VHDL16 DWSG 101000 Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg


VHDL16 DWSG 101000
Regionenwetter-aktuell für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart am Sonntag, 10.03.2013, 11:30 Uhr

Nachmittags und abends vereinzelt Gewitter möglich. Kommende Nacht im
Norden Glätte. 

Vorhersage für Baden-Württemberg:
Heute ist es oft stark bewölkt, zwischenzeitlich zeigt sich aber auch
die Sonne. Es kommt zu örtlichen Schauern, vereinzelt ist am 
Nachmittag und Abend ein kurzes Gewitter nicht ganz ausgeschlossen. 
Die Temperatur steigt auf 8 Grad im Bergland und 14 Grad an Rhein und
Neckar. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest, in Gewitternähe 
kann er stark böig aufleben.

In der Nacht zum Montag fällt vor allem im Süden zeitweise Regen, im 
äußersten Norden sind auch kurze Schneeschauer möglich, im Süden 
schneit es nur in den höchsten Berglagen. Streckenweise können die 
Straßen im äußersten Norden glatt werden. Die Tiefstwerte liegen 
zwischen +4 Grad im Markgräflerland und am Bodensee und bis -2 Grad 
Richtung Odenwald. 

Am Montag ist es meist stark bewölkt und nach Süden zu regnet es 
zeitweise, im Norden sind lokal Schneeregen- und Schneeschauer 
möglich. Dazwischen kann es auch mal kurz auflockern. Die 
Höchsttemperatur liegt bei +2 Grad in höheren Schwarzwaldlagen und im
äußersten Norden, sonst werden 4 bis 10 Grad erreicht. Der schwache 
bis mäßige Wind kommt aus unterschiedlichen Richtungen und kann 
zeitweise böig auffrischen. 

In der Nacht zum Dienstag bleibt es stark bewölkt bis bedeckt und es 
schneit ganz im Norden sowie in den Hochlagen des Schwarzwaldes. 
Sonst regnet es zeitweise etwas. Es muss gebietsweise mit Glätte 
durch Schnee oder Matsch gerechnet werden. Die Tiefsttemperatur liegt
zwischen +4 Grad am südlichen Oberrhein und -2 Grad im Nordosten. 

Am Dienstag ist es stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise schneit es
im Norden sowie im höheren Bergland etwas, teils auch schauerartig 
verstärkt. Sonst regnet es. Im Südosten kann die Wolkendecke mal 
örtlich auflockern. Die Temperatur steigt auf Werte zwischen 3 Grad 
im Nordosten und im Bergland und bis 10 Grad am Bodensee. Der Wind 
weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen und kann vor allem 
im Bergland zeitweise böig aufleben.

In der Nacht zum Mittwoch gehen die Niederschläge von Norden her 
allmählich bis in tiefe Lagen in Schnee über. Die Temperatur sinkt 
auf Werte zwischen 0 und -5 Grad. Es besteht Glättegefahr. 

Am Mittwoch bleibt es stark bewölkt bis bedeckt. Zeitweise fällt 
Schnee, in den Niederungen auch Schneeregen oder Regen. Die 
Höchstwerte erreichen 0 Grad im Bergland und bis 5 Grad am südlichen 
Oberrhein. Der schwache bis mäßige Nord- bis Nordostwind frischt 
zeitweise böig auf.

In der Nacht zu Donnerstag schneit es bei meist starker Bewölkung bis
in die Niederungen zeitweise. Die Tiefstwerte liegen zwischen -2 Grad
am Bodensee und -8 Grad im Bergland. Es muss mit Glätte gerechnet 
werden. 

Deutschlandübersicht:
Offenbach, Sonntag, den 10.03.2013, 11:30 Uhr -
Tief "Yorick" mit Zentrum über Benelux hat den Winter in den Norden 
Deutschlands zurückgebracht. "Yorick" zieht nun in Richtung Südpolen 
weiter und macht den Weg frei für Tief "Xaver", das aktuell noch in 
der Biskaya liegt. Während "Yorick" dabei schon mit der seit Tagen 
über Norddeutschland liegenden Luftmassengrenze gekoppelt ist, 
verbindet sich "Xaver" am Montag mit dieser und zieht in Richtung 
Bretagne. Mit den beiden Tiefdruckgebieten verschiebt sich die 
Luftmassengrenze immer weiter nach Süddeutschland, sodass auch dort 
die Temperaturen sinken.

Bis zum heutigen Sonntagabend erreicht diese Luftmassengrenze etwa 
eine Linie vom nördlichen Rheinland-Pfalz, dem mittleren Hessen bis 
nach Sachsen an. Nördlich dieser Linie fällt Schnee, während es 
südlich davon bei viel höheren Temperaturen Regenschauer gibt. Die 
Temperaturspanne reicht von -3 Grad im Nordosten bis 15 Grad im 
Südwesten.

Bis Montagabend verlagert sich die Luftmassengrenze dann bis ins 
nördliche Baden-Württemberg und das nördliche Bayern. Weiterhin fällt
in Gebieten nördlich dieser Grenze Schnee, während es südlich davon 
regnet. In Richtung Küste kommt dann schon die Sonne heraus, der eine
oder andere Schneeschauer will aber auch noch mitmischen. Die 
Temperaturen zeichnen die Luftmassengrenze nach: -5 bis 0 Grad im 
Norden, 2 bis 10 Grad südlich des Mains.

Am Dienstag ergibt sich bei den Temperaturen ein ähnliches Bild, weil
die Luftmassengrenze nun wieder abgebremst wird. Zu tun hat das 
wiederum mit dem Tief "Xaver", das seinen Schwerpunkt nach Benelux 
verlegt und so die Luftmassengrenze aufhält. Damit zusammenhängend 
kommen von Westen neue Schneefälle auf, die vor allem in den Westen 
und die Mitte Deutschlands ziehen. So kann vor allem Dienstagmorgen 
im Westen einiger Neuschnee erwartet werden, Verkehrsprobleme 
natürlich inklusive.

Am Mittwoch schließlich zieht "Xaver" nach Südosten weiter, womit die
Luftmassengrenze nach Süden abzieht. Die kalte Luft erreicht deshalb 
auch Süddeutschland. Bei Höchstwerten von 0 bis 4 Grad ist dieser 
Vorgang dort aber schon etwas gemäßigter. Im Norden sorgt die kalte 
Luft für Temperaturen von -3 bis 0 Grad. Dazu gibt es Schneeschauer, 
im Süden durch Tief "Xaver" noch Schnee- oder Regenfälle.

In den Folgetagen bis zum Wochenende bleibt die kalte Luft in 
Deutschland erhalten, was vor allem Nachtfröste zur Folge hat. 
Tagsüber geht es bei den Temperaturen zuweilen in den Plusbereich. 
Das gilt dann vor allem auch für das Wochenende. Eine Rückkehr des 
Frühlingswetters scheint damit aber noch nicht verbunden zu sein.
Das erklärt Dipl.-Met. Simon Trippler von der

Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.


Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

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