vorüber und im Alpenvorland bleibt der
Himmel teils hochnebelartig bewölkt. Niederschlag wird keiner
erwartet und besonders im Norden und Osten wird es mit Tiefstwerten
um -3 Grad frostig kalt. Sonst liegen die Tiefstwerte bei +4 bis +1
Grad. Auf den Bergen Süddeutschlands weht der Ostwind weiterhin
stürmisch.

Der Samstag verläuft meist sonnig, nur zeitweise verdecken hohe
Wolkenfelder über dem Nordosten die Sonne. Am Sonntag sind sich die
Wettermodelle noch unsicher. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass
feuchte Nordseeluft mit dichten Wolkenfeldern bis weit in den Norden
Deutschlands vordringen und dort für einen eher trüben Tag sorgen
könnte. Über dem Süden hingegen überwiegt der Sonnenschein, der nur
gelegentlich von hohen Wolkenfeldern getrübt wird. Es bleibt überall
trocken und das bei Höchstwerten zwischen 10 und 14 Grad im Norden
und 14 bis 18 Grad, am Sonntag um 15 Grad im Süden. Die Nächte
verlaufen besonders im Osten, der Mitte und dem Südosten teils
frostig mit Tiefstwerten von +2 bis -3 Grad, sonst bleibt es mit+4
bis +1 Grad frostfrei. Der am Samstag über dem Schwarzwald teils noch
stürmische Ostwind flaut zum Sonntag deutlich ab. Sonst weht nur ein
schwacher bis mäßiger Wind aus Nord bis Nordost.

Und wie sehen die weiteren Aussichten für kommende Woche aus?
Abgesehen von einzelnen Hochnebelfeldern zeigt sich die Sonne von
einem blauen Himmel und es bleibt trocken bei Höchstwerten von 14 bis
20 Grad. In den Nächten dauert die Frostgefahr in der Ost- und
Südosthälfte allerdings weiter an."

Das erklärt Dipl.-Met. Helge Tuschy von der Wettervorhersagezentrale
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der
kommenden Tage.


Hinweis:
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telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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