VHDL16 DWSG 071000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
VHDL16 DWSG 071000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart
am Mittwoch, 07.11.2012, 11:30 Uhr
Anfangs im Norden und im Bergland Windböen, in Kammlagen des
Schwarzwalds stürmische Böen. Im oberen Schwarzwald anfangs, kommende
Nacht im Bergland sowie im Süden Glättegefahr.
Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute Mittag ist es stark bewölkt und es regnet zeitweise. Im oberen
Schwarzwald schneit es zunächst, am Nachmittag steigt die
Schneefallgrenze rasch bis in die Gipfellagen des Schwarzwalds an.
Dann fällt nur noch gelegentlich etwas Regen oder Sprühregen. Die
Temperatur erreicht 4 Grad im Bergland und 10 Grad am Rhein. Der
schwache bis mäßige Südwest- bis Westwind frischt anfangs im Norden
und im Bergland zeitweise stark böig auf, im Hochschwarzwald sind
stürmische Böen möglich.
In der Nacht zu Donnerstag ist es zunächst stärker bewölkt, aber es
bleibt trocken. Später klart es nach Süden hin gebietsweise auf und
es kann sich Nebel bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen 5 Grad im
Kraichgau und bis -2 Grad im Bergland und im Südosten. Hier besteht
streckenweise Glättegefahr durch Reif oder überfrierende Nässe.
Am Donnerstag ist es im Norden stark bewölkt und es kann etwas
tröpfeln. Im Süden bleibt es trocken und nach Auflösung der
Nebelfelder zeigt sich auch öfter die Sonne. Die Temperatur steigt
auf 6 Grad im Bergland und bis 12 Grad am Rhein. Der Wind weht
schwach bis mäßig aus Südwest und lebt zeitweise böig, im
Hochschwarzwald stürmisch auf.
In der Nacht zu Freitag ist es im Norden stärker bewölkt und es kann
gelegentlich etwas regnen. Im Süden ist es teils gering bewölkt und
streckenweise bildet sich Nebel. Die Luft kühlt auf 5 Grad am Rhein
und Neckar und -1 Grad im Bergland und zum Teil auch im Südosten ab.
Hier besteht streckenweise Glättegefahr durch Reif oder überfrierende
Nässe.
Am Freitag gibt es nach Auflösung der Nebelfelder einen Wechsel von
Sonne und Wolken und es bleibt trocken. Die Temperatur erreicht 6
Grad im Bergland und bis 12 Grad am Rhein. Der Wind weht schwach bis
mäßig aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zu Samstag nehmen die Wolken von Frankreich her wieder
zu und im Westen fällt zeitweise Regen. Die Tiefstwerte liegen
zwischen 6 Grad am Rhein und 1 Grad Richtung Allgäu.
Am Samstag breitet sich bei dichter Bewölkung der Regen nach Osten
aus. Die Höchstwerte liegen zwischen 7 Grad im Bergland und 13 Grad
im Rheintal. Der schwache bis mäßige Wind aus meist südlichen
Richtungen frischt zeitweise böig auf.
In der Nacht zu Sonntag regnet es häufig und teils schauerartig
verstärkt. Die Tiefstwerte liegen zwischen 8 Grad am Rhein und 4 Grad
im Bergland.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Mittwoch, den 07.11.2012, 11:30 Uhr -
Tiefausläufer bestimmen das Wetter in Deutschland. Dabei wird hinter
der Warmfront von Tief Annkathrin, dessen Zentrum sich derzeit über
dem Nordmeer befindet, feuchte und milde Meeresluft herangeführt. In
den nördlichen Landesteilen folgt am Donnerstag der nächste
Tiefausläufer, die Kaltfront von Tief Barbara. Im Süden macht sich
dagegen allmählich der Einfluss von Hoch Normen bemerkbar, der zu
ruhigerem, teils aber auch trübem Wetter führt.
Heute ist es überwiegend stark bewölkt und zeitweise kommt es zu
leichten Regenfällen. Während es von Westen her allmählich trocken
bleibt, tritt in der Osthälfte immer wieder leichter Regen auf. Bei
rasch ansteigender Schneefallgrenze ist auch im Süden kaum noch
Schnee dabei. Gebietsweise weht der Süd- bis Südwestwind stark böig,
an den Küsten und im Bergland auch teils mit Sturmböen. Der Wind
nimmt dann zur Nacht zum Donnerstag nochmals etwas zu und betrifft
dann hauptsächlich die nördlichen Landesteile. In der Nacht lockert
die Bewölkung im Süden teils auf, so dass sich Nebel bilden kann, es
bleibt aber trocken. Sonst ist es meist stark bewölkt mit etwas
Regen. Am Donnerstag ist das Wetter zweigeteilt: Im Norden und in der
Mitte herrscht dichte Bewölkung mit Regen vor, der nachmittags ganz
im Norden auch schauerartig verstärkt sein kann. Der Südwest- bis
Westwind weht an den Küsten und in den nördlichen Mittelgebirgen in
Böen stürmisch. Im Süden ist es wechselnd, teils gering bewölkt und
trocken, teils kann es durch Nebel oder Hochnebel auch recht trüb
sein. In der Nacht zum Freitag lockert die Bewölkung von Westen
allgemein etwas auf und es kann sich streckenweise Nebel bilden. Im
Osten zieht der Regen allmählich ab. Am Freitag ist es dann allgemein
meist trocken bei auflockernder Bewölkung, Nebel und Hochnebel haben
es allerdings teils schwer sich aufzulösen. Bereits in der Nacht zum
Samstag erreicht aber den Westen der nächste Tiefausläufer mit Regen,
der dann im Laufe des Samstag ostwärts übers Land zieht. Am Alpenrand
kann es dagegen unter Föhneinfluss noch länger recht freundlich
bleiben.
Die Temperaturen erreichen meist Höchstwerte zwischen 6 und 12 Grad,
am Samstag können im Südosten bei Föhneinfluss sowie im Westen auch
Werte um 13 Grad erreicht werden. Nachts kühlt sich die Luft auf 8
bis 1 Grad ab, im Süden gibt es teils auch leichten Frost und
stellenweise Glättegefahr.
Das erklärt Dipl.-Met. Sabine Krüger von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
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Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
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