VHDL16 DWSG 111000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg


VHDL16 DWSG 111000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Sonntag, 11.11.2012, 11:30 Uhr

Tagsüber teils anhaltender Regen, abends und nachts von Nordwesten 
nachlassend. Nachfolgend dicht Nebelfelder.

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute regnet es bei dichter Bewölkung vor allem vom Schwarzwald bis 
zur Hohenloher Ebene. Nur im äußersten Nordwesten gibt es auch mal 
längere Regenpausen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 7 Grad im
Bergland und 12 Grad im Rheintal. Der schwache bis mäßige Wind kommt 
aus westlichen Richtungen und kann im Bergland zeitweise böig 
auffrischen.

In der Nacht zum Montag zieht sich der Regen in die Gebiete südlich 
der Donau zurück und wird schwächer. Sonst lockern die Wolken 
gebietsweise auf. Örtlich bildet sich Nebel. Die Tiefsttemperatur 
liegt zwischen 7 Grad am Hochrhein und 2 Grad im höheren Bergland.

Am Montag bleibt es vor allem in Oberschwaben stark bewölkt bis 
bedeckt, anfangs kann es noch etwas regnen. Sonst lösen sich im 
Tagesverlauf die Nebelfelder auf und es zeigt sich zeitweise auch die
Sonne. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 5 Grad im Bergland und 
11 Grad im Rheintal. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis 
Nordost und frischt im Bergland sowie in Oberschwaben und am Bodensee
zeitweise auf.

In der Nacht zum Dienstag werden die Wolken weniger, teils ist es 
gering bewölkt oder klar und in feuchten Niederungen, vor allem von 
der Donau bis zum Bodensee bilden sich dichte Nebel- oder 
Hochnebelfelder. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 6 und 0 Grad.


Am Dienstag lösen sich die Nebel- und Hochnebelfelder meist wieder 
auf und es scheint neben einigen Wolkenfeldern zeitweise die Sonne. 
Insbesondere an Donau und Bodensee kann sich der Nebel oder Hochnebel
jedoch länger halten, gebietsweise auch ganztägig. Die Höchstwerte 
liegen bei 7 Grad im Bergland und bei zähem Nebel und bis 12 Grad am 
Rhein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost bis Ost. 

In der Nacht zu Mittwoch ist der Himmel oft gering bewölkt oder klar,
so dass sich in feuchten Niederungen wieder vermehrt Nebel bildet. 
Die Tiefstwerte liegen zwischen 7 und 0 Grad.

Am Mittwoch scheint nach teils zähem Nebel häufig die Sonne, 
insbesondere auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald. In einigen 
Niederungen bleibt es allerdings auch den ganzen Tag über neblig 
trüb. Hier klettern die Temperaturen auf maximal 8 Grad, ansonsten 
werden 10 bis 14 Grad erreicht.
Dazu weht ein meist schwacher Wind aus Nordost bis Ost.

In der Nacht zu Donnerstag breitet sich in den Niederungen erneut 
Nebel aus. Ansonsten zeigt sich vor allem im Bergland ein meist 
klarer Sternenhimmel. Die Luft kühlt sich auf 8 bis 2 Grad ab.  

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 11.11.2012, 11:30 Uhr -
Erst Catrin und dann Otto. 
So heißt das Pärchen, dass im Moment und in der kommenden Woche unser
Wetter bestimmt. Derzeit und morgen ist die Kaltfront von Catrin, die
vor der norwegischen Küste liegt, in der Südosthälfte 
wetterbestimmend. 
Catrin wirkt sich mit Wolken und Regen bis in die südliche Sahara 
aus. Bis zum Hogargebirge in Südalgerien kommen allerdings nur die 
Wolken voran, bei Niederschlägen müsste man dort auf den Gipfeln 
sogar Schnee vorhersagen. Dass die Kaltfronten aus Nordeuropa die 
Sahara erreichen zeigt, dass die Regenzeit ums Mittelmeer herum 
bereits begonnen hat.

Am Montag zeigt sich Catrins Kaltfront im Südosten noch durch starke 
Bewölkung und im Berchtesgadener Land regnet es anfangs noch etwas.
In den anderen Gebieten gewinnt das Azorenhoch heute zunehmend an 
Einfluss.
Dessen Ausläufer macht sich im Laufe des Montags über Deutschland 
selbstständig und wird als kräftiges Hoch namens Otto unser Wetter 
bis zum nächsten Wochenende bestimmen.
In Hochstimmung müssen wir aber deswegen nicht gleich verfallen. 
Insbesondere in den Niederungen Süddeutschlands, das ja am 
derzeitigen Wochenende mehr oder weniger unter Wasser gesetzt wurde, 
wird sich dank Otto ganz schnell eine graue Nebel- bzw. Hochnebellage
einstellen. In den anderen Gebieten Deutschlands bestehen durchaus 
noch Chancen, dass sich Nebel- und Hochnebel erst gar nicht 
einstellen bzw. sich trotz fortgeschrittener Jahreszeit im 
Tagesverlauf noch auflösen.

Dementsprechend unterscheiden sich auch die Temperaturen.
Im Süden bei ganztägiger Sonne über 10 Grad, im Dauernebel um 5 Grad.

Im Norden wird es unabhängig von Sonne oder Nebel meist unter 10 Grad
bleiben.
Nachts wird es bei klarem Himmel Bodenfrost geben, Luftfrost 
wahrscheinlich nur in Gebirgstälern. 
Bei Bodenfrost und klarem Himmel steht natürlich wieder Reifglätte 
auf dem Programm, wie üblich besonders häufig auf Brücken.

Insgesamt also keine schlechten Aussichten, gegen das Himmelsgrau 
hilft ein Ausflug auf die im Süden Deutschlands reichlich vorhandenen
Berge.
In den Mittelgebirgsregionen sollte man sich aber vorher informieren,
ob sich die Anfahrt lohnt; schließlich wird es nachmittags schon früh
dunkel.
Das erklärt Dipl. Met. C. Hartmann  von der

Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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